Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: 3 Monate nach OP in Mainz
BeitragVerfasst: 12.01.2012, 14:28 
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Hallo lieber ANFux, liebe Foris,

nun sind es seit meiner OP in Mainz fast 3 Monate her und ich muss so langsam wieder ans arbeiten denken. Habe vor an 01.02 oder ca. 15.02.12 mit der Wiedereingliederung zu beginnen.
Meine Kondition hat sich gebessert, auch der schwankende Gang. Kämpfe aber immer noch mit Schwindel, Kopfschmerzen, Wundschmerzen und vorallem mein Auge brennt und sticht immer wieder trotz Salben, Tropfen und Uhrglasverband, hoffe ich schaffe das mit dem PC auf dauer.
Ob die Taubheit re und Ohrgeräusche mich beeinträchtigen weis ich noch nicht.
Wie war da bei Euch bzw wie lang dauerten dieses Druckgefühl im Kopf und die Kopfschmerzen besonders im Wundbereich an. Auch im Schläfenbereich ist immer ein Druck.
irgendwie fühlt sich nichts mehr wie vorher an.

Ich möchte auch noch mal Danke sagen, dass es dieses Forum mit all seinen lieben Mitgliedern gibt. Das hat mir in der ganzen Sache so geholfen.

LG
kandis

_________________
Diagnose 24.08.11, AKN/ re, 2,5*2,3*2,1 cm mit Kompression u. Verlagerung des Hirnstamms. OP.18.10.11 Mainz Facialparese House III (fast zurückgebildet), re taub mit tinnitus, Auge schliesst nicht vollst., Kopfschmerzen, Gangunsicherheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Monate nach OP in Mainz
BeitragVerfasst: 10.02.2012, 15:54 
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hallo kandis,

tut mir leid...Dein Bericht ist irgendwie bei mir untergegangen, bin erst gerade wieder daraufgestoßen... :?
hast Du denn noch Kopfschmerzen ? und brennt Dein Auge noch ?
Ein Brennen kann auf ein Austrocknen der Hornhaut deuten...hast Du Deine Hornhaut bei einem Augenarzt kontrollieren lassen ? Du tust aber sicherlich nachts noch Bepanthen herein...und tagsüber eine andere Salbe oder ? (VitApos ist in so einem Fall sehr gut, da mit Vitamin A für die Regeneration der Hornhaut angereichert...das benutze ich jetzt schon 2,5 Jahre...ist sehr gut fürs Auge..meins ist trocken geblieben...)

Hast Du jetzt mit der Wiedereingliederung angefangen? Du weißt, Du mußt langsam machen...vor allem wenn Auge, Kopf und Schwindel noch Probleme machen...mit 2 Stunden am Tag anfangen ist sicherlich genug am Anfang...Du sollst aufpassen, daß Du nicht übertreibst...ich weiß aber wie schwierig es ist...aber dann braucht immer so lange, um richtig zu regenerieren.
ich wünsche Dir alles alles Gute...und eine gute Wiedereingliederung...Kopfschmerzen bekämpfen..und beim Hausarzt erwähnen, wenn sie nicht weniger werden...dann mußt Du vielleicht mal zu einem Neurologen...und es dauert Monate, bis man einen Termin bekommt...

liebe Grüße
vane

_________________
OP Mainz Aug.09, AN 22 mm, Schwindelattacke weg nach OP, Fazialisparese (nach 3,5 Mon. weitgehend zurückgebildet), Synkinesien (Mund-Auge),trockenes Auge, Ohr bei 70 dB+verzerrtes Signal, Grundgeräusch weg in stiller Umgebung, Kopf- und Gesichtschmerzen


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Monate nach OP in Mainz
BeitragVerfasst: 13.02.2012, 18:25 
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Hallo vane,

danke für Deine Antwort.
Kopfschmerzen sind im Wundbereich da nehme ich täglich novalgin.

Ja fürs Auge nehme ich Nachts Bepanten und Tagsüber
Systane Ultra und Pan-Optal auch trage ich nachts und wenn ich raus gehe noch einen Uhrglasverband.
Ausserdem nehme ich 3xtägl. Betahistin wegen dem Schwindel.
Trage jetzt eine Brille für die Ferne mit der komme ich nicht so klar und teste die zweite Cros Versorgung diesmal von Siemens.
Und ich bekomme noch Ergo und Physiotherapy.

Meine Wiedereingliederung läuft seit 01.02.12 mit 3 std. tägl. ab 15.02. wären es dann 5 std. tägl. bis 06.03 dann wieder volles Programm.
Merke nach 3 std. das ich Ko bin, die Konzentration weg ist auch macht das Auge immer wieder Probleme und das hören.
Auch hat sich mein Tinitus verstärkt und ich hatte 2 richtige Schwindelanfälle über 2-3 std wo mir bei einem total übel wurde.

War dann heute beim Hausarzt wegen ev. Änderung der Wiedereingliederung (noch 2 Wochen mit 3-4std. einschieben) der war leider so kurz vor Feierabend genervt und gelangweilt habe es jedenfalls so empfunden.
Bin nun so mit Ihm verblieben, dass ich mit meinem Chef rede und wir intern die vereinbarte Stundenzahl meinem Wohlbefinden anpassen wenn es da keine Einigung gibt, dann wird der Plan geändert.
Insgesamt gesehen geht es mir aber schon viel besser.

Liebe Grüße
kandis

_________________
Diagnose 24.08.11, AKN/ re, 2,5*2,3*2,1 cm mit Kompression u. Verlagerung des Hirnstamms. OP.18.10.11 Mainz Facialparese House III (fast zurückgebildet), re taub mit tinnitus, Auge schliesst nicht vollst., Kopfschmerzen, Gangunsicherheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Monate nach OP in Mainz
BeitragVerfasst: 13.02.2012, 20:46 
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hallo kandis,

vielleicht beruhigt es Dich zu wissen, daß ich selber nachts ein Uhrglasverband 5 Monate lang getragen habe. Bei Dir sind es noch keine ganze 4 Monate (ich hatte auch FP nach House III-IV nach OP...) ...daß Du es auch tagsüber draußen trägst, wundert mich bei dem Wetter nicht...Wind ist da nichts...die Kälte auch nicht...trocknet das Auge aus..also schon richtig so... :wink:

Betahistin ist auch fürs Hören sehr gut...Innenohr gut durchblutet..könnte dir sogar für eine Regeneration des Hörnerves helfen...hatte mir damals ansatzweise geholfen..(konnte plötzlich wieder hohe Stimmen am Telefon hören und vor allem verstehen !! aber nach dem Aufhören war alles wieder weg..) (aber bei mir ist der Verdacht sehr groß, daß das betahistin den Histaminspiegel in meinem Körper stark erhöht hat...bei latenter Histaminunverträglichkeit sehr schlecht...bei jemandem ohne bekannter Unverträglichkeit sicherlich kein Problem...ich sage es nur, da es mir dann sicherlich besser gegangen wäre, wenn ich die Zusammenhänge früher erkannt hätte...kann Dir mehr erklären, falls Du irgendwie Allergikerin bist oder Unverträglichkeiten hast...)

Wegen der Wiedereingliederung, paß auf, daß Du Dich nicht übernimmst. Ich war auch ständig an der Grenze meiner Kräfte...und bei Dir scheint es ja nicht viel anders zu sein...lieber 2 Wochen länger mit 3 Stunden...daß Du das gut schaffst...ich brauchte immer den ganzen restlichen Tag um zu regenerieren...war total fertig...und dann wirklich auch lange bei 5...und dann noch bei 6...man glaubt gar nicht, wie alles anstrengend ist..und auf den Bildschirm schauen und sich konzentrieren..sowieso !!
sprich erstmal mit Deinem Chef...sag ihm, Du schaffst es nicht...aber mach lieber nicht zu lange anders als der Plan, ohne den zu ändern (ich meine nicht, daß Du den jetzigen einhalten mußt natürlich !!), da sonst dann die Krankasse irgendwann meinen kann, daß Du sicherlich 8 Stunden schaffen kannst, wenn Du Doch (auf dem Papier...) dann schon so lange 5 schaffst...bei mir waren sie unverschämt...
(als Info...meine Wiedereinglederung dauerte von mitte November bis Mitte Februar...dann war ich wieder wegen Erschöpfung und Kopfschmerzen 6 Wochen krank, wurde also unterbrochen....und sie ging dann weiter noch ca. 5 Wochen...also Du siehst..ich war nicht die schnellste...und konnte es leider auch gar nicht anders...nur damit, Du Dich da bloß keinen Druck machst...ich wollte auch ständig lieber mehr..konnte es aber gar nicht...).
Also nicht zögern, den Plan vom Arzt wieder ändern zu lassen...auch wenn der Herr meint, er hätte gleich Feierabend..und keine Geduld für seine Patientin..so geht es nicht...Dein Gesichtsnerv braucht ja selber auch noch viel Energie um zu regenerieren...und wenn Du Schwindel hast...vielleicht weil Du zu müde warst ?...die Wiereingliederung darf Deine Genesung nicht gefährden oder dermaßen bremsen...Dein Körper braucht einfach noch viel Ruhe...und die Anstrengung der Arbeit darf also nur dosiert sein...
ich weiß aber selber wie schwierig es ist sich zu bremsen...aber wenn man es nicht macht dann gibt es ein deutlicher Rückschlag... :? paß einfach auf dich auf...

liebe Grüße
vane

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OP Mainz Aug.09, AN 22 mm, Schwindelattacke weg nach OP, Fazialisparese (nach 3,5 Mon. weitgehend zurückgebildet), Synkinesien (Mund-Auge),trockenes Auge, Ohr bei 70 dB+verzerrtes Signal, Grundgeräusch weg in stiller Umgebung, Kopf- und Gesichtschmerzen


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