Suche nach der "richtigen" Lösung

Antworten
Zauggli
Beiträge: 1
Registriert: 13.03.2021, 17:01
Land: CH
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1965
Wohnort: Mönchaltorf

Suche nach der "richtigen" Lösung

Beitrag von Zauggli » 28.03.2021, 18:45

Ich m 55j zwei Kinder
MRI Berichtsauszug: Rechts transversal bis 12mm messendes vornehmlich meatales Vestibularisschwannom, 2mm messender Zisternaler Anteil.

Im Herbst 2019 bemerkte ich einen leichten Schwankschwindel der nur gelegentlich aufgetreten ist.
Kurz vor Weihnachten hatte ich das Gefühl, dass mit dem Ohr rechts etwas nicht stimmt. Dies veranlasste mich einen Arzt aufzusuchen. Untersuchung und Blutanalyse war unauffällig, daher gab es einen Termin beim HNO. Dieser stellte eine Hörminderung rechts von ca. 10% fest.
Es folgte der Besuch beim Neurologen. Nach einer Serie von Tests und einer detaillierten Befragung wurde mit mitgeteilt, ich hätte zuviel Stress und die Symptome kämen von der Psyche. Ich solle mal eine Zeit ein Tagebuch führen etc.
Zurück bei Hausarzt wurde erneut mitgeteilt, dass ich ein psychisches Problem hätte. Woraufhin ich mich mit mal weniger mal stärkeren Schwankschwindel und leichten Hörproblemen von dannen machte, schliesslich habe ich in der Tat einen nicht wenig stressigen Job.
Ich kenne mich und meinen Körper nun 55 Jahre und war mir sicher ein körperliches Problem zu haben und konnte nicht fassen, dass mir keiner von drei Ärzten glaubte.
Im August 2020 wurden die Schwankschwindel mehr und häufiger. Ein erneuter Kontakt mit dem Arzt endete darin, dass der Arzt mit mitteilte «das Einzige was wir machen könnten wäre ein MRI».
Ich wurde jedoch nicht aufgefordert mich anzumelden noch meldete mich der Arzt an. Also akzeptierte ich die inzwischen intensiveren Schwindelfälle.
Am Morgen des 2.3.21 wachte ich mit einem fast Tauben Ohr und einem leichten Tinnitus auf, woraufhin ich erneut den HNO aufsuchte, der dann eine Hörminderung von 60% feststellte und mich umgehend zum MRI anmeldete. Resultat ist, das eingangs erwähnte AN.
Schwindel haben zugenommen und das Rauschen im Ohr belgeitet von Hochtonpfeiffen, mal stark mal weniger intensiv. Gelegentliches «Wattegefühl» rechts und beim Sprechen höre ich mich teilweise selbst verzerrt. Gewisse Geräusche werden schmerzend wahrgenommen.
Nun stehen Termine zur Abklärung an und ich stelle fest, dass die Schweiz bis auf einige Informationen des Inselspitals diese Krankheit nicht zu kennen scheint.
Zum Glück habe ich die IGAN Seite mit vielen Aufschlussreichen Informationen gefunden.

Hat jemand Erfahrungen mit Ärzten und Spitälern in der Schweiz gemacht? Es würde mich freuen hierzu Informationen zu erhalten.
Danke Zauggli
snowdog
Beiträge: 635
Registriert: 03.07.2009, 23:15
Land: D
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1962
Wohnort: Hessen - D

Re: Suche nach der "richtigen" Lösung

Beitrag von snowdog » 28.03.2021, 21:50

Lieber Zauggli,

willkommen im Forum.

Im Bereich „Kliniken / Operateure“ wirst Du fündig, hier gibt es mehrere
Erfahrungsberichte AN-Betroffener aus der Schweiz bzw. Personen, die in der
Schweiz operiert wurden.

Zusätzlich bietet sich die Suchfunktion an, hier kannst Du nach Schlagwörtern
(z.B. Kliniken Schweiz) recherchieren.

Beste Grüße
snowdog
snowdog (Moderator seit 4.12) Jg.62,m,verh.,2 Söhne,
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.
Antworten