Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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Aktuelle Zeit: 20.02.2018, 21:27




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BeitragVerfasst: 18.01.2018, 15:01 
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Hallo Forum,
auf der Seite von Med El habe ich gerade das anscheinend recht neue System ADHEAR entdeckt. Es soll sich um ein implantationsfreies Knochenleitungshörgerät handeln, bei dem hinterm Ohr eine Art Steckverbindung aufgeklebt wird, an der dann ein Knochenleitungshörgerät fixiert wird.

(https://adhear.medel.com/de/)

Hört sich ja interessant an und scheint (wenn es denn was taugt) eine gute Möglichkeit zu sein, gutes Hören und trotzdem MRT-Kontrollen zu ermöglichen.

Hat jemand schon davon gehört oder kennt wen, der das ausprobiert hat? Eignet sich das auch bei einseitiger Taubheit? Darüber gibt die Seite keine Auskünfte.
Habe den Hersteller auch schon angeschrieben und um Informationen gebeten. Sollte ich was erfahren, schreibe ich Neuigkeiten.
Grüße in die Runde,
lotte

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lotte,
geboren 1977
Hörsturz links 08/2015 + 12/2016
AN links intra- und extrameatal T3 b
1,9x1,5x2 cm mit mehreren zystischen Anteilen

Operation April 2017 bei Prof. Dr. Ebner in Tübingen
Ertaubung auf dem linken Ohr nach der OP


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BeitragVerfasst: 18.01.2018, 16:00 
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o.k., das ist ein flotter Kundenservice bei denen...

Aus der Antwortmail:
"Tatsächlich kann ADHEAR auch in manchen Fällen von einseitiger Ertaubung eingesetzt werden. Dabei ist die Wirkungsweise ähnlich der BONEBRIDGE. Die akustischen Signale werden dabei auf der ertaubten Seite aufgenommen und an die gesunde Seite übertragen (wie auch bei Ihrem Cross-System). Der bestimmende Faktor, ob die Verstärkung von ADHEAR ausreichend ist, ist die individuelle Abschwächung des Schädelknochens. Kurz gesagt, sie müssten ADHEAR einfach testen."

Genau das ist der Punkt. Werde mal schauen, ob ich irgendwie und irgendwo eine Testmöglichkeit bekomme.
Grüße,
lotte

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BeitragVerfasst: 18.01.2018, 16:21 
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Liebe lotte,

das klingt interessant - schade dass das Info-Video auf der Website
doch eher ein Werbeclip/Spot ist... :roll:

(edit: an anderer Stelle finden sich weitere Videos mit Informationen,
die das System erklären)

Wenn es damit möglich wird, die Bonebridge-Funktionalität ohne
jegliches OP-Risiko zu "ertesten", eröffnen sich in der Tat neue
Möglichkeiten.

Bitte halte uns auf dem Laufenden, solltest Du Erfahrungen mit dem
System sammeln können.

Herzliche Grüße
snowdog

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snowdog (Moderator seit 4.12) Jg.62,m,verh.,2 Söhne,
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.


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BeitragVerfasst: 18.01.2018, 16:29 
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Hallo Snowdog,
auf jeden Fall. Habe gerade das Med El Care Center in Hannover angeschrieben. Hoffe, die reagieren. Ich werde weiter berichten.
Grüße,
lotte

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BeitragVerfasst: 18.01.2018, 23:50 
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lotte hat geschrieben:
Hört sich ja interessant an...

Aber nur für Leute mit intaktem Hörnerv.
Das habe ich auch aus der (ziemlich inhaltslosen) Reklame der Firma herausgelesen.

Wo nun der Vorteil gegenüber Cros liegt....Kannst Du mir das erklären?

_________________
1944,m, AN 21 x16 x 13mm, T3,
CyberKnife 06.06.2016.
MRT Nov.2016: therapieinduzierte Schwellung des AN, regressive Veränderungen,
Taubheit rechts, Gangunsicherheit, BiCros-Versorgung(Phonak).MRT 01.06.2017: Weiter geschrumpft verglichen mit Nov. 2016.


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