Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit Klinik Dortmund ?
BeitragVerfasst: 29.08.2011, 22:08 
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:roll: Hallo zusammen,schreibe das erste mal hier auf der Seite.Habe meine Diagnose AN erst vor drei Wochen bekommen,weiß aber schon,das ich im Oktober operiert werde .AN sitzt bereits am Stammhirn,obwohl es noch nicht sooo groß ist (18 mm).Meine Fragen:Die OP wird in den Städtischen Kliniken der Stadt Dortmund vorgenommen.Hat jemand Erfahrungen mit dieser Klinik gesammelt?Evtl. selber dort operiert worden?Macht der Anschluß des AN die OP sehr viel komplizierter?Wie ist der Zustand direkt nach dem Aufwachen?
Würde mich supi freue,wenn sich jemand melden würde
Grüße an alle aus Dortmund
Thomas = Thomesen


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BeitragVerfasst: 30.08.2011, 11:01 
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Registriert: 03.07.2009, 23:15
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Hallo und herzlich willkommen im Forum,

auch wenn ich Dir keine Erfahrungen zur Klinik Dortmund
berichten kann - ein Tipp könnte für Dich hilfreich sein:
Stöber ein bißchen durch das Forum, nutze die Suchefunktion
mit Schlagwörtern, lese die Erfahrungsberichte und Tipps
anderer Betroffener.

Zwischen Diagnose und Operation liegen ja "nur" max. 3 Monate,
das ist ein vergleichsweiser knapper Zeitraum, für den es
Gründe gibt. Wie äußerten sich deine Vorbeschwerden, wie kam
es zur eindeutigen Diagnose, wer empfahl die Operation (und
Klinik) und wurden die (hier sehr ausführlich vorgestellten)
Therapieformen von Ärzteseite vorgestellt ?

Wenn Du schon weißt, dass Du operiert wirst, ist eine
wichtige Entscheidung bereits getroffen. Zur medizinischen
Beurteilung des Zustands kann aber eine
Zweitmeinung ausgewiesener Spezialisten hilfreich sein -
so statistisch "selten" der ungebetene Besucher im Kopf
auch sein mag, so verschieden ist seine Ausprägung,
Lage, Auswirkung.

18mm Raumforderung sind bei einer 3-dimensionalen
Betrachtung kein kleiner Tumor, "sitzt am Stammhirn" alleine
ist für sich noch keine bedrohliche Diagnose - und "kompliziert"
ist per se jede AKN-Operation. Also verrückt machen lassen
gilt nicht... ;)

Zur Frage "direkt nach dem Aufwachen":
Der Zustand kann und wird bei jedem anders sein.
Regelmäßig schließt sich die ersten 24 Stunden
eine Überwachung auf der Intensivstation an -
nach Stabilsierung und Mobilisation erfolgt die Verlegung auf
die Station.
Bei mir war es relativ unspektakulär, aufgewacht, kaum
Kopfschmerzen, ein bißchen Schwindel. Die vor der Narkose
hingemurmelte Formel "I´ll be back" war gleich in Erinnerung
und Erleichterung das vorherrschende Stimmungsgefühl -
alles andere kommt von selbst und will mit Ruhe und Geduld
angegangen werden... ;)

Alle guten Wünsche !

Viele Grüße
snowdog

_________________
snowdog (Moderator seit 4.12) Jg.62,m,verh.,2 Söhne,
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.


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BeitragVerfasst: 30.08.2011, 21:09 
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Registriert: 27.08.2011, 22:43
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Danke für deine schnelle Meldung und deine Einschätzung.
Also mir sagte man mir beim Vorgespräch in der Klinik sie würden den Tumor in Kathegorie 1 - 4 einteilen( 1 ab - 2ab usw...).
Mein Tumor wäre ein "später 3b bzw. eher 4a...und mein HNO,der die Behandlung vom ersten Tinitus an gemacht hat,meinte wenn der Tumor noch nicht am Hirnstamm verwachsen wäre,sei es wesentlich einfacher ihn zu operieren.
Ich habe meine Kernspinbilder bereits zwei anderen Ärzten gezeigt und die Einschätzungen waren übereinstimmend und klar.
Meine Geschichte fing vor drei jahren mit einem schweren Hörsturz mit starkem Schwindel(bin umgefallen) an.Schwindel ging weg,starke Töne im Ohr blieben,Gefühl einer leichten Hörminderung war da.Dieses Jahr im Januar dann ein weiterer Hörsturz,seitdem unregelmäßig Schwindelanfälle,stark schwankende Töne und Frequenzen im Ohr und seit März/April stetig zunehmende Hörminderung(stand jetzt:rechts nahezu ertaubt).
Die Kernspin sollte eigentlich nur Routinehalber einen organischen Grund ausschließen und dort erfolgte dann die Entdeckung von "meinem kleinen Freund :twisted: ".
Operation und Klinik empfahl mir mein HNO und ich habe wie schon erwähnt bereits andere Meinungen zu Diagnose und Klinik in meinem Umfeld eingeholt.Meine Frau ist Arzthelferin,zwar auf einem anderen Gebiet,aber ihr Chef hat mal seine "Fühler" ausgestreckt und die Infos,die über die Klinik und die Neurochirogie kamen waren sehr gut.
Auch machten die Ärzte beim ersten Gespräch einen sehr angenehmen und kommunikativen Eindruck.
Viele Grüße aus Dortmund
Thomas = Thomesen


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