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 Betreff des Beitrags: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 11.01.2013, 16:46 
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Hallo zusammen

Ich hab da mal ne Frage, gibt es eine Art "Hörtherapie" in der man das Hören quasi neu erlernen kann? Bin jetzt offiziel ein Ein-Ohr-Hase und hab noch ziemlich Probleme damit... :? :(

Danke

Mimmi

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1985, AN links, ca. 4 x 4 x 3 cm. Verlagerung von Hirnstamm und 4. Ventrikel, komplette Entfernung durch OP am 18.09.2012 in Basel. linksseitige Taubheit. leichte Fascialisparese links, ausgeheilt. leichte Gesichtsschmerzen links.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 11.01.2013, 19:16 
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Liebe Mimi,
genau die Frage habe ich damals auch im Krankenhaus gestellt. Man gab mir als Antwort: "Wo nichts ist kann auch nichts mehr sein". :( Also wenn der Hörnerv nicht mehr funktioniert, wird er sich auch wohl nicht mehr erholen. Obwohl mein Hörnerv erhalten geblieben ist, ist mein Gehör auch sechs Jahre nach der OP auf der Seite nicht wiedergekommen.
Es tut mir leid, dass ich Dir keine schönere Antwort geben kann. Vielleicht hat jemand hier im Forum eine andere Erfahrung gemacht und es gibt doch eine Möglichkeit. Das würde mich dann natürlich auch interessieren. :D
Liebe Grüsse Steffi


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 Betreff des Beitrags: Re: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 11.01.2013, 19:28 
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Hallo Steffel

Erstmal, danke für deine Antwort. Leider hast du mich falsch verstanden. Ich wollte eigentlich wissen ob es eine Therapie gibt um das noch hörende Ohr zu "trainieren"

LG

Mimmi

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 Betreff des Beitrags: Re: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 12.01.2013, 21:09 
Hi Mimmi,

das gesunde Ohr gewöhnt sich daran, aber du wirst nie wieder so hören wie früher, Richtungshören ist zum Beispiel nicht möglich. Gewöhnt man sich aber auch dran, nur ist es zum Beispiel schwierig sein Handy zu finden, wenn es irgendwo in der Wohnung rum liegt. Da hilft nur ein Hörgerät oder ein CI, wobei das CI seltenst klappt bei uns AKNlern.

Viele Grüße
Tobi


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 Betreff des Beitrags: Re: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 12.01.2013, 21:29 
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Hallo Tobi

Danke für deine Antwort. Das mit dem Richtungshören hab ich schon abgeschrieben. Ich hatte aber gehofft, dass es irgendwie möglich ist zu "trainieren" was man hört, wenn zum Beispiel in einem Laden eine Durchsage kommt, dass man trotzdem noch hört was der Gesprächspartner sagt. Damit hab ich leider grosse Probleme...

LG

Mimmi

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1985, AN links, ca. 4 x 4 x 3 cm. Verlagerung von Hirnstamm und 4. Ventrikel, komplette Entfernung durch OP am 18.09.2012 in Basel. linksseitige Taubheit. leichte Fascialisparese links, ausgeheilt. leichte Gesichtsschmerzen links.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 12.01.2013, 22:04 
Mimmi hat geschrieben:
Hallo Tobi

Danke für deine Antwort. Das mit dem Richtungshören hab ich schon abgeschrieben. Ich hatte aber gehofft, dass es irgendwie möglich ist zu "trainieren" was man hört, wenn zum Beispiel in einem Laden eine Durchsage kommt, dass man trotzdem noch hört was der Gesprächspartner sagt. Damit hab ich leider grosse Probleme...

LG

Mimmi

Hallo Mimmi,

ja, Störgeräusche lassen mein Verständnis auch gegen Null tendieren. :-(

Viele Grüße
Tobi


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 Betreff des Beitrags: Re: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 13.01.2013, 13:23 
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Liebe Mimmi,

ich empfehle Dir, mal einen etwas längeren Forumsbeitrag zu lesen, der sich mit dem einohrigen Hören beschäftigt. Der ist zwar schon etwas alt, gilt aber noch immer:
Rubrik "Lebensqualität ....", Thema Hören mit einem Ohr - Richtungshören und selektives Hören" von ANFux vom 5.12.2007.

Die Quintessenz ist, daß mit einem Ohr einiges einfach nicht mehr möglich ist, und daß nur durch geschicktes Verhalten diese Einschränkungen mildern kann. Dazu muß man sich öffentlich bekennen.

Dazu gehören ein geschicktes Setzen bzw. Stellen zur interessierenden Quelle, das Schauen auf den Sprechenden, das konzentrierte Zuhören, das Konzentrieren auf Schlüsselwörter und Worttext, das Vermeiden von wichtigen Gesprächen in Räumen mit verschiedenen Geräuschquellen u.ä.

Nicht zu vergessen ist, daß durch das Bemühen um Selektion (des Gewünschten, Interssierenden und gleichzeitige Unterdrückung des Störenden, Unerwünschten) eine hohe Belastung des Zentralnervensystems eintritt. Die Möglichkeit, sich ab und zu mal zurückziehen zu können , gehört somit auch zu den Tips.
Evtl. steigert sich auch das Schutzverhalten aufgrund einer Geäuschüberempfindlichkeit auf dem gesunden Ohr - evtl. gesteigertes Schreckverhalten.

Du siehst, das kann man nicht bewältigen, wenn man das verheimlichen will.

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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 Betreff des Beitrags: Re: "Hörtherapie"??
BeitragVerfasst: 23.01.2013, 08:16 
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Hallo,

so richtig kann ich die Probleme mit nur einem Ohr zu hören nicht verstehen.
Ich selbst höre seit ewig nur noch auf einem Ohr.
Ich hatte damit aber nie ein echtes Problem . Klar höre ich manche sachen nicht, besonders wenn ich von der falschen Seite angesprochen werde. Das kann ich aber nicht ändern, nur möglichst alle Informieren. Ich fahre Auto und Motorrad, da ist das fehlende Gehör kein Problem.
Natürlich muss ich auf das gute Ohr aufpassen.
Was mich mehr stört, ist das mein Gleichgewicht besonders bei Dunkeheit eine Katastrove ist.


Grüße thomask

_________________
AN Diagnose am 29.05.08, OP am 05.06.2008 in Heidelberg,linksseitige Fazialispar., links taub, AHB (Reha) in Nordrach.
03.12 Op des Rezidiv mit anschliesender AHB.
12.14 kam überraschen eine Faszialispares auf der rechten Seite dazu


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