Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 12:37 
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Registriert: 19.05.2008, 22:12
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Ich brauch da auch noch mal einen Rat
am 03.08 bin ich aus der mhh nach hause entlassen worden.mir ging es gut auch die ärzte waren sehr zufrieden. daraufhin wurde auch keine rehamaßnahme beantragt. zu hause merkte ich aber schon sehr bald das doch nicht alles so toll ist wie am anfang gedacht. ich habe sehr starkes ohrrauschen und in meinem gesicht kribbelt es manchmal.das ohrrauschen wird bei belastung zu einenm wasserfall wenn ich mich ruhig verhalte dann ist auch mein ohr ruhig. mein arzt meinte erst das alles normal sei und ich geduld haben soll. nachdem jetzt aber inzwischen auch der arztbrief vorliegt und ich mich auch im allgemeinen noch ziemlich schlapp fühle hat er mir gestern doch geraten noch eine reha zu machen. allerdings habe ich grade erfahren das die frist schon abgelaufen ist.
es besteht allerdings die möglichkeit einer kur :?:
ich kenne allerdings nicht den unterschied zwischen reha und kur.
was ich nicht verstehen kann ist das ich von meinem arzt eigentlich garnichts bekomme weder krankengymnastik noch massagen für den total verspannten nacken. in der reha würde ich aber den ganzen tag solche anwendungen bekommen hier heißt es einfach das dass nicht notwendig sei??
für eine reha auch gerne ambulant ist es anscheinend zu spät und einen kurantrag habe ich bis jetzt nicht gestellt .ich frage mich auch ob es noch etwas bringt in ein paar wochen zur kur zu fahren wenn ich doch jetzt lieber die zeit nutzen würde um etwas für meine gesundheit zu tun :roll: wie ist eure meinung dazu ich bin für dankbar für jeden rat

_________________
Anja 42 Jahre, AKN links entdeckt im April 2008.Größe ca. 3x2,4cm
Erfolgreiche OP am 23.07.08 in der MHH.Erhaltung des Nervus facialis und des Nervus cochlearis.Links starke Hörminderung und Ohrrauschen.


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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 18:07 
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Reha-Kur für Frauen besser stationär

Liebe anja,

ich schreibe es ganz offen: Du bist schlecht beraten worden in der Klinik. Es gibt die Möglichkeit der sog. Anschlussheilbehandlung (AHB) oder der Rehabilitations-Kur. Erstere schließt sich i.d.R. unmittelbar an den Klinikaufenthalt an. Es kann aber auch eine kleine Zeitspanne von 1-2 Wochen dazwischenliegen. Die Reha-Kur kann bis einige Monate nach dem Klinikaufenthalt liegen.
Mein Rat an Frauen ist immer: Nach dem Klinikaufenthalt in eine organisierte Rehabilitationsphase, und möglichst nicht ambulant, sondern stationär. Nur damit ist gewährleistet, dass die Frau zu Hause nicht ruck zuck wieder in die Alltagsmühle gerät, die nun einmal für eine Frau anders abläuft als bei einem Mann. Das ist ganz besonders wichtig, wenn die Frau alleinstehend ist und den Haushalt komplett „schmeißen“ muß, allerdings auch, wenn in einer mehrköpfigen Familie die Pflichten (notwendigerweise oder traditionell) so verteilt sind, dass die Frau das Meiste schultert. „Schultern“ ist das richtige Stichwort. Ich habe in verschiedenen Beiträgen betont, dass man nach der OP nicht leichtsinnig werden sollte und schnell wieder alles wie früher macht. Nicht nur psychischen Streß sollte man vermeiden, sondern auch körperliche Anstrengungen. Dazu gehören bereits Bücken, Heben, alles, was einem das Blut in den Kopf schießen lässt, usw. Daß das wichtig ist, bestätigst Du ja, wenn Du schilderst, dass das Ohrrauschen sich bei Anstrengungen verstärkt. Bedenke, was für ein Operationsfeld in Deinem Kopf ist, an einer sehr sensiblen Stelle. Das muß verheilen. Die strapazierte Nackenmuskulatur – übrigens öfter ein Symptom danach – muß gelockert werden. Der strapazierte Gleichgewichtssinn sollte trainiert werden. Kurzum, Du brauchst Anleitung und Hilfe. Das geht am besten in einer spezialisierten Einrichtung.

Dein Arzt und Du haben da die Begriffe etwas durcheinander gebracht. Eine AHB ist jetzt nicht mehr möglich, ein Kur schon. Die solltest Du umgehend beantragen. Formular bei der Krankenkasse holen, ausfüllen, dem Arzt vorlegen. Der muß die fachliche Begründung beisteuern.
Wenn Du die Zeit bis zur Bewilligung sinnvoll überbrücken willst (das solltest Du), genügt ein Rezept des Arztes für sechs oder mehr physiotherapeutische Behandlungen. Dort kannst Du in Zusammenarbeit mit einem guten Physiotherpeuten eine Menge Sinnvolles tun.

Es kann natürlich auch sein ,dass Du in einer Gegend wohnst, wo sich große Rehazentren darauf spezialisiert haben, komplexe Kuren ambulant durchzuführen. Aber – meine Meinung über ambulante Kuren, Haushaltpflichten und –Frauen – siehe oben.

Sprich umgehend mit Deinem Arzt und rufe bei der Kasse an.
Beste Grüße
ANFux.

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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 Betreff des Beitrags: Kur - auf jeden Fall
BeitragVerfasst: 26.08.2008, 11:14 
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Geburtsjahr: 1952
Hallo Anja

Zuerst mal wünsche ich ir weiterhin ganz gute Besserung....

Da ist es dir ja ähnlich ergangen wie mir...
Die Kur wird dir auf jeden Fall gut tun!!!

Da ich in der Schweiz wohne und keiner meiner Ärzte eine Kur für notwendig hielt, habe ich mich auf eigene Kosten in Konstanz in der Schmieder-Klinik für eine Woche angemeldet. Das hat mir sehr gut getan, körperlich wie auch geistig ( die Kontakte mit anderen Betroffenen sind eben auch wichtig) - das Geld war es wert... Dort hat man sich viel Mühe gegeben, nun weiss ich, was ich selbst noch tun kann, damit es wieder bergauf geht. Ich übe weiter fleissig und gebe nicht auf.

Alles Gute weiterhin,
liebe Grüsse Biene

_________________
Biene, weibl. Jg 52, AN rechts, 30 mm T4(intra-/extrameatral)
Jan. 08 entdeckt, OP 27. März 08 in Tübingen, Prof. Tatagiba. Ganzer Tumor entfernt, rechts (fast) taub, trockenes Auge+Nase, Synkinesien Auge-Mund,Auge-Stirn, leichte Fazialsparese, Tinnitus.


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 Betreff des Beitrags: Reha
BeitragVerfasst: 16.03.2009, 16:44 
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Registriert: 08.03.2009, 13:00
Beiträge: 73
Wohnort: Oberderdingen
Land: D
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1971
Am selben Tag an dem ich auf die normale Station verlegt wurde,
ist die eine Frau zu mir gekommen und wir/sie hat den
AHB (Anschlussheilbehandlung) ausgefüllt und abgeschickt.
Ein paar Tage nach meiner Entlassung habe ich die Ablehnung der AHB
bekommen.
Erst nach einem Widerspruch habe ich die AHB von der DRV genehmigt
bekommen.
Dadurch begann die AHB erst 4 Wochen später.
Was im nachhineinen nicht so schlecht war, da ich mich schon etwas erholen konnte und so in der AHB genug Energie für die Behandlung hatte.
Im direkten Anschluss währe ich zu schwach gewesen, hatte 10-12 kg
Gewicht verloren, wog nur noch 63kg.
Ist also bei jedem etwas anders was besser ist.


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