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BeitragVerfasst: 02.06.2011, 11:00 
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Hallo an alle Tinnitus-Betroffenen,

habe gestern folgenden Artikel aus der Zeitung "entnommen":

Hörschnecken-Prothese lindert Tinnitus
Freiburg: Im Kampf gegen quälende Ohrgeräusche bei einseitiger Taubheit setzen Freiburger Mediziner auf den Einsatz sogenannter Hörschnecken-Prothesen. Diese Hörgeräte würden direkt in der Hörschnecke des Innenohrs plaziert. Die Behandlungsmethode sei deutschlandweit erstmalig in Freiburg erfolgreich gegen die störenden Ohrgeräusche, den sogenannten Tinnitus, getestet worden, teilt die deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie mit. Die Patienten litten weniger unter den Geräuschen und erhielten zudem ihr Hörvermögen teilweise zurück.


mexicoan

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Diagnose Dez. 2010, OP in Mainz März 2011, Tinnitus, Schwindel,Gangunsicherheit, Hypakusius, Fazialisparese.....


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BeitragVerfasst: 05.06.2011, 20:35 
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Lieber mexicoan,

ich bin Deinem Hinweis nachgegangen - mit einem unguten Gefühl. Das war leider begründet.
Es handelt sich hier eindeutig um ein "ganz normales Cochleaimplantat CI".

Bei vielen Themen stürzen sich die Presseleute auf Kurzmeldungen in anderen Zeitungen und bringen diese unter einer Mut machenden Überschrift in ihrer Zeitung. So passierte es auch hier - die Meldung zieht sich in den letzten Mai- und ersten Junitagen durch zig Zeitungen.

Was mich an der Meldung wirklich interessiert, ist die Meldung aus Freiburg, daß das CI sehr gut geeignet sei, einseitige Ertaubung zu beheben. Darüber habe ich leider noch keinen Bericht eines Betroffenen gelesen. Auch ein Mitglied des IGAN-Forums schweigt sich bis heute dazu leider aus.
Auch der Effekt bei der Linderung von Tinnitusbelastungen wäre wünschenswert. Doch wo gibt es den ersten überprüfbaren Bericht eines Betroffenen?

Beste Grüße
ANFux

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1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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BeitragVerfasst: 06.06.2011, 20:14 
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Hörgeräte können Tinnitus sogar verstärken

Hallo zusammen,

Ich selber leide unter einen Rauschen und einen Dauer Tinnitus.
Habe 12 Hörgeräte getestet,dabei habe ich festgestellt das einige meinen Tinnitus sogar noch verstärkten.Bei meinen jetzigen komme ich mit meinen Tinnitus recht gut zurecht,solange ich mein Hörgerät trage ist es erträglich.Es war eine lange Suche ,hat sich aber gelohnt.Trage das Siemens Pur 701.
Mit dem Oticon Dual XW 312, inkl. CRT-Hörer zum Beispiel hat sich mein Tinnitus extrem verstärkt.
mfg Norbert


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BeitragVerfasst: 08.06.2011, 14:00 
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Hallo zusammen,
ich glaube das das ABI gemeint war und nicht das CI. Man kann etwas über das ABI lesen in der Klinik Hannover. Bin auch am überlegen, da mir die Krankenkasse Probleme macht die Kosten des Hörgerätes zu übernehmen. Das Implantat würden Sie übernehmen. Leider habe ich nichts aktuelles lesen können. Vielleicht hat einer von Euch mehr Glück.
ABI (Auditory Brainsten Implantat) oder
AMI (Auditory Nidbrain Implantat)
Es wäre schön wenn sich ein Tester finden läßt.
gruß Ista

_________________
AN lt. Op.Bericht 6X4X6 cm eingebluteter Tumor im Bereich des Kleinhirnbrückenwinkels re. mit raumfordernden Effekt. OP.: 22.10.2010 Westpfalz Klinik in Kaisers`lautern, AHB Hedon-Klinik in Lingen


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BeitragVerfasst: 08.06.2011, 20:19 
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Liebe Leser,

da Ista Zweifel hegt und bei den Lesern gestreut hat, zitiere ich hier einmal eine Veröffentlichung aus den DocCheckNews, die als Quelle AWMF vom 16.5.2011 zitiert. Die anderen Publikationen verwenden meist alle den selben "gestrafften" Text.

Beste Grüße
ANFux

Hier das Zitat:

http://news.doccheck.com/de/article/204351-implantat-bei-einseitiger-taubheit/

Quelle: AWMF, 16.05.2011

Implantat bei einseitiger Taubheit

Ärzte behandeln einseitig taube Patienten ohne und mit Tinnitus seit einiger Zeit erfolgreich mit Hörschnecken-Prothesen, sogenannten Cochleaimplantaten (CI). Ein Studie zeigte jetzt, dass die Innenohrimplantate die Hörqualität nachweislich verbessern.
Etwa 13 000 Bundesbürger zwischen 50 und 60 Jahren leiden unter einseitiger Taubheit. In mehr als 80 Prozent der Fälle sind starke Ohrgeräusche, der sogenannte Tinnitus, die Folge. Bei anhaltenden Beschwerden ist die Lebensqualität der Patienten häufig durch Schlaflosigkeit und Depressionen mit nachfolgender Arbeitsunfähigkeit stark beeinträchtigt. Wie Wissenschaftler der HNO-Universitätsklinik Freiburg nachweisen konnten, profitieren einseitig taube Patienten ohne und mit Tinnitus vom Einsatz eines Cochleaimplantats. In einer Operation platziert der Arzt das Implantat in die Hörschnecke des Innenohrs. Dort ersetzt es die natürliche Reizübertragung der Sinneszellen auf den Hörnerv. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese Hörschnecken-Prothese bei Patienten mit einseitiger Ertaubung alternativen Methoden deutlich überlegen ist“, fasst Dr. med. Susan Arndt, Oberärztin an der Universitätsklinik für HNO, Universitätsklinikum Freiburg die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zusammen.
Sowohl das Richtungshören als auch das Sprachverstehen verbesserte sich bei den Patienten erheblich. Selbst bei zusätzlicher Geräuschkulisse und wenn die Sprache von Seiten des tauben Ohres kam, konnten Patienten mit Implantat deutlich mehr verstehen als zuvor mit einem konventionellen Hörgerät. Das CI mindert zudem Ohrgeräusche: Bei 98 Prozent der Patienten verschwand der Tinnitus teilweise oder sogar vollständig, wenn das Implantat eingeschaltet ist.
Originalpublikationen:
Comparison of Pseudobinaural Hearing to Real Binaural Hearing Rehabilitation After Cochlear Implantation in Patients With Unilateral Deafness and Tinnitus
Susan Arndt et al.; Otology & Neurotology, 32(1): 39-47; 2011

Einseitige Taubheit und Cochlearimplant-Versorgung Audiologische Diagnostik und Ergebnisse
Susan Arndt et al.; HNO. 2011; 59: 437–446; 2011

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BeitragVerfasst: 28.06.2011, 12:47 
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Liebe Leser,

da es offensichtlich einigen Lesern die Sprache verschlagen hat - trotz des interessanten Themas - setze ich die Diskussion allein fort.

Das Cochleaimplantat CI galt bisher als alternative Lösung für beidseitig taub geborene Kinder und vollständig Ertaubte oder sehr Schwerhörige. Voraussetzung war und ist ein intakter Hörnerv.

Die anderen Hörhilfen Cros und BAHA galten neben einfach verstärkenden Hörgeräten als Hilfe für einseitig Taube oder Schwerhörige. Sie gewähren ein pseudostereophones Hören, weil das Signal auf unterschiedliche Weise von der kranken auf die gesunde Seite gelenkt wird. Beim CI bleibt das Signal auf der kranken Seite, wird dort zum Hörzentrum geleitet und ermöglicht so echtes stereophones Hören. Allerdings tritt eine neues Problem auf: Das Signal ist keine Schallwelle, die in der Hörschnecke in einen elektrischen Impuls umgewandelt wird, sondern ein elektrischer Impuls, den ein sog. Prozessor aus der Schallwelle generiert.
Dieser Mix aus unterschiedlichen Anregungen – von der gesunden Seite über den Schall auf natürliche Weise, von der kranken Seite künstlich über elektronischem Weg – war bisher der Hauptgrund, warum das CI nicht bei einseitig Tauben eingesetzt wurde.
Medizinische und technische Forschungen haben die Situation deutlich verbessert.

Auf einem Seminar (10.-11.2.2011 in Interlaken, Schweiz) haben Experten aus Deutschland, den USA, den Niederlanden, England, Spanien, Frankreich, Schweden und der Schweiz eine Art Bestandsaufnahme gemacht, welche Möglichkeiten heute bestehen, einseitig Ertaubten wieder zu einen möglichst vollständigen Hörgenuß zu verhelfen. Dazu zählen Ton- und Sprachverständis und Lokalisierungsvermögen.
Aus Deutschland nahmen Spezialisten aus Freiburg (Uniklinik, u.a. Arndt und Laszig), Hannover (Medizinische Hochschule, u.a. Lesinski-Schiedat und Lennarz) und Koblenz (Militärkrankenhaus, Jacob und Stelzig) teil. Durch Kontakt mit Frau Dr. Arndt habe ich Zugang zu den Materialien dieses Seminars erhalten. Im Folgenden gebe ich den interessierten Forumslesern einige wichtige Dinge wider.

Die Implantation stellt hohe Anforderungen an die Ärzte, und zwar nicht nur die Operation, sondern auch die präoperativen Untersuchungen und die postoperativen sog. binaurale (beidohrig) Hörrehabilitation. Einzelheiten wären zu kompliziert zu erläutern und werden deshalb hier nicht genannt, nur so viel:

Die Eignung und das sog. subjektive Handicap des Betroffenen werden vor der OP in neun bis zehn umfangreichen, aufeinanderabgestimmten Tests und Befragungen geprüft. Dazu gehören verschiedene Ton- und Sprachaudiogramme, diverse Tests zum Sprachverständnis bei unterschiedlichen Geräuschen und Schallrichtungen, die Untersuchung des Lokalisierungsvermögens unter verschiedenen Bedingungen, die Prüfung der elektrischen Stimulierbarkeit der gesamten Hörbahn, die Prüfung, ob sich auch ein Tinnitus verringern läßt, mehrere hochauflösende CT und MRT.

Zuvor werden bei den Betroffenen in dreiwöchigen Tests die bisher traditionellen Hörersatzlösungen CROS und BAHA getestet. Intensive Aufklärungsgespräche informieren den Betroffenen über die Risiken und Erfolgsaussichten einer Implantation und über die Notwendigkeit einer intensiven postoperativen Rehabilitation. Insgesamt ist das ein immenser Aufwand, der letztlich auch zu den Kosten von rd. 20.000 Euro führt. Die Freiburger Ärzte schreiben: "Die sorgfältige Patientenselektion ist ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Therapie. Dann ist mit einem CI bei einseitiger Ertaubung eine signifikante Verbesserung des Sprachverständnisses und des Lokalisationsvermögens möglich."

Die Freiburge Ärzte empfehlen eine CI-Versorgung den Patienten, bei denen die Therapie mit CROS-HG oder BAHA nicht erfolgreich war, die elektrophysiologischen Untersuchungen eine stimulierbare Hörnervenfunktion zeigten und die Ergebnisse der radiologischen Untersuchungsergebnisse keine Kontraindikation für eine CI-Versorgung (bspw. Geschwulste) darstellten. Ein weiteres Auswahlkriterium war eine begrenzte Taubheitsdauer mit einem Maximum von etwa 10 Jahren und ein nachgewiesenes Handicap im Beruf oder/und Privatleben durch die einseitige Taubheit.

Die jüngste Freiburger Studie berichtet über 11 Implantationen bei Patienten mit einem mittleren Alter von 44 Jahren (von 23 bis 68), hochgradig schwerhörig bis ertaubt, davon 6 nach Hörsturz (keiner nach AN-OP), Ertaubungsdauer im Mittel 25 Monate.

Sowohl beim Sprachverständnis als auch beim Lokalisationsvermögen wurden signifikante Verbesserungen gegenüber dem nichtversorgten Zustand, aber auch gegenüber den alternativen Lösungen CROS und BAHA festgestellt. Bemerkenswert auch, dass die Ergebnisse 12 Monate nach der Implantation besser waren als die von 6 Monaten nach der Implantation. Bemerkenswert auch die Verbesserungen in der schwierigsten Hörsituation – Sprache von der kranken, Geräusche von der gesunden Seite. Die Verbesserung der Lebensqualität ist ein äußerst subjektives Feld und fällt damit völlig unterschiedlich aus, aber bei Hörverbesserungen natürlich immer positiv.

Die Freiburger Ärzte zielten auch auf eine Reduzierung eines vorhandenen Tinnitus durch die elektrische Stimulation. Bei 9 der 11 Patienten wurde 6 Monate nach der Implantation eine teilweise bis vollständige Unterdrückung des Tinnitus erzielt. Hier ist anzumerken, dass das ein erfreulicher Nebeneffekt einer CI-Implantation ist. Eine Unterdrückung des Tinnitus mittels CI bei intaktem beidseitigem Hörvermögen ist keine Behandlungsoption.

Ob die Ertaubungsdauer vor einer erfolgverheißenden Implantation hinausgeschoben werden kann (bisher 10 Jahre), müssen Langzeitstudien (> 5 Jahre) zeigen. Diese sollten multizentrisch und länderübergreifend angelegt werden. Derzeit wird vermutet, dass eine kurze Taubheitsdauer auch bessere Chancen bietet.

Abschließend ein Zitat aus der Studie:
"Das konventionelle CROS-HG und das BAHA sind weiterhin gute Therapieoptionen bei nicht stimulierbarem Hörnerv, Cochleaobliteration (Übersetzung: Verschluß der Hörschnecke), langer Taubheitsdauer oder subjektiv ausreichendem Nutzen mit diesen Optionen sowie von Patienten, die keine (CROS-HG) oder im Vergleich zum CI deutlich weniger invasive ( Übersetzung: operative) Eingriffe (BAHA) wünschen. Die CI-Versorgung einseitig tauber Patienten ist z. Zt.. noch eine Sonderform der Versorgung, die aber in Kürze von den Kostenträgern akzeptiert werden sollte. Es ist nicht verständlich, dass bei Patienten mit einseitiger hochgradiger Schallleitungsschwerhörigkeit und normalem Hörvermögen der kontralateralen Seite (Übersetzung: gegenüberliegend) , alle operativen Eingriffe, wie Stapeschirurgie (Übersetzung: Steigbügeloperationen) und Mittelohroperationen inklusive aktiver Mittelohrimplantate von den Kostenträgern finanziert werden, um das binaurale (Übersetzung: beidohrig) Hörvermögen dieser Patienten wiederherzustellen, aber einseitig tauben Patienten das binaurale Hören vorenthalten werden soll."

Und ganz am Schluß noch ein paar persönliche Gedanken.
Der Freiburger Studie wie auch die anderen Berichte auf dem o.g. Seminar zeigen, dass am einseitigen Einsatz von Cochleaimplantaten intensiv geforscht wird. Es ist viel erreicht, aber noch viel zu klären und zu verbessern. Der Aufwand ist enorm und wird zum Glück von den Medizinern nicht gescheut. Aber es gibt keine Erfolgsgarantie. Und was noch wichtiger ist: Der Erfolg setzt auch beim Patienten einen sehr großen Willen voraus, Engagement zur Mitarbeit, Geduld, Ausdauer und Zielstrebigkeit. Wer das nicht aufbringen kann, ist kein geeigneter Patient für diese Therapie im (Noch-) Versuchsstadium. Das persönliche Handicap muß deshalb schon sehr hoch sein.

Wenn es genügend Resonanz auf diesen Beitrag gibt, werde ich noch aus einem Patientenbericht zitieren.
Wer weitere Informationen zum Thema haben möchte, der müsste die o.g. Seminarbeiträge lesen (in Englisch!), auf den Homepages der zitierten Kliniken stöbern oder mit den genannten Ärzten Kontakt aufnehmen.

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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BeitragVerfasst: 21.07.2011, 16:01 
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Lieber ANFux,

danke für diesen aufschlußreichen Beitrag über das CI und das Vorgehen der Freiburger.

"... Wenn es genügend Resonanz auf diesen Beitrag gibt, werde ich noch aus einem Patientenbericht zitieren ..."
Ich möchte hiermit schon mal mein Interesse an dem Patientenbericht bekunden.

Mir fällt es (im Moment noch ... ?) schwer, mit meiner einseitigen Taubheit zurechtzukommen, ziehe mich noch mehr zurück als vorher schon und beobachte alle Berichte über Hilfen zum Zweiohrhören.

Herzliche Grüße

Amsel

_________________
*1962/w. Diagn. Mai 2011: AN rechts, 13mm x 8mm x 7mm, intra- und extrameatale Anteile, rechts taub und Tinnitus, OP: September 2011, Uni-KH Erlangen - Otochirurgie (Prof. Iro/Prof. Zenk), translabyrinthärer Zugang
nä. Kontr.-MRT: März 2019


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BeitragVerfasst: 21.07.2011, 18:03 
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Registriert: 14.07.2011, 15:30
Beiträge: 26
Wohnort: Verden
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1951
Lieber ANFux, liebe Forumsmitglieder,

ich habe mit Interesse Deinen Bericht über das CI gelesen.

Am 26.07.2011 trete ich meine Reha in Bad Nauheim an u. hoffe dort viele Informationen über das CI zu bekommen. Ich werde darüber berichten,wenn ich von der Reha zurück bin.

Ich habe leider im Moment noch einige Probleme mit der einseitigen Taubheit.

Herzliche Grüße

Neuri04

_________________
Jahrg.51,w, . AN li. 2004(2mm) jährl.MRT Kontrolle. OP 2011in Würzburg,Gr.7 x 3,5 x 3 mm intrameatal, volllständig Resektion, einseitig taub, Tinnitus, Fazialisparese(nach ca.3 Mon. zurüchgebildet) Gleichgewichtsstörungen, Reha in Bad Nauheim ab 26.07.11


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