Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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Aktuelle Zeit: 23.11.2017, 07:20




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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit Hörgeräten gefragt
BeitragVerfasst: 17.01.2010, 18:12 
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Erfahrungen mit Hörgeräten gefragt

Hallo liebe Forum-Leser,

meine Akustikusneurinom-Operation liegt nun 3 Monate zurück und es geht mir zunehmend besser.

Ich bekomme osteophatische Behandlungen, die wirken Wunder!
Mein Gleichgewicht stabilisiert sich deutlich.
Ich habe einen Hörverlust hauptsächlich im Hochtonbereich von ca 50%.

Nun bin ich auf der Suche nach einem passenden Hörgerät. Seit ein paar Tagen teste ich ein Gerät von Widex "REAL RE-m".
Leider stelle ich fest, dass mein Rauschen im Ohr nun stärker ist als zuvor und ich eine weitere Hörverminderung wahrnehme :shock: Es scheint schwierig, das Gerät optimal einzustellen!?

Hat irgendjemand bereits Erfahrungen mit guten, hilfreichen Hörsystemen gemacht? Ich bin dankbar für jeden Tipp!

herzliche Grüße
Elly

_________________
Elly, 43J., OP 10/09 in Münster durch Prof. Sepehrnia&Team, vollständige Entf. des AN ca 1,7 cm links, keine Fazialisparese, Hörminderung und Rauschen links, guter Ausgleich durch Hörgerät


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BeitragVerfasst: 20.01.2010, 14:01 
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Erfahrungen mit Osteopathie gefragt

hallo elly,
ich bin seit heute neu im forum.

ich kann dir zwar keinen rat in bezug auf hörgeräte geben,aber du könntest mir vielleicht noch mehr über deine osteopathische behandlung berichten?
was ist das, was wird gemacht und wie wirkt es?
zahlt die kasse?

auch meine op ist 3 monate her und ich habe immer noch kleine beschwerden gerade mit gangunsicherheit.vielleicht hilft osteopathie?

lieben dank
baerbel


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BeitragVerfasst: 20.01.2010, 22:32 
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Craniosacrale Therapie

Hallo baerbel,

die Osteophaten arbeiten, im Gegensatz zu den Physiotherapeuten, etwas ganzheitlicher, d.h., sie behandeln zB nicht nur die Beschwerden direkt an der Halswirbelsäule, sondern erkennen darüber hinaus auch Beschwerden irgendwelcher anderer Organe im Körper, die damit zusammenhängen. So ähnlich jedenfalls :roll:

Meine Osteophatin behandelt mich mit Craniosakraler Therapie. Ich lieg eigentlich nur ruhig da. Sie hat die Hände an meinen Kopf gelegt und arbeitet mit den Energiestömen, die durch unsere Wirbelsäule fließen. Wenn wir krank sind, sind diese Ströme meist irgendwo blockiert. Durch die Behandlung kommen sie wieder ins fließen. Das löst sanft Blockaden und die Selbstheilungskräfte werden aktiv.

Leider müssen diese Behandlungen selbst gezahlt werden. Manche Physiotherapeuten rechnen aber auch irgendwie über KG-Rezept ab, oder lassen sich etwas zuzahlen. Da mußt du dich einfach mal erkundigen. Mir tuts unglaublich gut, ich komme immer mehr ins Gleichgewicht.

herzliche Grüße
Elly

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Elly, 43J., OP 10/09 in Münster durch Prof. Sepehrnia&Team, vollständige Entf. des AN ca 1,7 cm links, keine Fazialisparese, Hörminderung und Rauschen links, guter Ausgleich durch Hörgerät


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BeitragVerfasst: 21.01.2010, 20:40 
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guten abend elly,

herzlichen dank für deine schnelle antwort. habe nächste woche einen termin bei einer osteopatin bekommen,und bin sehr auf die behandlung gespannt.

rückfrage bei meiner krankenkasse ergab, daß sie grundsätzlich solche behandlungen nicht übernehmen, es aber durchaus möglichkeiten gibt, daß individuell anders entschieden wird. sie baten mich, einen kurzen bericht über meinen krankheitsverlauf zu schreiben und die unterlagen aus der klinik mitzusenden.

da ich keine reha in anspruch genommen habe stehen die chancen auf übernahme gut. so wurde es mir wenigstens mitgeteilt. ich warte mal die antwort ab.

gruß
baerbel


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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit Hörgeräten gefragt
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 22:38 
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HDO-Gerät-Micor - namens Milo micro

:) Hallo, meine Liebe!

Schön, zu lesen, daß es bei Dir weiter "bergauf" geht.....
Momentan habe ich arge Schwierigkeiten mit dem Schnee....aber auch das werden wir überstehen........
Was macht Deine kleine süße Maus?????

So, nun aber zu den Hörgeräten....

Nach einigen Startschwierigkeiten und Tragen von mehreren Probegeräten habe ich mich entschieden und zwar für ein:

HDO-Gerät-Micor - namens Milo micro......
Komme gut mit diesem Gerät klar, ist aber auch ein reines Hörgerät.....ich wollte keinen Tinnitus-Noiser und Masker mehr (dieses Gerät habe ich 3 Jahre vergeblich getragen - lang lang ist es her!!!))))))

Ist Dein Gerät auch für den Tinnitus oder ein "reines" Hörgerät????? Sorry, vielleicht habe ich auch etwas überlesen :cry:

Sende Dir ganz herzliche Grüße...und freue mich wieder
von Dir zu hören..

Alles LIEBE

ManuCux=Manuela

_________________
Manuela, w,53 Jahre, OP 17.06.09- in Münster (Prof.Sepehrnia) vollst.Entfernung des 19x16x14mm AN re., Tinnitus, Hörverlust auf 70 dB! 2. MRT am 24.11.10 ohne Befund! KEIN Resttumor - chronischer Kopfschmerz, Schwindel! 10.11.15 MRT ohne Rezidiv


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BeitragVerfasst: 22.01.2010, 20:50 
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Hallo du Liebe,

ich versuchs auch mit einem Hdo-Hörgerät. Zur Zeit teste ich eins von der Firma audio-service. Mit diesem Gerät höre ich wieder die hohen Töne und das führt dazu, dass der Tinnitus in den Hintergrund rückt, d.h., ich nehme ihn derzeit kaum wahr :D Mein Sprachverständnis ist deutlicher, was dazu führt, daß ich in Gesprächssituationen bereits jetzt schon entspannter bin. Alles in allem ist eine Hörgeräteversorgung für mich absolut hilfreich.


Vielen Dank nochmal für deine beharrliche Aufforderung zur GEDULD. Alles braucht seine Zeit, ich fühle mich jetzt ebenfalls schon beachtlich besser, als vor der OP. - Dem Himmel sei Dank!

herzliche Grüße Elly

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Elly, 43J., OP 10/09 in Münster durch Prof. Sepehrnia&Team, vollständige Entf. des AN ca 1,7 cm links, keine Fazialisparese, Hörminderung und Rauschen links, guter Ausgleich durch Hörgerät


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BeitragVerfasst: 27.04.2010, 17:05 
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Hallo wieder einmal im Forum,

ich komme gerade vom HNO-Arzt der mir nun ein Hörgerät empfohlen hat. Ich bin in vielerlei Hinsicht noch nicht davon überzeugt und deshalb möchte ich eure Meinung dazu hören.

Vorweg ersteinmal war der Tipp mit der Osteopathie sehr gut-ob es wirklich hilft kann ich zwar nicht mit Sicherheit sagen aber es tut mir gut und entspannt.Das alleine ist schon ein Grund dies in Anspruch zu nehmen.

Nun meine Situation: wie in vielen anderen Beiträgen schon gelesen sind viele von uns unsicher in gefüllten Räumen mit Nebengeräuschen etc. Ich habe für mich das Gefühl,daß sich in einer Situation im Zusammensein mit vielen Menschen mein Drehschwindel steigert,ich schlecht höre, einen Druck imKopf empfinde und von daher sehr unsicher werde. Ich nehme mittlerweile wieder Einladungen an,bleibe aber nie sehr lange.Die Leute wissen Bescheid und sehen es mir nicht nach.

Ich kann überhaupt nicht einschätzen ob der Schwindel oder das schlechte Hören (50%) meine Unsicherheit ausmachen,von daher weiss ich nicht ob ein Hörgerät sinnvoll ist?

Die OP ist 7 Monate her und ich hoffe immer noch sehnsüchtig,daß der Schwindel irgendwann verschwindet.Immer noch habe ich das Gefühl meine Augen sind schneller als mein Gehirn.
Sollte ich mich auf ein Hörgerät einlassen, gibt es Dinge auf die ich achten sollte?
Ich meine auch im Forum irgendwo gelesen zu haben,daß man damit warten sollte ca.ein Jahr, damit das Gehirn sich an die neue Situation des Hörens gewöhnen kann. Mein Arzt behauptet das Gegenteil.

Ich wäre dankbar über ein paar Tipps.
Euch allen ein paar sonnige Frühlingstage
Herzliche Grüße von der Küste
baerbel


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BeitragVerfasst: 13.05.2010, 16:09 
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Hallo Baerbel,

meine HNO-Ärzte sagten, man soll nicht so lange mit dem Hörgerät warten, damit der Hörnerv, so er noch intakt ist, trainiert wird. Meine OP is nun auch 7 Monate her und Anfang des Jahres hab ich mich auf die Suche nach einem Hörgerät gemacht. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das richtige Modell gefunden hatte und mein Gehirn sich an das andere Hören gewöhnt hat. Mittlerweile bin ich total glücklich damit, verstehe Worte deutlich besser und mein Tinnitus ist in den Hintergrund getreten. Allerdings mußte es ein höherwertiges, digitales Gerät sein (Audio-Service "BIZZ").
Bezüglich deines immernoch Schwindels weiß ich leider keinen Rat. Vielleicht mußt du noch etwas Geduld aufbringen... Ich hatte auch Zeiten, da glaubte ich, es wird niemals besser. Aber das ist Quatsch. Mittlerweile nehme ich wieder am Leben teil, wie zuvor. Ich arbeite, ich fahre Fahrrad und Auto, spiele Gitarre, besuche Veranstaltungen,... Wenn`s irgendwo zu laut ist, schalte ich mein Hörgerät einfach aus.

ich wünsche dir Zuversicht und gute Besserung!! :D

Elly

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Elly, 43J., OP 10/09 in Münster durch Prof. Sepehrnia&Team, vollständige Entf. des AN ca 1,7 cm links, keine Fazialisparese, Hörminderung und Rauschen links, guter Ausgleich durch Hörgerät


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