Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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Forum Akustikusneurinom

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BeitragVerfasst: 07.03.2009, 23:24 
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Kostenübernahme der CH-Krankenkassen bei OP in D ?

Hallo an alle CH-Forummitglieder

Welche CH-Krankenkasse hat die OP-Kosten in DE ganz oder teilweise übernommen? Wer hat welche Erfahrungen gemacht ? Ist jemand bei der "Provita"-Krankenkasse versichert ?
Freue mich auf euer Feedback zur Problematik "Kostenübernahme CH-Krankenkassen bei OP in DE ?"

Gruss Ebi

_________________
Ebi: 45, m, 2007 (Fehl-)diagnose Otosklerose, Jan. 2009 ca. 27mm grosses AN. Hörminderung 60%. Erfolgreiche OP in Tübingen bei Prof. M. Tatagiba am 21.04.09 (vollständige Resektion, Hörverlust re. 100%)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.03.2009, 22:59 
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Hallo

Ich habe leider meine Kosten in Tübingen alles selbst bezahlen müssen und kann deshalb nur im Ausschlussverfahren antworten. Es war die
ATUPRI (oder wie der Name eigentlich sagt a tout prix pas)

Ich habe zwischenzeitlich einige Teilnehmer hier aus der Schweiz mit Operation Ausland per Privatmail angefragt, welche Krankenkasse sie haben und wie es dort aussieht. Leider nur bis auf eine, erhielt ich keine positive Antwort. Manche sind noch im Kampf mit der Kasse und ich hoffe, dass man es erfährt, wenn jemand dabei Erfolg. Wäre vielleicht eine Argumentationshilfe.
Aber Geld ist nicht alles und ich bin mit meinem Resultat zufrieden. Geld lässt sich verschmerzen oder ersetzen, andere Dinge nicht. Was überhaupt nicht heissen soll, das ich die Haltung der KK akzeptieren kann, dies wird immer der schlechte Nachgeschmack bleiben.
Ich nenne mal die anderen Krankenkassen nicht, da es auf Ausagen anderer beruht.
Falls Du jedoch noch weitere Informationen möchtest, auch zum Thema Zürich im anderen Bereich (Prof. Probst nannte mir damals die Zahl von 3 Operationen im Monat?!?), antworte ich gerne per Privatmail.

Im weiteren wünsche ich Dir die nötige Kraft und nimm uns als Beispiel, es gibt ein danach und das ist Gut.

Alles Gute

Martin = speedy

_________________
52 Jahre alt, Diagnose Akustikusneurinom links (ca.3*3cm) Ende Oktober 2007 / operiert in Tübingen 5. Februar 2008 von Hr. Prof. Tatagiba
Kleine Gesichtslähmung ;-) links taub mit starkem Tinnitus


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BeitragVerfasst: 09.04.2009, 12:38 
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hallo liebe forumsmitglider,
ich bin in deutschland als normaler kassenpatient versichert und habe auch keine zusatzversicherung für die chefärztliche behandlung...
bis jetzt war ich davon ausgegangen dass ich für das chefärztlicheshonorar auch zahlen muß, was für mich (falls es keine riesensummen sind)auch ok ist..
habe aber vor kurzem erfahren dass dies in münster kein thema sei, wohl aber in tübingen...
ist dass auch bei euch allen so gewesen?
wie sind denn euere erfahrungen?
wie stehlt man denn so was überhaupt an?
ich habe ein problem über den preiss für meine gesundheit zu verhandeln...ist mir irgendwie peinlich...
um welche summen geht es da eigentlich???
würde mich sehr über euere antworten hier oder als vertraute nachricht freuen ..
grüße, sportlilly

_________________
w,35Jahre,AN 3,2cm,hirnstammkompr., hörmind, extremer schwindel,etc; entd. am 11.03.09,op war geplant in münster am 24.07.
wegen extremer verschlechterung und tumorwachstum um 1cm! am 30.06 vorgezogen.
keine komplikationen,tumor restlos entfernt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.04.2009, 16:59 
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Liebe Sportlilly,

Auf die Frage „Um welche Summe geht es da?“, verweise ich auf meinen Beitrag vom 15.11.2008 in „Operation in Mainz oder Tübingen?“ unter „Kliniken/Operateure“.
Um das Vorhaben zu verwirklichen, tritt man mit der Chefsekretärin des Professors in Kontakt.

Diesen Hinweis verbinde ich mit guten Wünschen für Mutter und den (erwarteten)
Nachwuchs.

Herzlich

lulube


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 Betreff des Beitrags: Krankenkasse in Schweiz zahlt nicht
BeitragVerfasst: 18.04.2009, 16:22 
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Krankenkasse in Schweiz zahlt nicht

Hallo alle Forumteilnehmer

Wie viele andere CH-Forumteilnehmer muss auch ich zur Kenntniss nehmen, dass meine CH-Krankenkasse eine Kostenübernahme für die OP in Tübingen abgelehnt hat, da kein Notfall vorliegt. Im weiteren schreibt die Krankenkasse:"...stehen für die Behandlung des Leidens, anerkannte und wirksame therapeutische Methoden in der Schweiz zur Verfügung, so dass die zwingende Notwendigkeit einer Behandlung im Ausland nicht gegeben ist."
Einmal mehr beweist die Schweiz mal wieder ihre Engstirnigkeit.
Schade für mich, aber meinen OP-Termin am 21.04.09 in Tübingen werde ich natürlich trotzdem wahrnehmen.
Nach der OP und dem Genesungsverlauf werde ich vermutlich nochmals mit der Krankenkasse das Gespräch suchen, jetzt konzentriere ich mich auf die OP.
Liebe Grüsse Ebi

_________________
Ebi: 45, m, 2007 (Fehl-)diagnose Otosklerose, Jan. 2009 ca. 27mm grosses AN. Hörminderung 60%. Erfolgreiche OP in Tübingen bei Prof. M. Tatagiba am 21.04.09 (vollständige Resektion, Hörverlust re. 100%)


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 Betreff des Beitrags: Schweizer Krankenkasse Helsana
BeitragVerfasst: 21.07.2009, 10:53 
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Schweizer Krankenkasse Helsana

Hallo Ebi,

ich bin zurück aus der Reha - Walzenhausen war super!

Aber zum Thema: Meine KK ist die Progres oder besser die Helsana denn die Helsana-Töchter existieren wohl nur auf dem Papier (nicht einmal die Mail-Adressen funktionieren) und alles andere läuft über die helsana und da kann ich jedem nur raten - Finger weg!!!
Solange man gesund ist bieten sie einen Super-Service aber sollte je der Fall eintreten für den man ja eine Krankenkasse hat... oh, wir haben mittlerweile einige Fälle, nicht nur mit Auslandbehandlungen, zusammengetragen! Laut Helsana ist eine Reha nach einer AKN-OP nicht indiziert! Erst nach einem Streit wurde diese dann bewilligt.
Eines der Hauptprobleme liegt wohl daran, dass es KK eigentlich nicht wirklich brauchen würde, denn bei Spitalaufenthalten (Operationen) in der Schweiz bezahlt der Wohnkanton 50 - 70% der gesammten Kosten - im Ausland eben nicht und desshalb sind Behandlungen im Ausland für die Kassen auch bei deutlich tieferen Gesammtkosten kaum interessant.
Das höhere Invaliditätsrisiko ist den KK auch egal, denn diese Kosten müsste dann ja die IV bezahlen. Und seit KK AG's sind, sind Sie nun mal Gewinnorientiert mit dem einfachen Ziel - hohe Prämien im Verhältnis zu möglichst tiefen Leistungen!
Also falls es Krankenkassen geben sollte die noch eine andere Kultur pflegen, wäre das hier sicher kein schlechter Ort um für positive Beispiele zu werben! (Ich weiss auch noch nicht wohin ich wechseln soll)

Liebe Grüsse Dominique

_________________
Dominique, m, Jg: 1973; AN r; Diagnose Anfang September 08, T3 Grösse 17x15 mm; Operation am 24. Juni 2009 in Tübingen, 10 Tage Reha in Walzenhausen; keine Faszialparese; postoperativer Hörverlust rechts, ansonsten alles wieder TOP!


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 Betreff des Beitrags: Krankenkassen der Schweiz
BeitragVerfasst: 21.07.2009, 16:02 
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Krankenkassen der Schweiz

Liebe Dominique

schön zu hören, dass die Reha in Walzenhausen deinen Weg zur Genesung unterstützt hat. Ich denke, Du warst da an einem sehr guten Ort.
Als bei mir das AN diagnostiziert wurde, war ich ebenfalls noch bei der Helsana versichert.-Es war ein Riesenkampf. Einen Grossteil der OP-Kosten musste meine Mutter übernehmen. Die knapp zweiwöchige Reha wurde anfänglich nicht bewilligt-es brauchte viel Überzeugungsarbeit. Danach ging es weiter mit der Kostengutsprache für die ambulante Physiotherapie. Erst durch Einschaltung des Chirurgen lenkte die Helsana ein.-Ich teile also deine Meinung voll und ganz. Man zahlt brav die Prämien und wenn man dann auf die Krankenkasse angewiesen ist, bleibt man im Regen stehen.

Inzwischen bin seit gut zwei Jahren bei der EGK-Eidgenössische Gesundheitskasse versichert. Bis jetzt habe ich keinerlei Probleme-im Gegenteil, es scheint mir eine eher umkomplizierte Kasse zu sein.-Gut ich hatte auch keine OP mehr-aber meine Kosten sind ja doch eher hoch.
Eigentlich ist es unglaublich, dass man sich in einer solchen gesundheitlichen Lage auch noch mit dem unsäglichen Verhalten einiger Kassen auseinandersetzen muss.
Was ich schon sehr bedauere ist, dass wir mit unserem AN keine Chance auf eine Zusatzversicherung haben.-Ich zahle viele Therapien (Alternative) selber...

Ich drücke Dir weiterhin die Daumen und sende herzliche Grüsse in die Runde, Lilo

_________________
1979, w, Subtotalentfernung eines AN (4,2x3,8x3,7 cm, links mit erheblicher Verlagerung und Deformation des Hirnstammes) im Juni 2000, Neurochirurgie Kantonsspital St. Gallen, Rest-Fazialisparese, links taub, Tinnitus, diskrete Fussheberparese links.


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BeitragVerfasst: 21.07.2009, 17:47 
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Trinkgeld der Krankenkasse Swica für AN-Operation

Hallo zusammen!

Meine Krankenkasse SWICA hat mir zuerst mündlich am Telefon versichert, dass sie die Spital und OP Kosten zum Wohnkantonstarif übernehmen werden. Ich bin allgemein, ganze Schweiz versichert mit einem HOSPITA Zusatz. Ich durfte alle möglichen Unterlagen einreichen und gestern kam der Bescheid: Ich erhalte pro Tag Fr. 500.-- an die Spitalkosten, an die OP einen einmaligen Beitrag von Fr. 5000.--. Tübingen verrechnet eine Fallpauschale von 21 Tagen. Wenn ich nach 7 Tagen nach Hause gehe, bezahle ich gleichviel wie wenn ich nach 21 Tagen nach Hause gehe. D.H. jetzt eigentlich für mich: Je länger ich im Spital bleibe, desto mehr würde meine KK bezahlen. Aber wer bleibt gern freiwillig im Spital?

Ich habe mir jetzt auch überlegt, ob ich noch mit einem Anwalt bei der KK vorsprechen soll? Die Erfahrungen der anderen Schweizer und Schweizerinnen würde mich auch interessieren.
Bigi

_________________
w., 47J., AN links 1,5x1,5x2cm, leichte Hörminderung im Hochtonbereich, schwacher Tinnitus, operiert 29.7.09 in Tübingen, Gehör- und Gesichtsnerv erhalten, mässig starke Fazialisparese


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BeitragVerfasst: 22.07.2009, 13:08 
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Kosten für AN-OP in Tübingen für Schweizer Patient

Hallo zusammen,

ich finde es super, dass hier auch endlich mal Kassen beim Namen genannt werden! Ja, klar für uns ist es zu spät aber für kommende Patienten dürften solche Angaben wichtig sein und ohne konkreten Druck werden die Kassen ihr Verhalten sicher nicht ändern.

Noch zur Fallpauschale in Tübingen, wir haben diesbezüglich mal nachgefragt und die Antwort erhalten, dass der zuviel bezahlte Betrag nach abschluss der Behandlung zurück überwiesen wird, allerdings werden das keine sehr grossen Beträge sein, denn wie in der Schweiz auch fallen die hohen Kosten bei Operation und Intensivstation an (in der CH kostet ein IPS-Tag ca. 3500.-, wenn man über Nacht da bleibt sind das übrigens 2 Tage...).

Laut UKT würden sich die tatsächlichen Kosten im Bereich von 18000.- - 19000.- € bewegen. Aber ich habe bis jetzt auch noch keine Abrechnung erhalten und dementsprechend auch nichts zurück.
Im Moment sieht es bei mir so aus dass ich pro Tag aus der Zusatzversicherung 500 Fr. erhalte und sonst nichts... Die 5000.- Fr. haben übrigens den Hintergrund, dass in etwa dieser Betrag bei einer OP in der Schweiz (Allgemeinversichert) an der KK hängenbleibt alles andere wird vom Wohnkanton bezahlt oder bleibt bei allgemeinversicherten Patienten an der behandelnden Klinik hängen.

Liebe Grüsse Dominique

_________________
Dominique, m, Jg: 1973; AN r; Diagnose Anfang September 08, T3 Grösse 17x15 mm; Operation am 24. Juni 2009 in Tübingen, 10 Tage Reha in Walzenhausen; keine Faszialparese; postoperativer Hörverlust rechts, ansonsten alles wieder TOP!


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 Betreff des Beitrags: Probe aufs Exempel
BeitragVerfasst: 14.08.2009, 08:54 
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Wenig Chancen für Zusatzversicherung bei Helsana

Liebe Forummitglieder

ich habe mir vor einiger Zeit von der Helsana Unterlagen über Spitalzusatzversicherungen zukommen lassen. (Ich bin bei der EGK Grundversichert, bei der Helsana habe ich eine Hospital Zusatzversicherung Allgemeine Abteilung CH).

Dies habe ich im Hinblick darauf unternommen, dass ich mit grosser Wahrscheinlichkeit irgendwann das Akustikusneurinom ganz entfernen lassen muss.-Da ich erwäge die 2. Operation in Deutschland durchführen zu lassen, wäre eine solche Zusatzversicherung (Flex: allgemein, halbprivat, privat je nach Situation spontan wählbar) ideal.

Bevor ich die ganzen Anträge ausgefüllt habe, telefonierte ich mit der Helsana. Ganz direkt habe ich danach gefragt, ob ich mit meiner AN-Operation vor 9 Jahren überhaupt Chancen auf eine Aufnahme habe.-Ich hätte das Akustikusneurinom und die Folgeschäden ja eh angeben müssen...
Die Dame am Telefon konsultierte daraufhin die Versicherungszentrale und gab schliesslich folgende Antwort: tja, bei den Leistungen, die Sie schon bei uns bezogen haben, sieht es sehr schlecht aus. Eine Aufnahme in die Zusatzversicherung sei zwar nicht von vornherein verneint aber die Chancen stehen praktisch bei Null.

Damit hat sich dieses Thema für mich erledigt und meine Vermutung wurde einmal mehr bestätigt. Diejenigen, die solche Zusatzangebote gut brauchen könnten-und auch dafür bezahlen würden-haben in der Regel keine Chancen...

Euch allen einen schönen Tag und herzliche Grüsse
Lilo

_________________
1979, w, Subtotalentfernung eines AN (4,2x3,8x3,7 cm, links mit erheblicher Verlagerung und Deformation des Hirnstammes) im Juni 2000, Neurochirurgie Kantonsspital St. Gallen, Rest-Fazialisparese, links taub, Tinnitus, diskrete Fussheberparese links.


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BeitragVerfasst: 24.09.2009, 09:09 
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Geburtsjahr: 1960
Neue Erkenntnisse mit CH-Krankenkassen bei OP in Tübingen ?

Liebe Forums-Teilnehmer

Nach dem Schock meiner Diagnose im Juli 09 hat eine Bekannten den Kontakt zu "jwe"hergestellt, durch den ich die IGAN kennenlernen durfte. Seither habe ich schon viele der Berichte gelesen, die mir Mut machen. Durch die sehr hilfreichen Berichterstattungen habe ich praktisch keine Zeit verloren und mich schnell für eine OP in Tübingen bei Prof. Tatagiba entschieden. Diese wird am 14. Oktober durchgeführt. Ich bin wirklich überzeugt, bei Prof. Tatagiba in besten Händen zu sein, trotzdem mache ich mir Sorgen, vor allem was die möglichen Risiken der OP betrifft.
Nun meine Frage: Gibt es mittlerweile schon Erfahrungen damit, ob, bzw. in welchem Umfang Schweizer Krankenkassen die Operation in Deutschland bezahlen? Meine Krankenkasse sansan hat mir telefonisch Auskunft gegeben, dass sie die Kosten nicht übernehmen, da sie nicht verpflichtet seien, eine Operation im Ausland zu bezahlen, die auch in der Schweiz durchgeführt werden könne. Ich konnte aber meinen Hausarzt überzeugen, mir eine "ärztliche Überweisung" nach Tübingen zu erstellen und habe ein Schreiben für meine Krankenkasse vorbereitet. Gibt es irgend etwas Wichtiges, was man unbedingt erwähnen müsste, damit die Krankenkasse darauf eingeht?
Vielen Dank!
sewi

_________________
sewi: JG 1960, m, AKN rechts, 18x11,5x8 mm, entdeckt 14.07.2009 nach Hörsturz, OP erfolgte am 14.10.2009 in Tübingen (Prof .Tatagiba)Vollständige Resektion, leichte Fazialisparese, Gehörnerv erhalten, trotzdem Hörverlust rechts.


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 Betreff des Beitrags: Niedrige Fallzahlen in der Schweiz
BeitragVerfasst: 25.09.2009, 17:43 
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Geburtsjahr: 1939
Niedrige Fallzahlen in der Schweiz

Liebe sewi und sawi,

Euer Beitrag steht ja in der richtigen Rubrik im richtigen Thema. Die Schweizer speedy, ebi, Dominique, Lilo und Bigi haben die gleichen Probleme gehabt wie Ihr.

Da die Schweizer Ärzte überzeugt sind, daß sie das Akustikusneurinom erfolgreich und auf höchstem Niveau operieren, sind "Beweise", daß diese Einschätzung nicht in allen Fällen zutrifft bzw. angezweifelt werden darf, schwer zu führen.

Mir fällt hier nur der Verweis auf die insgesamt niedrigen Fallzahlen für Akustikusneurinom-Operationen ein. In den beiden Jahren 2006 und 2007 wurden in allen Schweizer Kliniken gerade mal 65 ANs operiert. Da kann man abschätzen, wieviele Operationen auf einen Operateur fallen. So viele ANs - 65 - operiert in Deutschland manch guter Neurochirurg in einem Jahr allein.

Nicht locker lassen ! Man kann nur hoffen, daß steter Tropfen den Stein höhlt.

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


Zuletzt geändert von ANFux am 26.09.2009, 10:07, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Mithilfe durch "Kassensturz"
BeitragVerfasst: 25.09.2009, 21:35 
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Geburtsjahr: 1952
Mithilfe durch "Kassensturz"

Hallo Zusammen

Meine Krankenkasse, Groupe Mutuel - Avenir - hat nun auch jegliche Kostenbeteiligung an der OP in Tübingen abgelehnt... :oops:
Das macht mich echt betroffen - und in gewisser Weise auch wütend.
Niemand von uns hat sich diesen Tumor "herausgesucht", er ist relativ selten - und wenn es in der kleinen Schweiz wenigstens ein Zentrum gäbe, was annähernd solche Erfahrungen wie beispielsweise Tübingen hätte , Prof. Tatagiba - das wäre toll....

Wir zahlen unsere KK-Beiträge - und wenn es einem dann wirklich schlecht geht, lässt man uns im Regen stehen.
Wenn "Krankheitkosten sparen" so aussieht, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. :oops:

Vielleicht können wir gemeinsam was bewegen - ich glaube, der Kassensturz wäre eine gute Anlaufadresse.

Grüssli und alle guten Wünsche
von Biene

_________________
Biene, weibl. Jg 52, AN rechts, 30 mm T4(intra-/extrameatral)
Jan. 08 entdeckt, OP 27. März 08 in Tübingen, Prof. Tatagiba. Ganzer Tumor entfernt, rechts (fast) taub, trockenes Auge+Nase, Synkinesien Auge-Mund,Auge-Stirn, leichte Fazialsparese, Tinnitus.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.11.2009, 11:22 
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Registriert: 14.08.2007, 19:35
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Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1939
Liebe Forumsleser, insbesonder aus der Schweiz,

da dieses Thema so viele erregt und zu Beiträgen veranlaßt, mußte es geteilt werden.
Dabei habe ich auch einen anderen Titel gewählt:

Früher: Kostenübernahme der CH-Krankenkassen bei OP in D
Jetzt: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (1) und (2)

Beachten Sie die Ziffern (1) und (2) !

An den ersten Teil (1) können keine weiteren Beiträge gehängt werden. Alle gewünschten Meinungsäußerungen müssen an den Teil (2) gehängt werden.

ANFux, Moderator

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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