Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Tägliche Zunahme der Symptome
BeitragVerfasst: 27.01.2015, 20:34 
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Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich habe ein Anliegen an euch und zwar geht es nicht um mich sonder um meinen Vater (67 Jahre alt). Ihn qüalen schon seit circa 1 Jahr Symptome wie starker Schwindel, starke Übelkeit mit teils erbrechen und erheblichen Gleichgewichtsstörungen. Nach langer Suche der Ursache wurde Anfang des Jahres die Diagnose Akustikusneurinom gefällt, der Tumor hat einen Durchmesser von ca. 3cm.
Sein behandelter Arzt empfahl ihm sich in Großhadern beim Cyberknife vorzustellen. Eine Woche darauf bekamen wir gleich einen Termin bei Herrn Wowra. Sein Urteil war leider das der Tumor zu Groß ist für eine derartige Behandlung, er empfahl uns Herrn Dr. Schichor. Dr. Schichor nahm zum Glück Zeit für uns. Kurz um bei dem Gespräch kam dabei heraus das mein Vater operiert werden muss, das einzige Problem an der Sache ist das mein Vater bis Ende Februar noch Clopridogrel einnehmen muss. Mein Vater bekam letztes Jahr 2 Stents eingesetzt und muss diverse Medikamente bis Ende Februar nehmen und ASS sein ganzes Leben lang.
Darauf haben wir mit Herrn Schichor gleich am 9 März einen Termin für die OP ausgemacht.

Was uns jetzt am meisten Sorgen macht ist das sich die Verfassung meines Vaters fast täglich verschlechtert. Er wird schwächer von Tag zu Tag, starker Schwindel, starke Übelkeit und teilweise so schwere Gleichgewichtsstörungen das er manchmal umkippt.
Gibt es irgendeine Möglichkeit seine Symptome zu lindern oder zu verbessern?
Wir wissen langsam wirklich nicht mehr weiter!! :?

Noch eine Frage :oops:
Wie groß sind die Chancen das die Obengenannten Symptome nach der OP verschwinden?

Ich danke euch schon einmal für eure Hilfe
mfg florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Tägliche Zunahme der Symptome
BeitragVerfasst: 30.01.2015, 10:19 
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Hallo Sadyear,

eigentlich wollte ich deinen Beitrag nicht kommentieren, weil ich mich dazu nicht kompetent genug fühle, aber vielleicht kann ich nochmal die Aufmerksamkeit auf deinen Beitrag lenken, damit sich erfahrenere Mitglieder melden, die ähnliche Symptome, vielleicht auch ein ähnliches Alter wie dein Vater haben bzw hatten.

Zu den Beschwerden mit dem Schwindel: Normalerweise kompensiert das andere Gleichgewichtsorgan den Ausfall der geschädigten Seite. Das kann allerdings schon einige Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Bei mir war es so, dass ich ca. 4 Wochen Schwindel hatte (allerdings lang nicht so ausgeprägt wie ein Vater!!), dann war er so plötzlich weg, wie er gekommen war. Anscheinend hat das gesunde linke Organ das rechte, das plötzlich (noch) schwächer wurde, in dieser Zeit ersetzt. Meines Wissens nach leidet man nach der OP unter leichtem bis starken Schwindel, da in der Regel der geschädigte Gleichgewichtsnerv durchtrennt wird. Dieser Schwindel verschwindet aber nach einigen Wochen häufig vollständig oder wird zumindest stark gelindert, da das Gehirn keine (auch keine verwirrenden!) Daten vom geschädigten Organ erhält und sich daher völlig auf das gesunde Organ umorientiert.

Nun ist es bei deinem Vater ja so, dass der Tumor schon recht groß ist, insofern könnte es auch sein, dass es zu weiteren neurologischen Ausfällen kommt und dadurch der Schwindel ausgelöst wird (und eben nicht nur aufgrund des in Mitleidenschaft gezogenen Gleichgewichtsnerv!). Aber da bin ich jetzt wirklich total überfragt, welche Ausfälle und Schwierigkeiten bei einem größeren Tumor normal sind und wie sich das nach einer OP entwickelt.

Ich hoffe, dass sich noch andere, erfahrenere Mitglieder zu Wort melden. Dir und deinem Vater wünsche ich alles Gute!

Liebe Grüße

Juli

_________________
Diagnose: Okt 14, OP: 07.05.15 Würzburg Prof. Hagen. Vor OP: AN re, 9x5mm, kaum Schwindel, "normales" Hören, leiser Tinnitus. 1 Jahr n. OP: Kein AN :D, kein Schwindel, re leicht-/mittelgradig schwerhörig, Tinnitus, Facialis funkz einwandfrei


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