Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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Forum Akustikusneurinom

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 Betreff des Beitrags: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 01.10.2009, 22:15 
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Reha in MediClin Bosenberg

Hallo Forum,

heute habe ich endlich meinen Rehabescheid von der Rentenversicherung erhalten. Am 1.12.09 soll ich in der MediClin Bosenberg im Saarland mit der Reha beginnen.
Ich habe sofort angerufen und weil gerade jemand abgesagt hatte kann ich schon am 20.10.09 kommen.
Wenn ich an das Beratungsgespräch vor der OP denke der Leitende Operarzt sagte: (Geplant sind 10 Tage Klinikaufenthalt. Nach 14 Tage könnte ich dann wieder Arbeiten gehen. Reha, bräuchte ich nicht)
Jetzt sind fast 6 Wochen seit der OP vorbei und ich kann immer noch kein Auto fahren. Ich fühle mich schwach und unkonzentriert und kämpfe immer noch mit Gleichgewichtsstörungen. Die Bauchwunde verheilt auch ohne OP.
Nun habe ich unter Klinkbewertungen die Bosenbergklinik angeschaut. :oops: Oh weh, die Berichte haben mich gleich an die HNO Station in der Kopfklinik erinnert.
Na ja da mus ich wohl durch. Ich berichte dann unter der Rubrik Rehakliniken, weiter.
:roll:
Gruß beutbo

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beutbo m/J.62 AN links. diakn. Juni 06 13,0 x 4,67mm (Größe vor der OP: 13,7 x 6,13mm); Translabyrinthären OP 8/09 in der Kopfklinik Heidelberg (HNO) REHA 7 Wochen Bosenbergkliniken. Erwerbsminderungsrente


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 Betreff des Beitrags: ..was für Aussagen!!
BeitragVerfasst: 02.10.2009, 13:12 
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Geduld, Zeit und nochmals Zeit

Moin Moin Beutbo!

..das ist ja ein "Hammer" - was sind das für Aussagen???? Sorry, aber m.E. völlig "unakzeptabel" und "unqualifiziert" ......nenn mir einen Akustikusneurinom-operierten Menschen, der nach soooo kurzer Zeit wieder "arbeiten" kann!!!

Laß Dich da bitte nicht ins Boxhorn jagen und nimm Dir Zeit, Zeit und nochmals Zeit für Deine Genesung.....und viel Geduld (wie ich auch erfahren durfte und mußte! :oops: )

...es wird, freue Dich über die kleinen Fortschritte, sicherlich wird es auch ein AUF und AB geben, ....aber es wird.......Bei dem einen dauert es länger, der andere Mensch kann schon nach wenigen Wochen wieder Tennis spielen, - wie auch immer!

Nimm Dir wirklich die Zeit, horche in DIch hinein, Dein Körper wird Dir auch Immer wieder GRENZEN aufweisen, geh alles langsam an mit RUHE und BEDACHT.

Ich wollte es auch nicht so wirklich glauben, - aber nun ist die Operation bei mir fast 4 Monate her ....und ich nehme den Tag so wie er mir gegeben wird. Mit dem Schwankschwindel habe ich nach wie vor zu kämpfen, ich fahre aber schon wieder Auto und Fahrrad (je nach Tageskondition).....ich habe meinen "jetzigen IST-Zustand" angenommen und freue mich immer noch sehr über wieder neu errungene kleinen Fortschritte.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und weiterhin GUTE GENESUNG!!!!
KRAFT und ZUVERSICHT!!!!!
:)
...alles Liebe......
MANUCUX=Manuela

_________________
Manuela, w,53 Jahre, OP 17.06.09- in Münster (Prof.Sepehrnia) vollst.Entfernung des 19x16x14mm AN re., Tinnitus, Hörverlust auf 70 dB! 2. MRT am 24.11.10 ohne Befund! KEIN Resttumor - chronischer Kopfschmerz, Schwindel! 10.11.15 MRT ohne Rezidiv


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BeitragVerfasst: 02.10.2009, 13:44 
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Objektive und subjektive Fortschritte registrieren

Hallo beutbo,

keine Sorge, Du bist voll im (Zeit-)plan - bei mir klang das im
übrigen sehr ähnlich: Bei der ersten Visite nach der erfolgreichen
OP lautete meine (zugegeben scherzhaft gemeinte) Frage an den
Arzt, wann ich denn den nächsten Kopfball versuchen dürfte -
die Antwort: (auch scherzhaft ?) in 3 Monaten sollte das problemlos
wieder Teil des Fußballhobbys sein...

Nimm bitte den genannten Zeitplan als theoretisch an - so kann das,
muss es aber nicht laufen. Die Verheilung des Eingriffs (Wundheilung,
Narbenheilung, Knochenschmerz) mag so zu beurteilen sein, die
Folgen des Eingriffs laufen doch individuell sehr verschieden.

Zum Zeitpunkt der Reha: Es liegen also rund 9 Wochen zwischen
OP und Rehamaßnahme. Das muss kein Nachteil sein, weil Du
diverse Behandlungen ganz gezielt unter "Wiederherstellung" angehen
kannst. Ich durfte ein Drittel der Anwendungen der AHB gar nicht
nutzen (Schonung wg. Liquorfistel), hätte aber vieles gerne versucht
(leider war Schwimmen komplett gestrichen).

Du hast deine Schonungs- und Beobachtungswochen zuhause verbracht,
jetzt ist die Gelegenheit, gezielt einzusteigen. Nimm mit, was immer geht -
es hilft garantiert und liefert wichtige Rückkopplungen. Sei offen und
neugierig und "bohre" bei den Therapeuten - die Phase der REHA kommt
so nicht wieder.

Zur "Geduld" hat "manucux" bereits alles gesagt. Lass Dich nicht verrückt
machen, von wegen wie weit nach wie lange ein AKN-Operierter wieder
sein müsste. Das bleibt ein individueller Prozess - wichtig sind die
objektiven und subjektiven Fortschritte. Die sollten das Maß sein, nix
anderes.

Tja, über Bewertungen und Beurteilungen von Einrichtungen macht man
sich am besten ein eigenes (unvoreingenommenes) Bild. Da helfen klare Vorstellungen sicher mehr, als "gutgemeinte" Meinungen Dritter. Wie gesagt, es ist Deine REHA, nutze Sie für Dich.

Alles Gute weiterhin, das wird schon !

Viele Grüße
snowdog

_________________
snowdog (Moderator seit 4.12) Jg.62,m,verh.,2 Söhne,
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.


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 Betreff des Beitrags: Erster Bericht aus Bosenbergklinik
BeitragVerfasst: 15.10.2009, 11:22 
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Erster Bericht aus Bosenbergklinik

Hallo Forum, Hallo snowdog und manucux,

vielen Dank für eure positiven Ermunterungen. :lol:

Stellt euch vor ich schreibe von der Bosenbergklinik. Ich bin schon eine Woche dort und fühle mich hier richtig gut aufgehoben. Montags hatte die Klinik angerufen und gefragt ob ich schon Mittwochs anreisen kann. Da habe ich natürlich sofort zugesagt.
Kaum angekommen wurde ich sofort Untersucht. Die Ärztin ließ sich 45min. Zeit. Nach einigen "Basistests" wurde der Therapie auf meine Bedürfnisse festgelegt.
Z.B. Fazialisgruppe, Gleichgewichts/Schwindeltrainig, auch das WI-Fit Balanceboard kommt hier zum Einsatz (habe ich auch zu Hause), Muskelaufbautraining, Massagen.
Ärzte, Therapeuten und das ganze Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Auch das Essen ist super. Dass die Klinik schon über 30 Jahre alt ist sieht man ihr zwar an aber wir sind ja hier nicht im Hotel.

Körberlich geht es mir nach nur einer Woche schon besser und ich bin wieder mal sehr optimistisch daß es mir nach den nächsten 3 Wochen noch viel viel besser geht. :P

Ich berichte dann wieder
Gruß beutbo

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beutbo m/J.62 AN links. diakn. Juni 06 13,0 x 4,67mm (Größe vor der OP: 13,7 x 6,13mm); Translabyrinthären OP 8/09 in der Kopfklinik Heidelberg (HNO) REHA 7 Wochen Bosenbergkliniken. Erwerbsminderungsrente


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 12.12.2009, 16:59 
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Wiedereingliederung nach Rehakur

:lol: Hallo Forum,

bin schon eine Woche in der Wiedereingliederrungphase nach dem Hamburger Model. Geht bis Ende März.
Fange mit 3 Stunden am Tag zu Arbeiten an. Mittwochs habe ich frei.
Das geht 4 Wochen und wird dann immer mehr gesteigert.
Dank 7 Wochen Reha ist dass möglich. Ich kann die Bosenbergklinik nur weiterempfehlen.
Habe gleich das Tinitusprogramm mit gemacht. Man bekommt den Tinitus zwar nicht weg aber geholfen mit ihm zu leben.
Auto fahren geht nun wieder aber ich bin doch nach einem 1/2 Tag relativ "geistig erschöpft" und der Schwankschwindel bleibt mir wohl auch erhalten?.?.

Mein Bescheid über den Grad der Behinderung habe ich auch erhalten. Er beträgt GdB 40.

Gruß
beutbo

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beutbo m/J.62 AN links. diakn. Juni 06 13,0 x 4,67mm (Größe vor der OP: 13,7 x 6,13mm); Translabyrinthären OP 8/09 in der Kopfklinik Heidelberg (HNO) REHA 7 Wochen Bosenbergkliniken. Erwerbsminderungsrente


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BeitragVerfasst: 13.12.2009, 22:41 
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Schwankschwindel noch lange nach Operation

Hallo Beutbo!
So geht es langsam aber stetig voran - auch wenn es nur wenige Stunden "Wiedereingliederung" sind, dennoch kann ich mir vorstellen, es ist ziemlich anstrengend......
Du machst es aber sehr gut, es ist- so glaube ich - manchmal nicht so einfach mit dem "Schwindel" zu leben! Jedenfalls geht es mir so, - ich bleibe dabei und nehme den Tag, wie er mir gegeben wird.
Manchmal wache ich morgens auf und habe starkes Kopfweh und Schwindel ist auch da. Vor allem in der Dunkelheit kann ich mich weder orientieren, noch bewegen!
Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf und wünsche mir, dass es mit dem SCHWINDEL irgendwann ein wenig besser wird!!! So auch bei Dir, vielleicht müssen wir nicht ewig und immer damit leben - warte mal ab..........ggfs. ist es auch nur eine Frage der Zeit! Keine Ahnung, auch dies ist ja bei jedem Menschen anders.....

Kann aber auch etwas positives berichten - letzten Samstag bin ich das erste Mal nach OP geflogen - zwar nur Kurzflug, aber immerhin -- als ich aus dem Flugzeug stieg schwankte ich wie verrückt, legte sich jedoch dann wieder! Hatte alles gut überstanden :) Freude meinerseits war groß!

So wirst auch Du sicherlich bald die ersten kleineren oder größeren HIGHLIGHTS auch erfahren dürfen oder schon erfahren haben!

Wünsche Dir mit Deiner Familie eine schöne Vorweihnachtszeit, einen schönen kommenden 4. Advent und FROHE Weihnachten (wenn ich schon einmal dabei bin :lol: ).....Alles Liebe und Gute weiterhin und auch ebenso immer weitere kleine Fortschritte bei Deiner Genesung!!!

ManuCux=Manuela

_________________
Manuela, w,53 Jahre, OP 17.06.09- in Münster (Prof.Sepehrnia) vollst.Entfernung des 19x16x14mm AN re., Tinnitus, Hörverlust auf 70 dB! 2. MRT am 24.11.10 ohne Befund! KEIN Resttumor - chronischer Kopfschmerz, Schwindel! 10.11.15 MRT ohne Rezidiv


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 02.02.2012, 11:53 
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Hallo Leute,

im Nov 2009 hatte ich meine AN Op in Mainz - die AHB in Bad Camberg, siehe mein Bericht im Forum war, war schon mit vielen negativen Details geschildert worden.

Jetzt ist alles über 2 Jahre her und ich habe nochmals eine Reha bekommen: Anpassungsschwierigkeiten, Tinnitus, noch leichte Fazialis, Taubheit,...Cross Over Hörgerät,....das sind die Pakete, die ich nun in der Bosenbergklinik dabei habe.

Das erst Jahr nach der Op war ich gefestigt, wie ein Ganzjährlicher Adrinalinstoß im Körper. Gefestigt. Im Frühjahr 2011 habe ich gemerkt, dass ich den Zustand meiner Erwartungen an das Leben, den Beruf, Alltag, Hobbies nicht mehr halten kann. Psychologisch ging es rapide bergab. I broke down.

Zuerst musste ich mein Hobby, das Musizieren im Verein aufgeben. Zu laut, zu anstrengend. Gesichtsnerven verspannten, Kopfweh, Tinnitus - eine Probe von 2 Stunden konnte ich erst nach einem ganzen Wochenende kompensieren.

Ich habe durch großes Selbstmanagement zumindest meine Kräfte über die letzten Monate bündeln können, dass ich meinen Beruf wieder mit Freude begehen kann. Schade, denn trotz alle dem habe ich einen gewissen Rückzug aus dem soz. Bereichen vornehmen müssen. Großer Lärm, Gruppen, große Räume,...warum soll man sich das antun. Vermeiden lässt sich dass aber im Beruf nicht und somit dulde ich diese Faktoren auf der Arbeit um hier wenigstens durchhalten zu können, auf Kosten einer schnelleren Ermüdung.

Alle diese Faktoren werde ich hier in der Klinik in Bosesnberg in St.Wendel versuchen, noch besser einstufen zu können, abzuwägen, was ich selbst noch tun und verbessern kann, oder ob ich den Weg wieder in eine relative Sozialgesellschaft wieder packen kann, ohne die Kraftaufwendungen und Erschöpfungen. Mein Musizieren - ja das ist ein Leid - lieber würde ich dafür andere körperliche Anstrengungen eintauschen dagegen. Schade - denn nicht Musizieren zu können ist, wie das ablegen seines Ehepartner in den Abstellschrank.

Ich werde demnach, nach erstem sehr gutem Eindruck in der Bosenberg - Euch berichten. Es sieht mal gut aus!!!!

- ich habe hier erneut: Logopädie
- EMG BFB: Bio Feedback
- Sporttherapie
- Gleichgewichtsgymnastik und Rückenschulung HWS...
- Tinnitus Therapien verschiedener Form, von denen ich erst dann Berichte, wenn ich die 4 Wochen hinter mit habe



sciurus

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AN OP Nov 2009 in Mainz Uni Klinik/Tumor 3,5x5mm im inneren Gehörgang. Post operativ: Tumor total entfernt/Taubheit/Fazialis Parese/Tinnitus/Gleichgewichtsprobleme/einige Synkinesien seit Mai 2010/bei Körperbelastung tränt Auge;


Zuletzt geändert von sciurus am 02.02.2012, 19:48, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 02.02.2012, 12:23 
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Hallo,
ich war sehr sehr lange nicht im FORUM und haben soeben die Mitteilung von Dir gelesen!

Ich wünsche Dir ganz ganz viel KRAFT und viele Fortschritte, die DU Dir selber steckst, bzw. erhoffst! Drücke Dir die Daumen....

Wir schreiben nun schon das JAHR 2012, - meine OP ist nun auch schon 2 1/2 Jahre her - .....und auch ich mag nach wie vor KEINE MASSENANSAMMLUNGEN etc. etc. - ich habe aber für mich einen Weg gefunden das alles zu Bewerkstelligen!

Ich werde mich am WE einmal hinsetzen und einen BERICHT abgeben..... :lol: "ZUSTAND 2 1/2 Jahre nach OP"

Alles Liebe und GUTE
manucux=Manuela

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Manuela, w,53 Jahre, OP 17.06.09- in Münster (Prof.Sepehrnia) vollst.Entfernung des 19x16x14mm AN re., Tinnitus, Hörverlust auf 70 dB! 2. MRT am 24.11.10 ohne Befund! KEIN Resttumor - chronischer Kopfschmerz, Schwindel! 10.11.15 MRT ohne Rezidiv


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 02.02.2012, 19:04 
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Hallo Sciurus,

mir gehts wie Manuela. Ich habe durch deinen Beitrag mich mal wieder in das Forum eingeloggt.
Mir geht es nach 2 1/2 Jahren immer noch sehr unbeständig und in Psychologischer behandlung.
Meine REHA habe ich ja in der Bosenbergklinik gemacht und war sehr zufrieden. :lol:
Ich wünsche dir erfolgreiche erhohlsame Wochen.


Gruß beutbo :wink:

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beutbo m/J.62 AN links. diakn. Juni 06 13,0 x 4,67mm (Größe vor der OP: 13,7 x 6,13mm); Translabyrinthären OP 8/09 in der Kopfklinik Heidelberg (HNO) REHA 7 Wochen Bosenbergkliniken. Erwerbsminderungsrente


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 02.02.2012, 20:41 
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..nu muss ich auch noch mal mailen...

Hallo BEUTBO,
ich glaube, wir sind so zeitgleich mit unseren OP´s und glaube, wir haben auch mal tel.

Wie wäre es , wenn Du auch einen kleinen Beitrag schreibst, wie es Dir nun so geht und DU Dich fühlst, etc. etc. etc. - ich setze mich, wie gesagt, am WE hin.....

Dementsprechende Beiträge sind, finde ich, auch sehr wichtig und hilfreich für dieses FORUM! So hat es jedenfalls mir damals sehr geholfen........ :)

Bis bald
Manuela

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Manuela, w,53 Jahre, OP 17.06.09- in Münster (Prof.Sepehrnia) vollst.Entfernung des 19x16x14mm AN re., Tinnitus, Hörverlust auf 70 dB! 2. MRT am 24.11.10 ohne Befund! KEIN Resttumor - chronischer Kopfschmerz, Schwindel! 10.11.15 MRT ohne Rezidiv


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 26.03.2012, 21:37 
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Hallo,

so nun Einiges zur Bosenberg Rehaklinik:
Ich war dort wegen Taubheit rechts, Tinnitus rechts, Hochtonverlust links,...untergeordnet Fazialis Probleme. 4 Wochen in dieser Reha - bleiben folgende Eindrücke:


Positiv:
- hervorragende Einstufung der Therapien und der Krankheitsbildes über die jeweiligen Assistenzärtze
- ein perfektes Planungssystem der einzelnen Therapien
- ständige Aktualisierung der Pläne und Vermittlung an die Patientenüber ein Briefpostfach im Haus
- auf Wünsche und Änderungen der Anwendung wird eingegangen
- prima: zu den festen Visitenzeiten gibt es in der Woche noch Tage, bei denen man ohne Termin zu einer Sprechstunde kommen kann
- Die Vorträge im Haus sind sehr fachkompetent. Es gibt Vorträge über Tinnitus, Streß, Ci Implantate, da meschl. Gehör und die Funktionen oder Einschränkung in Bezug auf die Krankheitsbilder,...
- Die Vorträge werden u.a. vom Chefarzt und Oberärzten geführt, welche selbst Hörgeräte benutzen müssen oder sogar Ci Implantate tragen,....somit außer Know How sehr großer Transport von eigener Erfahrung

Das Angebot der Reha bei mir:
- Vorträge
- Sportprogramm: Muskelaufbautraining
- Schwimmen: so oft wie ich wollte in der eigenen Halle
- Hals Wirbel und Rückengymnastik
- Ein eigenes Programm: Motorelaxation aus Entspannungsübungen bis hin zum Tai Chi
- Walken
- Psychologen Gespräche wegen meiner Anpassungsprobleme
- Akustikertermine und Wartung meines Hörsystems
- Hörübungen und Erklärung zu Hörgeräten unter Verwendung der T-Schleifen für Radio/Fernsehen,...
- Logopädie
- Krankengymnastik

Ich bin von der Reha begeistert, von den Programmen und den Therapeuten überzeugt. Dass das Haus etwas älteren Baujahres ist und ab und zu Renovierungsarbeiten durch die Räume "hörbar" sind ist schade. Das kann aber ja auch nur temporär sein.

Nach 4 Wochen reha habe ich eine gößere Akzeptanz zu meine Beschwerden und besonders dem Tinnitus. Viele Anwedungen und "Inhalte" der Reha sind sehr nachhaltig und haben somit auch meine Alltag im Positiven beeinflusst...

sciurus

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AN OP Nov 2009 in Mainz Uni Klinik/Tumor 3,5x5mm im inneren Gehörgang. Post operativ: Tumor total entfernt/Taubheit/Fazialis Parese/Tinnitus/Gleichgewichtsprobleme/einige Synkinesien seit Mai 2010/bei Körperbelastung tränt Auge;


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in MediClin Bosenberg
BeitragVerfasst: 27.03.2012, 09:40 
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Hallo Sciurus,

es freut mich dass du genauso zufrieden bist mit der REHA in der Bosenbergklinik wie ich ich es war. :lol:
Ich habe eben nochmal deine Beiträge gelesen. Du beschreibst die selben Beschwerden wie ich.
Wie sieht es mit deiner Arbeit aus? Bist du nach der Wiedereingliederung wieder in Vollzeit beschäftigt?
Ich hatte es ja 2 x versucht und musste jedesmal wegen überreizung abbrechen. Ich erhalte sei dem volle Erwerbsminderungsrente. Letzte Woche musste ich mich wieder bei einem Gutachter der DRV vorstellen. Bei mir ist es aber nicht mehr besser geworden und bin nun gespannt ob ich noch einmal in REHA geschickt werde.

Gruß, beutbo

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