Tinnitus, intrazerebrale Tumor und Vitamin D

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Elisif
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Tinnitus, intrazerebrale Tumor und Vitamin D

Beitrag von Elisif » 16.01.2021, 18:42

Ich hatte erstmals etwa 14 Jahre vor Diagnose des AN laut brummenden Tinnitus - ich bin nicht mal mehr sicher, auf welcher Seite, am ehesten aber wohl links mehr als rechts? Das ging über ein Jahr praktisch unverändert, war dann nach einem sonnigen Urlaub für 6 Wochen weg und in der Folgezeit meist wieder da, aber selten so laut, wie im ersten Jahr. Aus ganz anderen Gründen (Fibromyalgie, Chronic Fatique) stieß ich dann auf das Thema Vitamin D und fing an mit hohen Dosen zu experimentieren. Darunter ist der Tinnitus in der obern beschreibenen Form verschwunden, seit nunmehr 10 Jahren! Ich hatte ihn nur noch bei Erkältungen oder im Kontext mit viel Stress oder Alkoholgenuss (ich vertrage einfach nix..). In späteren Jahren begann ich auch, Vitamin B12 (parenteral) zu substituieren, auch das scheint mir die Tinnitusneigung in Stresssituationen verringert zu haben.
Interessant finde ich im Hinblick auf das AN, dass es Hinweise daruaf gibt, dass hohe Dosen Vitamin D die Wachstumstendenz gutartiger Tumore wie Meningeome und Neurofibrome, aber auch die Bildung bösartiger Hirntumore verringern soll (z.B. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16571643/, https://link.springer.com/article/10.10 ... 19-00412-5) Vielleicht hat das Vitamin auch mein AN lange beruhigen können?
Nach einer heftigeren Erkältung Anfang 2020 hatte ich wieder etwas mehr Tinnitus, jetzt eher in Form eines hellen Läutens, manchmal auch Rauschen, das Ohr wollte sich nciht erholen, es kam dann im Verlauf zu Diagnose des AN.
In den ersten Tagen nach meiner OP hatte ich wieder dieses Läuten, das verstummte aber bald - und das Restgehör (ca. 50 %) veabschiedete sich gleichzeitig. Direkt postoperativ war es noch unverändert. Jetzt höre ich links rein gar nichts mehr, es ist still. bei gleichzeitig wieder vorhandener Hyperakusis. Radiohören und laute Gespräche sind wieder sehr, aber nicht so stressig, wie in den Monaten nach der Erkältung vor einem Jahr. Bei Stress bzw. akustischer Überlastung brummts rechts etwas.
*1958; ED 8/20 nach Hörsturz AN li intra- und extrameatal 1,4x0,8x0,7 cm. Op 11/20 Prof. Ebner/Essen, Restgehör zunächst unverändert, am 3. postop. Tag jedoch Absturz, jetzt li taub. Fazialis jederzeit unbeeinträchtigt.
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