OP in der Schweiz
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AiMe
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Re: OP in der Schweiz
Ich hatte für meine OP auch Kontakt mit Dr. Sephernia. Ich war bei ihm dann auf der Warteliste für eine allfällige Möglichkeit einer OP im Frühling 2024. Es wurde mir aber schon gesagt, dass Dr. Sephernia eigentlich gar nicht mehr in Luzern operiere und eventuell nur für ein paar wenige Patienten nochmals anreisen würde zum operieren.
Im November wurde mir dann durch das Sekretariat mitgeteilt, dass Dr. Sephernia gar nicht mehr operieren wird in der Schweiz und nun im Ruhestand sei.
Ich meine es wurde mir gesagt, dass er aber noch in Hamburg eine Praxis habe. Als letzten Kontakt hatte ich diese Email: Sekretariat.Sepehrnia@hirslanden.ch. Die weitere Zuständigkeit kann ich dir leider nicht sagen, aber vielleicht könntest du auch die MRT’s fortan in der Hirslanden in Zürich machen lassen in der Endomin Praxis, die ich nur empfehlen kann.
Liebe Grüsse
AiMe
leichter Tinnitus, OP bei Prof. Hopf 18.01.2024, Einblutung in Gehörgang, Ertaubung li, kompl. Fazialisparese
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AiMe
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Re: OP in der Schweiz
Ich schreibe dir hier nun noch für alle ersichtlich meine Antwort zu deiner Frage, leider auch etwas verspätet.
Meine OP bei Prof. Hopf verlief soweit gut. Das Schwannom wurde restlos entfernt. Leider kam es am Ende der OP zu einer kleinen Einblutung in den Gehörgang (ein Gefäss wurde aus Versehen verletzt). Dadurch nahm der Hörnerv leider Schaden und der Fazialisnerv wurde tangiert, vermutlich bei der Stillung der Blutung. Es kam zu einer Ertaubung auf dem Ohr und einer kompletten Fazialisparese. In der Klinik Hirslanden und in der Betreuung durch das Endomin-Team fühlte ich mich in sehr guten Händen und super betreut. Die Narbe verheilte schnell und gut, war klein und ich hatte sehr bald immer weniger Schmerzen.
Nach meiner OP war ich sechs Wochen in der Reha, was sehr gut tat. Mein anfänglicher starker Schwindel legte sich dort mit Physio und Logopädie und Craniosacraltherapie taten dem Schädel gut. Leider bekam ich im Auge zweimalig eine Herpesinfektion, welche die Hornhaut angriff. Durch Salben und Medikamente konnte dies behandelt werden, aber die Hornhaut blieb trotz Salbe und viel Augentropfen rauh und trocken (unscharfes Sehen). Ich bekam eine Sclerallinse empfohlen, welche die Feuchtigkeit auf dem Auge speichern sollte. Dies fühlte sich für mich jedoch nicht sehr gut an. Erst als ich eine „Pflasterlinse“ (Kontaktlinse ohne Sehschärfe) ausprobierte, zeigte sich sehr schnell eine Erholung meiner Hornhaut. Die Linse blieb Tag und Nacht drauf, auch unter dem Uhrglasverband. Ich musste viel weniger Augentropfen verwenden und gar keine Salbe mehr und die Sehschärfe kam zurück.
Von der Fazialisparese erhole ich mich nun allmählich. Es kommt immer mehr Aktivität ins Gesicht. Der Mund schliesst sich jedoch noch nicht ganz und lässt sich noch nicht frei bewegen. Das Auge schliesst bereits besser, aber auch noch nicht ganz. Und es haben sich Synkenesien eingeschlichen. Aber ich bin dabei, diese logopädisch möglichst wegzutherapieren.
Für mein Ohr habe ich ein Adhear- Gerät getestet, bei dem der Schall auf den Knochen übertragen wird. Das Gerät wird mit einem Druckknopf an ein Pflaster hinter dem Ohr befestigt (wie eine Baha nur nicht implantiert). Leider vertrug ich die Schwingungen direkt unterhalb der OP-Stelle nicht und bekam ziemlich schnell Kopfweh und Schwindel. Nun teste ich ein Cross-Gerät und empfinde es als ganz ok. Der Stimmklang ist auch ganz natürlich und nicht so „blechern“ wie beim Adhear.
Ich fühle mich im Alltag kaum noch eingeschränkt. Ich fahre Fahrrad, der Schwindel ist fast weg. Einzig die Mimik und das Essen sind noch beeinträchtigt. Es macht auch alles immer noch schneller müde und ich habe leider noch recht viele Verspannungen im Nacken und Gesicht. Aber eine stetige Besserung ist spürbar und so hoffe ich weiter, dass auch die letzten Reste der Parese sich zurückbilden werden.
Gruss an alle
AiMe
leichter Tinnitus, OP bei Prof. Hopf 18.01.2024, Einblutung in Gehörgang, Ertaubung li, kompl. Fazialisparese
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Mountain
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Re: OP in der Schweiz
Vielen Dank für deine rasche Antwort. Nun habe ich doch noch eine Antwort über die Email Sekretariat.Sepehrnia@hirslanden.ch erhalten. Es wurde mir mitgeteilt das Prof. Sephernia weiterhin noch die MRT Nachkontrollen macht. Ich versuche nun einen Termin in der Hirslanden St. Anna Klinik zu bekommen und werde das MRT danach an Prof. Sephernia weiterleiten zur Kontrolle.
Liebe Grüsse
Mountain
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charley4
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Re: OP in der Schweiz
Professor Sephernia hat mich operiert und vielleicht ist es gut wieder ein MRI in St Anna zu organisieren.
Hast er in 2024 deine MRI beurteilt und willst du mir mitteilen wie ich das organisieren kann ?
Herzlichen grüsse,
Charley4
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Mountain
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Re: OP in der Schweiz
Herr Professor Sephernia hat mein MRT das ich in der St. Anna Klinik Ende 24 gemacht habe angeschaut und ein Bericht geschrieben. Ich würde deine Anfrage an Sekretariat.Sepehrnia@hirslanden.ch senden. Habe etwas Geduld bis du Antwort bekommst. Es hat bei mir einige Tage gedauert. Soweit ich weiss wird er freundlicherweise weiter die MRT seiner Patienten begutachten.
Herzliche Grüsse
Mountain
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charley4
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Re: OP in der Schweiz
Wie geht es dir ?
Herzliche Grüsse,
Charley4
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McFly68
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Re: OP in der Schweiz
Der Tumor hat eine Grösse von rund 2cm. Im Unispital Zürich wurde entschieden zunächst nach "wait&scan" vorzugehen. Da ich allerdings auch weitere Symptome habe, habe ich bei Prof. Reisch am Endomin im Hirslanden Zürich eine Zweitmeinung eingeholt. Dort wurde eine Operation empfohlen.
Es ging inzwischen alles recht schnell und die OP wird am kommenden Mittwoch 20.8. von Prof. Reisch durchgeführt.
Ich werde hier berichten, bin aber recht zuversichtlich, dass ich dort in guten Händen bin. Auch aufgrund der Berichte hier im Forum. Danke entsprechend für die zahlreichen Berichte.
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snowdog
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Re: OP in der Schweiz
willkommen im Forum.
Du hast Deine Entscheidung informiert getroffen, nun kannst Du den Termin auf Dich zukommen lassen.
Ich wünsche Dir einen guten Verlauf und schnelle Erholung.
Wir freuen uns auf deinen Erfahrungsbericht hier im Forum.
Herzliche Grüße
snowdog
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.
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McFly68
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Re: OP in der Schweiz
ich wollte gerne ein Update geben, nachdem ich am 20.8. in der Hirslanden Klinik in Zürich von Prof. Reisch operiert wurde.
Ein paar Tage vor der Operation wurde noch der obligatorische Hör- und Schwindeltest durchgeführt. Wie zu erwarten, ist mein Gehör links bei höheren Frequenzen (ab 1.5kHz) geschwächt. Bei tieferen Frequenzen allerdings noch recht gut. Daher das dumpfe Hören links. Der hochfrequente Tinnitus trägt sicher auch dazu bei. Rechts höre ich hervorragend. Der Schwindeltest zeigte beidseitig keine Probleme.
Ich bin dann am 19.8. stationär aufgenommen worden und wurde neben den üblichen Vorgesprächen (u.a. Anästhesie) von Herrn Reisch und einem Kollegen aus seinem Team ausführlich über die Operation und mögliche Risiken aufgeklärt. Mir wurde auch erläutert was ich nach der Operation erwarten kann bzw. muss.
Die Operation startete am 20.8. mittags und dauerte meines Wissens ca. 4h.
Ich bin dann in der Intensivstation aufgewacht und testete gleich mein Gehör und auch mein Gesicht. Zu meiner positiven Überraschung konnte ich immer noch hören, rein subjektiv wie vorher. Ein Test steht noch aus. Auch der Tinnitus war natürlich immer noch vorhanden. Und auch mein Gesicht zeigte keinerlei Gefühlsstörungen oder motorische Probleme.
Herr Reisch hat mich direkt über den Verlauf informiert. Alles lief nach Plan. Der Tumor wurde vollständig entfernt und kein Nerv wurde zerstört.
Es wurde noch ein MRT zur Kontrolle durchgeführt, das bestätigte, das der Tumor vollständig entfernt wurde.
Noch auf der Intensivstation wurde ich neurologisch untersucht, durfte mit Hilfe kurz aufstehen und zwei Schritte machen. Der Schwindel war wie zu erwarten stark vorhanden, aber besser als von mir befürchtet.
Ich habe die Nacht auf der Intensivstation verbracht wo man sich im Wesentlichen um meine Kopfschmerzen gekümmert hat.
Am nächsten Tag kam ich wieder auf die normale Station, durfte etwas essen und auch recht schnell mit der Physiotherapeutin aufstehen und ein paar Schritte gehen. Danach auch eigenständig. Einen Tag später wurde die letzte Infusion entfernt, ich bin mit der Therapeutin Treppen gelaufen (inklusive dem einzigen Übergeben seit der Operation). Die ersten Tage plagten mich neben dem Schwindel vor allen Dingen Kopfschmerzen und leichte Übelkeit. Ich habe kurze Spaziergänge im Spital gemacht, was erstaunlich gut ging.
Ich bin dann 5 Tage nach der OP nachhause gekommen. Um die Ecke hat es eine Neuro-Physiotherapie wo ich seitdem den Schwindel behandle.
Jetzt, 18 Tage nach der OP, ist der Zustand wie folgt:
- Kopfschmerzen nur noch selten, meist morgens nach dem Aufwachen
- Gesicht immer noch in Ordnung
- Gehör unverändert
- eine leichte Taubheit an der Zungenspitze. Ich vermute von einer kleinen Verletzung durch die Intubation. Wird aber besser.
- Schwindel natürlich noch vorhanden. Aber täglicher Fortschritt
- Ich mache täglich meine Übungen und habe 2 mal die Woche Therapie
- Gehe mit meinem Hund mehrmals 30-45 Minuten spazieren, auch auf unebenem Untergrund.
- Bin generell aktiver im Alltag. Ich koche wieder, gehe einkaufen, ...
- Oft das Gefühl von "Watte im Kopf" oder einem Velohelm auf dem Kopf
- Die relativ kleine Operationswunde ist schon prima verheilt
- Bin nach den Spaziergängen oder Therapie noch stark erschöpft und muss mich viel ausruhen. Auch meine Aufmerksamkeitsspanne ist noch nicht wie gewohnt.
- Meine ursprünglichen Sehstörungen sind nicht mehr aufgetreten
Alles in allem bin ich extrem froh, dass ich mich für die OP in der Hirslanden Klinik entschieden habe. Und ich bin froh und dankbar wie alles gelaufen ist und welche Fortschritte ich mache. Herr Reisch hat es wirklich hervorragend gemacht. Das Pflegeteam (intensiv und stationär) war äusserst angenehm und professionell. Alle haben mich hervorragend unterstützt. Ich bin allen in der Hirslanden Klinik und dem Endomin Team äusserst dankbar.
Im November wird das erste Kontroll-MRT gemacht und auch nochmal Gehör und Schwindel getestet.
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Surfer
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Re: OP in der Schweiz
Mit grossem Interesse habe ich deinen Bericht von der Operation durch Prof. Reisch im Hirslanden Spital Zürich gelesen. Ich habe ein ähnlich grosses Vestibularisschwannom (siehe Signatur) und habe neben der Verschlechterung des Gehörs auch Schwindel und Kopfschmerzen. Aufgrund der Grösse und Lage meines Schwannoms wird bei weiterem Wachstum eher eine Operation empfohlen und ich prüfe aktuell, wo ich mich der Behandlung unterziehen soll. Deshalb würde ich gerne mehr über das Ergebnis deiner Operation erfahren.
Wie geht es dir heute (gut 4 Monate nach der OP)? War das MRI im November 2025 unauffällig? In deiner Nachricht vor der Operation hast du neben dem Hörsturz weitere Symptome angesprochen. Welche waren das und hat die OP diesbezüglich etwas bewirkt? Ich würde mich über ein Update freuen.
Liebe Grüsse
Surfer
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McFly68
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Re: OP in der Schweiz
ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr und hoffe, dass es trotz vermutlicher Operation am Ende ein positives sein wird.
Bei mir ist die Operation jetzt knapp 4.5 Monate her. Ich habe ziemlich gute Fortschritte gemacht. Schwindel nur noch selten kurzzeitig bei sehr schnellen Kopfbewegungen oder viel Bewegung um mich herum. Kurz vor Weihnachten hatte ich meinen letzten Neuro-Physio Termin. Dort wurde ein entsprechender Test bzgl. Schwindel und Gleichgewicht durchgeführt den ich auch knapp 1 Woche nach der OP durchgeführt habe. Zitat: "Wie können Sie jetzt wieder in die freie Wildbahn entlassen".
Das Kontroll-MRI hat bestätigt was Herr Reisch nach der OP bereits erwähnte. Es wurde alles entfernt und es ist auch nicht neues gefunden worden. Die Heilung im Kopf lief mehr als planmässig. Und von der Narbe am Kopf war schon recht früh kaum noch etwas zu sehen. Und inzwischen sieht man rein gar nichts mehr.
Das einzige was noch ist, ist eine schnellere mentale Erschöpfung. Lange Arbeitstage sind noch anstrengend. Ich verliere irgendwann die Konzentration. Deswegen meint mein Chef auch, dass ich lieber aktuell noch weniger machen soll. Er hat selber mal in der Neurologie gearbeitet und meinte, dass der ganze Verlauf und meine Fortschritte sein Highlight letztes Jahr waren. Er hätte nie damit gerechnet, dass ich so schnell wieder auf den Beinen bin.
An unserer Weihnachtsfeier war ich nur 2-3 Stunden und bin dann gegangen. Viele Stimmen, laute Musik, viele Menschen. Das habe ich dann auch noch am nächsten Tag in Form von Erschöpfung gemerkt. Prof. Reisch meinte, dass das normal ist. Das Gehirn kompensiert noch stark und hat dann nicht viel Luft für anderes. Ich solle die Grenzen einfach immer weiter pushen. Letztendlich, meinte er, kann man erst nach einem Jahr sehen, ob noch irgendwas zurückbleibt. Aber selbst wenn es mir im August noch so geht wie jetzt, wäre ich zufrieden. Der Alltag ist zu 98% normal. Und das Arbeitspensum werde ich die nächsten Wochen nach oben schrauben.
Mein Ursprungssymptom, die Sehstörungen, sind auch besser geworden. Das liegt laut Herrn Reisch daran, dass der Nervus oculomotorius durch den Tumor bedrängt war. Der Druck ist weggefallen. Entsprechend hat sich das gebessert und wird ganz verschwinden.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin ziemlich zufrieden wie alles gelaufen und wie es mir heute geht. Herr Reisch und sein Team haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet und standen bzw. stehen mir bei Fragen immer zur Verfügung.
Viele Grüsse
McFly
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Re: OP in der Schweiz
Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Ich wünsche dir auch alles Gute im neuen Jahr!
Es freut mich zu lesen, dass du dich vom Eingriff weiter erholt hast und du kaum noch Einschränkungen hast. Mit den aktuellen Beschwerden (schnellere mentale Erschöpfung, Konzentrationprobleme bei länger andauernden kognitiven Tätigkeiten) bin ich auch konfrontiert und weiss wie anstrengend das ist. Super, dass du dennoch die sozialen Kontakte pflegst und an Anlässen wie der Weihnachtsfeier teilnimmst. Das braucht viel Energie, tut aber auch gut und ist wichtig für die mentale Gesundheit.
Zwischen deinen Zeilen lese ich auch, dass eine genügende Regeneration nach der OP wichtig ist. Mich würde noch interessieren, ob du in einer externen Reha warst und wie lange.
Ich wünsche dir weiterhin eine gute Genesung!
Liebe Grüsse
Surfer
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snowdog
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Re: OP in der Schweiz
erfreuliche Nachrichten zum neuen Jahr
Sowohl das OP-Ergebnis wie auch der Heilungsverlauf sind eine Positivgeschichte, es freut mich, dass die Entscheidungen im Zuge der AN-Diagnose richtig und erfolgreich verlaufen sind.
Auch wenn jeder Fall anders liegt, helfen solche Berichte, die eigene Ausgangslage einzuordnen und Orientierung für den Entscheidungsprozess zu geben.
Der Vorteil einer verordneten Reha liegt in der meist besser koordinierbaren Regeneration, die ersten Wochen nach der OP sind ein Mix aus Erholung, Schonung und Übung - Ernährung, Ruhe, Bewegung stehen ebenso im Fokus,
der "normale Alltag" bleibt erstmal außen vor.
Dies kann man auch ambulant oder auch ganz ohne VO organisieren, ist aber auch von der individuellen Symptomatik abhängig.
Richtig und wichtig ist der Blick auf jene Alltagsanstrengungen und deren Auswirkung auf das Beschwerdebild. Nicht zu viel zumuten, Belastungen steuern (wo möglich, vermeiden) und "aktives Schonen" üben.
Dir McFly68 einen weiterhin positiven Verlauf und Surfer viel Glück für den Entscheidungsprozess - positives Denken ist eine wichtige Grundlage !
Herzliche Grüße
snowdog
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.
