Funk-CROS und Krankenkasse

Antworten
Amsel
Beiträge: 90
Registriert: 31.05.2011, 16:54
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1962
Wohnort: Nürnberg

Funk-CROS und Krankenkasse

Beitrag von Amsel » 05.09.2023, 02:22

Hallo liebe Leser, liebe AN-Mitbetroffenen,

ich plane, mir evtl. neue CROS-Hörgeräte zuzulegen.

Meine Frage ist, ob die KK inzwischen die Kosten für CROS-Geräte übernimmt, die per Funk übertragen. Ich besitze schon Geräte, die mit einem Kabel verbunden sind, was mich stark stört.

Leider habe ich keine aktuelle Information gefunden; die jüngste Info lautet, dass die KK die Kosten weitgehend übernimmt, nicht jedoch für die Funkfunktion.

Hat jemand eine aktuelle Info?
Vielen Dank schon im voraus!

Herzliche Grüße,

Amsel
*1962/w. Diagn. 05/2011: AN rechts, 13mm x 8mm x 7mm, intra- und extrameatale Anteile, rechts taub und Tinnitus, OP: 09/2011, Uni-KH Erlangen (translabyrinth. Zugang), Kontr.-MRT: 01/2024 (alles ok), 14.04.2024 Hörsturz li. (leichte Hörmind.)
Harald87
Beiträge: 304
Registriert: 15.05.2018, 12:11
Land: D
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1987
Wohnort: Dresden

Re: Funk-CROS und Krankenkasse

Beitrag von Harald87 » 05.09.2023, 06:39

Hallo,
wo ich die 2018/19 probiert habe musste man mit 1-2k zusätzlicher Zuzahlung rechnen. Die KK gab da nur einen Teil dazu. KK zahlt glaube einen aktuellen Satz von ~680 Euro plus bissl Zubehör. Das reicht für Cross vorne und hinten nicht.

Wobei Kabel ja tatsächlich zu fossilen Geräten gehört. Meiner Meinung nach solltest du es selbst wenn du es zugeben musst es Mal testen. Testen kostet ja erstmal nichts.

Mit freundlichen Grüßen
Harald
Easy
Beiträge: 26
Registriert: 11.11.2021, 00:02
Land: D
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1971
Wohnort: Bad Dürrheim

Re: Funk-CROS und Krankenkasse

Beitrag von Easy » 05.09.2023, 22:58

Hallo Amsel,
ich habe letztes Jahr CROS getestet (Starkey EVOLVE 1000) - Geräte der niedrigsten Technologiestufe mit Akku. Damals wäre laut Kostenvoranschlag meine Zuzahlung 410 EUR gewesen und die Gesamtkosten 1.554 EUR.
Habe mich damals gegen die CROS entschieden da das System ein gewisses Grundrauschen verursacht hat. Dieses Rauschen und das Schirmchen im Gehörgang haben mich mehr beeinträchtigt als mir das Signalrouting von der tauben auf die hörende Seite genutzt hätte - am Ende habe ich schlechter gehört als ohne... war dann auch das was mir die Akustikerin von Anfang an gesagt hat - wenn man mit einem Ohr noch sehr gut hört wird CROS wohl keine echte Verbesserung bringen... aber probieren kostet ja nichts und vielleicht bringt es bei Dir was - drücke dir die Daumen.
Grüße
Marcus
Jg. 1971, m, Diagnose Sep.'21, OP Dez.'21 retrosigm. (19mm) in FR / PD Dr. Grauvogel, links ertaubt nach OP
Amsel
Beiträge: 90
Registriert: 31.05.2011, 16:54
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1962
Wohnort: Nürnberg

Re: Funk-CROS und Krankenkasse

Beitrag von Amsel » 06.09.2023, 01:40

Hallo Marcus/Easy, hallo Harald87,

danke für eure prompten Antworten und die Infos!
Ich hatte schon befürchtet, dass noch ein guter Teil Zuzahlung bleibt. Aber ausprobieren ist auf jeden Fall eine Option.

Mein hörendes Ohr ist noch recht gut, wenn es auch "altersentsprechend" schon nachgelassen hat. Ich will noch einmal probieren, in einem Chor mitzusingen und hoffe, die Geräte können mir dabei helfen. Ich bin gespannt.

Nochmals danke und alles Gute,
Amsel
*1962/w. Diagn. 05/2011: AN rechts, 13mm x 8mm x 7mm, intra- und extrameatale Anteile, rechts taub und Tinnitus, OP: 09/2011, Uni-KH Erlangen (translabyrinth. Zugang), Kontr.-MRT: 01/2024 (alles ok), 14.04.2024 Hörsturz li. (leichte Hörmind.)
Antworten