Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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BeitragVerfasst: 05.05.2011, 11:14 
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Hallo Ihr Lieben!

Ich wollte euch mal von meinen Erfahrungen mit dem Cross-Hörgerät erzählen.

Im Januar 2010 wurde mir das Akustikusneurinom entfernt und seit dem bin ich auf dem rechten Ohr taub. Ich habe mich dann Mitte 2010 mit einem Akustiker in Verbindung gesetzt und auch eine Art der Cross-Versorgung ausprobiert für einige Wochen.
Obwohl dem Akustiker nicht tief in der Thematik einer Cross-Versorung drin war, hat er sich doch sehr Mühe gegeben und mich auch ein bisschen als „Testobjekt“ genutzt. :-)

Nachdem ich das Geärt getestet hatte, riet er mir, noch bis Januar 2011 zu warten, da würde ein neues Gerät rauskommen, das von der Preisklasse her dem getestetn ensprechen würde.

Man muss dazu sagen, es gibt wohl drei Kategorien dieser Cross-Versorgung. Grund Versorgung (das Billigste mit einem Kabel um den Kopf), das „normale“ mit Funk-Versorgung und noch eine teurere Kategorie, die sowieso nicht in Frage kam.
Ich habe das Gerät mit der Funk-Versorgung getestet.

Im Januar bekam ich dann also für einige Wochen das neue Gerät und war begeistert. Ich habe mir dann von meinem HNO eine Verordnung für die Krankenkasse geholt und die Dinge nahmen nun Ihren Lauf.

Es kam jetzt raus, das die Krankenkassen nur die Grund-Versorgung eines Cross-Gerätes übernehmen und das wäre das absolut Veraltete Gerät mit dem Kabel um den Kopf. Dies hat eine veraltete Technik und ist noch deutlich größer als die Funk-Geräte.

Man hat noch nichtmal die Möglichkeit zu sagen, man möchte den Betrag des „Grund-Versorgungs Gerätes“ haben und zahlt den Rest für das Bessere drauf.

Tja.. jetzt hat man die Wahl.... das veraltete Gerät oder 2600 Euro für das etwas bessere Gerät selbst zu zahlen - ohne Zuschuss...................

Ich habe das ganze jetzt erst einmal auf Eis gelegt. Leider.

Viele Grüße
Sonja

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1983/w aus FFM, AKN OP 11.01.2010 in Mainz, seit OP rechts Taub


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BeitragVerfasst: 05.05.2011, 12:34 
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hallo Sonja,

ich habe damit wenig Efahrung, hatte aber wochenlang auch verschiedenes getestet. Ich glaube, Du hast da falsche Informationen bekommen. Ich hätte auch ein teureres Gerät genommen (wenn ich damit zufrieden gewesen wäre), hätte aber den KAssenzuschuß bekommen und "nur" drauf gezahlt. Meine Kasse hätte also etwa 400 euros bezahlt...erkundige Dich nochmal und laß Deiner Rechte gelten. Mir kommt es so vor, als ob sie gerne sparen würden...aber nicht dürften !!
nochmal nachhaken..manche bekommen wohl die Geräte ganz bezahlt, da es ein Hirntumor war...es gibt da irgendwelche Sondergenehmigungen...weiterrecherchieren. nicht aufgeben und nicht selber zahlen !!!

liebe Grüße
vanessa

was machen Deine Gesichtsschmerzen ? sind sie weg ?

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OP Mainz Aug.09, AN 22 mm, Schwindelattacke weg nach OP, Fazialisparese (nach 3,5 Mon. weitgehend zurückgebildet), Synkinesien (Mund-Auge),trockenes Auge, Ohr bei 70 dB+verzerrtes Signal, Grundgeräusch weg in stiller Umgebung, Kopf- und Gesichtschmerzen


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BeitragVerfasst: 05.05.2011, 13:16 
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Hallo Vanessa,

Danke für den Hinweis! Ich werde mich nochmal mit der Krankenkasse in Verbindung setzten...

Die Gesichtsschmerzen waren letztes Jahr im Oktober dann fast völlig weg und jetzt hab ich nur noch ganz selten Schmerzen, meistens, wenn ich gestresst bin!

Aber es hatte erst was gebracht, das Schmerzmittel zu wechseln.

Wie geht es dir?

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1983/w aus FFM, AKN OP 11.01.2010 in Mainz, seit OP rechts Taub


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BeitragVerfasst: 05.05.2011, 14:06 
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hallo Sonja,

schön zu lesen, daß die Schmerzen selten geworden sind !! :D nimmst Du denn noch Medikamente (diesen gewechselten Schmerzmittel) oder brauchst Du gar nichts mehr ?

bei mir hat es sich auch unglaublich gebessert. Die Gesichtsschmerzen werden jetzt selten sowie die Kopfschmerzen auch. Ich habe aber noch eine Langzeittherapie, die ich aber hoffe, demnächst reduzieren zu können, wenn es so weitergeht. Die manuelle Therapie am Nacken und Hinterkopf hilft mir da auch sehr. Es scheint wirklich mit meinen Kopfschmerzen im Stirn-Auge-Schläfebereich auch zusammenzuhängen.
Ich hatte 16 schmerzfreie Tage am Stück im April...und jetzt habe ich wieder seit 11 Tagen keine Probleme gehabt. Es scheint sich also langsam zu stabilisieren...hoffentlich...

für das Hörgerät: bleib am Ball. Und schaue Dir die Beiträge im Forum an. Es sind wirklich welche dabei, die alles ersetzzt bekommen haben ! :wink:

schöne Grüße...und schmerzfreie Zeit !!! :D
vane

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OP Mainz Aug.09, AN 22 mm, Schwindelattacke weg nach OP, Fazialisparese (nach 3,5 Mon. weitgehend zurückgebildet), Synkinesien (Mund-Auge),trockenes Auge, Ohr bei 70 dB+verzerrtes Signal, Grundgeräusch weg in stiller Umgebung, Kopf- und Gesichtschmerzen


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BeitragVerfasst: 08.05.2011, 08:49 
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Hallo
Ich habe mich jetzt für ein Hörgerät entschieden.Nach dem Test von 12 Hörgeräten wurde es das Siemens Pur 501 mit externen Verstärker.Damit komme ich am besten zurecht.
lg Norbert


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BeitragVerfasst: 10.05.2011, 15:37 
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Hallo Sonja,

ich teste gerade auch eine Hörhilfe und beschäftige mich mit der Finanzierung. Die KK zahlt einen festen Zuschuss (ca. 400 Euro, meine genau 420 Euro) für ein Hörgerät.

Als ArbeitsnehmerIn kannst Du bei der deutschen Rentenversicherung Bund (BfA) Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragen. Voraussetzung hierfür ist, dass man bereits 15 Jahre im Berufsleben ist oder Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bezieht. Siehe:
http://www.deutsche-rentenversicherung- ... _node.html
(Du bist Jahrgang 1983, vermutlich hast Du die 15 Berufsjahre noch nicht voll.)

Bei einer Bekannten (kein AN-Fall) ging das so: Sie bekam pro Hörgerät 400,00 Euro von der Krankenkasse, den restlichen Betrag (das waren bei ihr für beide Hörgeräte noch mal über 3.000 Euro) erhielt sie von der BfA und ihr selber blieb pro Hörgerät eine Zuzahlung von 20 Euro.

Ich bin leider von der Rentenversicherungspflicht befreit und mein berufsständisches Versorgungswerk kennt Zuschüsse erstmal grundsätzlich nicht. Trotzdem werde ich die Unterlagen dort einreichen. Dann habe ich es zumindest versucht.

Die Preise haben mich zunächst auch erschreckt, obwohl es eine andere Kategorie ist als bei der Crossversorgung. Zudem war ich nicht gerade begeistert, als mein HNO meinte, jetzt wäre es Zeit, dass ich mich mit dem Thema Hörhilfe beschäftige. Ich höre ja noch. Bringt mir so ein Gerät mehr Lebensqualität? Ich trage Brille, draußen immer eine Kopfbedeckung gegen Sonne/Kälte etc., habe eine Facialisparese und eigentlich keinen Bedarf für noch mehr "Gebimmsel" am Kopf. Soweit die Startbedingungen.

Gerade teste ich als erstes Gerät das Modell Passion von der Fa. Widex - mit echter Leidenschaft. :wink: Ich hätte nicht gedacht, dass es mir soviel bringt. Ich war regelrecht betört von den ersten unterstützten Wahrnehmungen. :o Es war gar nicht so sehr das Lautere und das Äußere, was mich zuerst beeindruckt hat, sondern das Hellere und Innere. Im Vergleich zum OHNE-Zustand fühle ich mich einfach wieder vollständiger. Ich höre meine eigene Stimme und die Geräusche, die ich mache wieder so wie vorher: das Gehörte ist rund und mittig, ich bin stärker und größer. Das klingt seltsam. Ich kann das auch nur so subjektiv beschreiben. Ich habe für mich selber den Zusammenhang zwischen (Raum-/ Selbst-)Wahrnehmung und Gehör erfahren. Ich bewege mich mit dem HG mit viel mehr Sicherheit, z.B. kann ich die Treppe zur U-Bahn schnell herunterlaufen und fühle mich auch noch gut dabei. Auch meine Gesichtslähmung fühlt sich mit HG weniger störend an. Ich bin sozusagen weniger beschränkt als ohne. Hören kann ich natürlich auch besser. :lol:

Neugierig bin ich auf die anderen Geräte/Preisklassen. Für mich habe ich schon herausgefunden, dass ich von einem HG sehr profitieren kann und das viele Geld insofern sinnvoll investiert wird.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du einen Weg zu Deinem Wunschgerät findest!

Viele Grüße
Claudia

_________________
1972, w., 16x10x8 mm AN re in-+extr.meatal, OP in Mainz am 16.07.2010, kompl. entfernt, Hörminderung, Tinnitus, Fazialisparese, trockenes Auge + Nase, Kopfschmerz links!, Synkinesien seit 28. Wo. nach OP (Auge/Stirn-Mund), Gleichgewicht wieder da!


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BeitragVerfasst: 08.06.2011, 14:13 
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Registriert: 06.12.2010, 12:29
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Geburtsjahr: 1964
Hallo zusammen,
hat es vielleicht einer geschafft, die Kosten der Hörgeräte bezahlt zu bekommen? Wenn ja wie? Ist vielleicht schon jemand im Widerspruch oder hat jemand schon eine Klage angestrebt?
Hat jemand von der DRV etwas bekommen?
(Mit einseitiger vollständiger Taubheit), nennt mir doch bitte Geräte die ich zusätzlich testen kann. Ich teste jetzt das Phonak Audeo S 5 als BI-Cros. Bin damit super zufrieden, doch die KK will nicht zahlen. Bi-Cros habe ich gewählt, weil das Verständnis noch besser ist als nur Cros. Mein linkes Ohr ist völlig intakt. 15db.
Gruß Ista

_________________
AN lt. Op.Bericht 6X4X6 cm eingebluteter Tumor im Bereich des Kleinhirnbrückenwinkels re. mit raumfordernden Effekt. OP.: 22.10.2010 Westpfalz Klinik in Kaisers`lautern, AHB Hedon-Klinik in Lingen


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