Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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Aktuelle Zeit: 19.11.2017, 08:47




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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit BiCros Hörgerät
BeitragVerfasst: 04.01.2017, 18:37 
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Die nachfolgenden Beiträge wurden aus dem Thema
"Meine CyberKnife-Behandlung in der Charité / Berlin" im
Forenbereich "Kliniken / Operateure" abgetrennt und hier
als neues Thema eröffnet.

snowdog, 8.1.2017



Fluffy84 hat geschrieben:
Das ist doch ein wunderbares Ergebnis...
...
Ich freu mich über dein Ergebnis. Immer weiter so!

Danke für die Anteilnahme!

Zwischenbericht:

Inzwischen ist das Hörgerät Phonak B 90 mit BiCros angekommen.
Mich hat überrascht, dass kaum etwas manuell eingegeben wurde bei der Einstellung (war bei Siemens viel aufwändiger).
Jetzt wurde nur das Audiogramm in das Computerprogramm kopiert.
Das war´s wohl. Ich vermute, dass die abgesenkten Areale automatisch angehoben wurden.
Wer weiß mehr?

Ich kann nach einem-zwei Tagen noch nicht sagen, wie gut das klappen wird, aber bisher höre ich die höheren Frequenzen wesentlich klarer und der Fernseher muss auch nicht mehr auf "BRÜLL!" gestellt werden.
Was Musik und Konversation mit mehreren Leuten angeht: Mir fehlen noch Erfahrungen.
Ich werde berichten, falls das gewünscht wird.

_________________
1944,m, AN 21 x16 x 13mm, T3,
CyberKnife 06.06.2016.
MRT Nov.2016: therapieinduzierte Schwellung des AN, regressive Veränderungen,
Taubheit rechts, Gangunsicherheit, BiCros-Versorgung(Phonak).MRT 01.06.2017: Weiter geschrumpft verglichen mit Nov. 2016.


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BeitragVerfasst: 05.01.2017, 00:55 
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Hallo elf,
mein Gratulation, das sieht ja super aus auf deinen Bildern. Ich vermute auch, das aus dem selbst hören nichts mehr wird.
Ich bin auf deine Erfahrungen mit dem Croßgerät gespannt. ist das mit Funk oder mit dünnem Kabel?
Ich bin bei Geers in einem Test Programm und erhalte meine Geräte am 11.1. zum testen.
Wenn ich damit zurecht komme, soll ich dia Geräte gegen Rezept kostenlos erhalten.
Die Ohr Stöpsel wurden vor 10 Tagen Abdrücke gemacht.
Ich war jetzt seit September nicht mehr im MRT.
Ich wäre gerne zum 6 Monat Termin nach dem CK in Heidelberg im Januar wieder in die Röhre, aber meine Ärztin meinte auch nach 6 Monat kann man keine Sichtbare Ergebnisse sehen.Voralle, da mein Schwindel sich um keinen Deut verbessert oder verändert hat.
Ich bin inzw. bei einem andern Neurologen, vielleicht spendiert der mir ein MRT diesen Monat.

Für dich freue ich mich Riesig, dass der Schaden am AN so eindeutig zu erkennen ist.
Alles Gute und viel Glück weiterhin sendet Ries363

_________________
MRT 15.07.13 An,9x4x5mm=180cmm.li.
1.7.14 MRT Zunahme: 11x5x5 mm Höhe=275 cmm MRT 5.12.14. AN auf 12x6x6mm=432cmm 2.6.1515x7x7mm =735cmm.10.11.15 MRT 0 Zunahme.14.6.16 Cyberknifebestrahl.Heidelberg.


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BeitragVerfasst: 05.01.2017, 01:15 
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Ries363 hat geschrieben:
Hallo elf,
mein Gratulation, das sieht ja super aus auf deinen Bildern. Ich vermute auch, das aus dem selbst hören nichts mehr wird.
Ich bin auf deine Erfahrungen mit dem Croßgerät gespannt. ist das mit Funk oder mit dünnem Kabel?
Ich bin bei Geers in einem Test Programm und erhalte meine Geräte am 11.1. zum testen.
...
Ich bin inzw. bei einem andern Neurologen, vielleicht spendiert der mir ein MRT diesen Monat.

Für dich freue ich mich Riesig, dass der Schaden am AN so eindeutig zu erkennen ist.
Alles Gute und viel Glück weiterhin sendet Ries363

Danke Ries!
Na ja... Ich fand es umwerfend, dass man die Veränderungen nach einem halben Jahr so deutlich sehen kann, aber... Bisher ist die Größe nicht zurückgegangen, sondern es ist durch die Cystenbildung eher größer und drückt das Stammhirn schon ein wenig.
Eine Sache, die mir keinen Spaß macht, weil niemand den weiteren Verlauf vorhersagen mag...

Was das BiCros-Gerät angeht: Das geht mit Funk von der tauben Seite auf die "gesunde" Seite.
Jetzt kann meine Frau wieder, wie seit 50 Jahren, an meiner rechten Seite gehen und ich verstehe trotzdem, was sie mir sagt. (Wenn ich mag).
Ein Ortung, woher der Ton kommt, kann ich bisher nicht vornehmen, kann ich mir bisher auch nicht vorstellen, bzw.: Wenn beim tauben Ohr durch das Mikrofon die hohen Töne betont werden, dann kann ich ja ahnen, dass schrille Töne von rechts kommen, die anderen von links.

Hat hier jemand Erfahrung damit?

Was das Ergebnis Deines MRT angeht: Ich drücke mal die Daumen: Toi, toi, toi!
BTW.:
Die Schichtdicke meine alten MRT lag angeblich bei 4mm, die des neuen MRT 1 mm.
Vielleicht sollte man nur mit Schichtdicke 1mm arbeiten, wenn so ein hochauflösendes MRT-Gerät zur Verfügung steht.

_________________
1944,m, AN 21 x16 x 13mm, T3,
CyberKnife 06.06.2016.
MRT Nov.2016: therapieinduzierte Schwellung des AN, regressive Veränderungen,
Taubheit rechts, Gangunsicherheit, BiCros-Versorgung(Phonak).MRT 01.06.2017: Weiter geschrumpft verglichen mit Nov. 2016.


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BeitragVerfasst: 05.01.2017, 16:28 
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Hi elf,

ich bin inzwischen kurz vor dem "professionellen" Hörgerätetester ;-)

Angefangen hatte ich vor der Behandlung mit verschiedenen Hinter-dem-Ohr-Geräten von verschiedenen Herstellern - und war am Ende recht zufrieden ... und dachte schon, dass es keine all zu große Einschränkung mehr ist.

Nach der Behandlung hat meine Hörleistung (wie bei Dir und anderen auch) leider extrem abgenommen, so dass ich auf der einen Seite auch fast taub bin - nur tiefe Frequenzen kommen noch an. Somit macht ein "normales" Hörgerät keinen Sinn mehr - nur noch Cros bzw. BiCros (ist angenehmer - aber dafür dann auch eher schwieriger mit dem Richtungshören).
Mit den (Bi)Cros-Geräten bin ich bisher allerdings weit von Zufriedenheit entfernt! Zum einen ist die Auswahl viel kleiner und wenn es dann um Funk geht, bleiben nicht mehr viele übrig.
Das Problem ist, dass bei Hinter-dem-Ohr-Geräten systembedingt die Mikrofone auf der Oberseite der Geräte sitzen und damit alles hinter und über einem super gut hörbar ist, allerdings alles vor und teilweise auch seitlich auch nicht viel mehr als ohne Hörgerät :-( Das mag für Spione sicher total genial sein, aber für den "normalen" Menschen, der sich auch über Blickkontakt mit anderen Menschen unterhält, bringt das wenig. Deshalb geht der Test nun in die nächste "Runde": im-Ohr-Gerät ... und da gibt es dann nur noch 1 oder 2 Hersteller in der Kombination mit BiCros :-(
Bei den im-Ohr-Geräten wird die normale Anatomie des Ohres bzw. Ohrmuschel zum Schallempfang genutzt und das entspricht dann auch der "normalen" Situation. Ich erhoffe mir damit dann eine deutliche Verbesserung, weil die aktuelle Unterstützung durch die Hinter-dem-Ohr-Geräte mir nur so wenig bringt, dass ich das vermutlich nicht nutzen würde. Das dauert noch ein bisschen, weil ich erst mal im Urlaub bin (tauchen :D ) und das Gerät erst danach testen kann.

Ich fand den Umstieg von Cros auf BiCros deutlich angenehmer, weil dann der Unterschied der beiden Seiten (taube Seite total hell und deutlich, andere Seite eben "normal") so extrem war; dadurch wird zwar das Richtungshören erleichtert (hohe Frequenzen kommen nur von der tauben Seite). Dafür ist mit BiCros der Gesamteindruck deutlich homogener und angenehmer.
Trotzdem gibt es noch einen kleinen Laufzeitunterschied zwischen den beiden Seiten, so dass damit nach längerer Zeit (angeblich dauert es mind. 6 Monate) auch wieder Richtungshören möglich ist - in Grenzen natürlich!

Generell muss ich sagen, dass ich ziemlich überrascht war (leider negativ) von der (Bi)Cros-Geschichte gegenüber vorher. Das mag auch daran liegen, dass ich durch meine Situation besonders darauf achte bzw. achten muss was den Höreindruck angeht und damit vielleicht auch höhere Anforderungen habe, als andere.


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BeitragVerfasst: 09.02.2017, 15:49 
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Endlich!

Nach langen Lieferzeiten war zunächst ein defektes Gerät gekommen, was mich einen Tag und ½ kg Nerven gekostet hat:
Es lag nicht an mir und meinem mangelhaften technischen Verstand: Es war kaputt.

Nun ist es neu angekommen: Bisher finde ich es einen echten Gewinn für mich EinohrHasen:
Phonak ComPilotII mit Phonak TVLink.

TV ist herrlich zu verstehen (auch, wenn "Ton aus" am TV ist, damit man niemanden stört), mit einem einzigen Druck auf die große Taste kann es wieder ausgeschaltet werden...

Gibt es hier Leute, die auch Erfahrungen mit solchen Geräten haben?
Gibt es etwas, worauf ich aufpassen sollte, damit nichts kaputt geht?

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MRT Nov.2016: therapieinduzierte Schwellung des AN, regressive Veränderungen,
Taubheit rechts, Gangunsicherheit, BiCros-Versorgung(Phonak).MRT 01.06.2017: Weiter geschrumpft verglichen mit Nov. 2016.


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