Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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Aktuelle Zeit: 19.11.2017, 12:29




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BeitragVerfasst: 10.09.2017, 19:05 
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Hallo liebe Forumsmitglieder,

Da ich neu hier bin, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin 29 Jahre alt, mein AN war ca. 3 cm gross und auf der rechten Seite. Meine Beschwerden vor der OP waren eingeschränktes Hörvermögen, Schwindel, Kopfschmerzen.

Nun wurde ich am 22.8.2017 operiert mit grossem Schnitt am Kopf hinter dem Ohr. Es lief gut, am Anfang hatte ich Übelkeit, Erbrechen. Ich hatte auch oft Brechreiz. Ich blieb 6 Tage im Spital, dann wollte ich heim, da ich im Spital psychisch in ein Loch fiel. Ich leide noch unter psychischen Krankheiten.

Daheim ging es mir 3 Tage sehr schlecht. Ich erbrach, ich hatte heftiges Kopfpochen, konnte kaum mehr aufstehen und essen. Als ich Novalgin absetzte, ging es mir auf einmal besser. Ich schöpfte wieder Hoffnung und seit fast 2 Wochen ging es mir ziemlich gut.

In der Nacht vom Freitag 8.9. auf den Samstag 09.09. wurde ich nachts plötzlich wach, hatte Drehschwindel und Übelkeit. Ich ging Richtung Bad und musste erbrechen. Es hörte einfach nicht mehr auf. Ich erbrach gelblichen Schleim. Ich versuchte etwas gegen die Übelkeit zu nehmen, aber es half nicht. Ich versuchte den Magen mit Bouillon zu beruhigen doch ich musste immer wieder erbrechen. Ich kollabierte fast, hatte Schweissausbrüche, aber keine Kopfschmerzen. Wir mussten die Sanität rufen, ich wusste keinen anderen Ausweg. Gegen Abend ging es mir besser. Sie machten noch ein CT im Spital. Muss erwähnen, dass das ein Spital ohne Neurochirurgie war. Sie sendeten es an das Spital, welches mich operierte. Das Spital vom Notfall fand nichts Auffälliges, ausser etwas, was vermutlich der Resttumor ist. Sie müssen die Antwort vom Unispital abwarten.
Im Blut waren die Entzündungswerte erhöht.

Meine Frage: Was sieht man alles in einem CT?
Wie sieht es mit dem Hirndruck aus? Oder mit Hirnwasser?
(Ich habe keine Tabletten gegen erhöhten Hirndruck bekommen beim Spitalaustritt).
Sollte man sicherheitshalber nicht lieber ein MRT/MRI machen?
Oder meint ihr, dass das Erbrechen ohne Ende normal war? Wenn ihr es auch hattet, was hat euch geholfen?

Ich denke, ich werde schauen, dass ich nächste Woche einen Termin im Unispital bekomme.
Es macht mir solche Angst und ich habe Angst, dass es wieder passiert.

Vielen Dank für Eure Antworten.

Liebe Grüsse

naro1987


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BeitragVerfasst: 10.09.2017, 22:41 
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Registriert: 03.07.2009, 23:15
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Liebe naro1987,

willkommen im Forum -
dein Bericht wirft viele Fragen auf, die wir im Forum hier kaum erschöpfend
beantworten können. Die Beschwerden Übelkeit und Erbrechen können
unterschiedliche Ursachen haben – es kann z.B. auch eine Reaktion als Folge
einer Medikamentenunverträglichkeit der Grund für die akute Symptomatik sein.

Entzündungswerte im Blut können auf eine Liquorrhoe hinweisen, dabei käme es
aber zu Austritt von Liquor durch Wunde, Rachen oder Nase.
Wenn es zwischenzeitlich zu einer Beruhigung gekommen ist (also kein
Erbrechen mehr, Abklingen der Kopfschmerzen), solltest Du auf Symptome achten,
wenn Du weiterhin Schmerzmittel einnimmst. Es empfiehlt sich, die OP-Klinik zu
konsultieren und den Verlauf zu schildern – im Entlassungsbericht sollten
Hinweise auf mögliche Risiken zu finden sein (etwa Komplikationen im Zuge der
Wundheilung o.ä.).

Unverträglichlichkeiten in Bezug auf Schmerzmittel sind durchaus häufiger zu
beobachten. Hast Du dies bei der Notaufnahme erwähnt ? Wenn Du einen HNO
als Facharzt hast (oder der Arzt, der die Überweisung zur OP-Klinik vorgenommen
hat), kannst Du auch ihn in einem ersten Schritt befragen.

Ich wünsche Dir eine Besserung und hoffentlich rasche Abklärung der Ursachen.

Beste Grüße
snowdog

_________________
snowdog (Moderator seit 4.12) Jg.62,m,verh.,2 Söhne,
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.


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BeitragVerfasst: 16.09.2017, 16:03 
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Lieber snowdog

Vielen herzlichen Dank für Deine Nachricht.

Das endlose Erbrechen, bei welchem ich per Sanität im Spital landete, war keine Medikamentenunverträglichkeit mehr, da ich Novalgin absetzte und nur noch ab und zu Dafalgan nahm. Die Ärzte meinen nun, das könne ein gewöhnliches Symptom sein und auch das Krankheits-/Schwächegefühl. Ich finde, erbrechen kann normal sein, aber mir geht nicht in den Kopf, weshalb es sich nicht beruhigte, sondern ich immer weiter erbrach. Gibt es dafür eine Erklärung?
Das macht mir Angst, weil ich nicht viel Gewicht habe.

Seitdem ich das Naturmittel Propolis nehme, geht es mir besser. Ist wie natürliches Antibiotika. Mag ich wieder mehr essen und fühle mich etwas fiter. Ich habe ja noch einen grossen Lymphknoten am Hals. Braucht dieser wirklich keine Behandlung? Statt dessen sagt man mir, er sollte in 1-2 Monaten automatisch abklingen oder man müsste ihn schlimmstenfalls entfernen lassen.

Den Entlassungsbericht müsste ich anfordern, habe ich nicht bekommen. Liquor durch Rachen, das heisst, man mekrt es evtl gar nicht, man erbricht einfach das Hirnwasser?

Man sagt mir, im CT (welches nach dem Erbrechen erstellt wurde) sei der Hirndruck normal. Kann ich daraus wirklich schliessen, dass es nichts mit dem Hirndruck zu tun hat?

Ja das wegem Novalgin habe ich bei der Notaufnahme erwähnt.

vielen Dank.

Herzliche Grüsse

naro1987


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BeitragVerfasst: 17.09.2017, 17:50 
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Registriert: 11.06.2017, 17:34
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PS: Ich glaube, die Brechattacke wurde damals durch Lagerungsschwindel ausgelöst. Seither habe ich nachts immer vor dem Schlafen Angst.


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