Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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BeitragVerfasst: 12.05.2008, 14:54 
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Großes Akustikusneurinom sicher entfernt

Hallo,
die Operation in Halle ist gut überstanden (ACN 3,7x2,2x2,7 cm mit Hirnwasserstau durch den Tumor), das Akustikusneurinom ließ sich sehr schwer rauslösen und die OP hat >13 h gedauert. Bis zum nächsten Tag wurde die Narkose gelassen.

Meine Mutter ist sehr sehr dankbar, dass sie es so gut überstanden hat, denn sie hatte große Angst vor der OP. Der N.facialis konnte erhalten bleiben und sie hat z.Z. nur eine leicht Facialisschwäche. Nur noch ein sehr kleiner Tumorrest ist belassen worden um keine Ausfälle zu bekommen.

Prof. Strauss hat uns alle sehr gut unterstützt und beraten und sie war die ganze Zeit sehr gut versorgt. Einen Tag war sie auf der Intensivstation, und für ca.3-4 Tage bleibt sie auf der Wachstation. Sie kann essen und trinken und macht schon wieder Scherze mit uns und würde am Liebsten schon aufstehen. Die Enkelkinder haben sie auch schon besucht und sich gefreut, dass ihre Oma noch Haare hat und sie wieder drücken kann. Die ganze Familie ist unglaublich erleichtert und fährt sie trotz der weiten Entfernung zur Klinik täglich besuchen.

Wir können diese Klinik in Halle und Prof. Stauss nur allen Betroffenen sehr empfehlen. Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung.

LG Saschi


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BeitragVerfasst: 02.07.2008, 11:23 
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Akustikusneurinom nahe Hirnstamm sicher entfernt

Hallo liebe Forumsleser,

ich wurde am 03.04.08 in Halle (Saale) in der Uniklinik von Prof. Strauss operiert. Ich hatte rechts ein AN von 2,4 cm Größe, welches schon sehr nah am Hirnstamm lag und doch auch schon sehr tief im Knochen war. Die OP hat ca. 9 Std. gedauert und der Tumor wurde komplett entfernt. Nachdem der Tumor genau um den Hörnerv lag, musste dieser leider durchtrennt werden. Auf dem rechten Ohr bin ich seitdem taub. Die Operation ist sehr gut verlaufen. Ich war 1 Tag auf der Intensivstation und 3 Tage auf der Wachstation. Die Ärzte und auch die Schwestern waren alle sehr nett und hilfsbereit. Ich habe es auf keinen Fall bereut den Tumor in Halle von dem Spezialisten Prof. Strauss entfernen zu lassen und würde es jeder Zeit wieder so machen. Ich kann Prof. Strauss, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, nur allen Betroffen sehr weiterempfehlen, er hat mich sehr gut und ausgiebig beraten über die Möglichkeiten, Risiken und Beschwerden und stand mir zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.
Nachdem ich nach 16 Tagen aus der Klinik entlassen wurde, war ich anschließend auf eigenen Wunsch für 6 Wochen in der Rehaklinik im NRZ Magdeburg. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Meine Facialisparese war nur noch sehr leicht und für einen fremden kaum sichtbar. Sowohl die körperliche als auch geistige Belastung hat sich enorm verbessert und mit den Tabletten, waren sogar die Kopf- und Nackenschmerzen meistens sehr erträglich. Mehr dazu unter der Rubrik Rehakliniken.
Nach dem Reha-Aufenthalt hatte ich wieder einen Termin zur Kontrolle bei Prof. Strauss. Nachdem ich ihm meine Beschwerden bereits am Telefon geschildert hatte (Kopf- u. Nackenschmerzen) und er sich hier schon sehr viel Zeit genommen hat für mich, hatte er zu dem Termin bereits schon einen weiteren Termin im Haus, bei einem Neurologen, der auf Kopfschmerzen spezialisiert ist, ausgemacht. Hier bin ich nach wie vor, mit neuen Tabletten, in Behandlung. Ich muss täglich einen Kopfschmerzkalender führen. Bis heute sind die Kopfschmerzen zwar immer noch da, aber es gab auch schon Tage, an dem ich den Nachmittag und Abend ohne Beschwerden genießen konnte.
Außerdem hat mir Prof. Strauss auch gleich noch einen Termin bei einem guten Neuropsychologen verschafft, der auf postoperative Syndrom spezialisiert ist und der nun meine panischen Ängste und Probleme mit Stresssituationen umzugehen, behandelt.
Für mich ist die Klinik und vor allem Prof. Strauss ein „kleiner Gott“, ohne ihn würde ich heute nicht so gut aussehen, 3 Monate nach der OP. Nur eine sehr leichte Facialisparese noch, mein Augenlied schließt auch fast wieder ganz und auch meine Narbe sieht man unter meinen langen Haaren überhaupt nicht.
Für alle Betroffenen stehe ich ab nun wieder gerne für weitere Fragen zu Verfügung. LG Anka

_________________
Anka:31 Jahre,w, AN rechts 24mm am 15.01.08 entdeckt, operiert am 03.04.08 in Halle bei Prof. Strauss, einseitig taub, Tinnitus, leichte Facialisparese, rechtes Augenlied schließt nicht vollständig, ständige Kopf- u. Nackenschmerzen, Rehabesuch


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