Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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BeitragVerfasst: 23.04.2010, 14:54 
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OP oder bestrahlen - Erfahrungen mit Dresden ?

Hallo, liebe Forummitglieder,

ich habe auch eine kurze Frage. Es geht um meinen Vater, Jahrgang 1944.

Bei ihm wurde letzte Woche ein Akustikusneurinom rechts, Größe 8 x 8 mm festgestellt.
Er hat schon massive Hörprobleme und soll in Dresden Neustadt behandelt werden.

Hat jemand mit den dortigen Ärzten Erfahrung?
Wie groß sind die Chancen, dass das Gehör wieder besser wird bzw. keine weiteren Probleme wie z.B. Facialisparese etc. auftreten?
Wie wird bei dieser Größe behandelt ? OP oder Bestrahlung ?

Ganz vielen Dank schon im voraus
heipa :?

_________________
Angehörige
Betroffener: Jg.44, m, AN rechts 8x8mm,starke Hörminderung seit ca 2 J., kein Schwindel


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BeitragVerfasst: 26.04.2010, 17:34 
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Liebe heipa,

die „kurzen Fragen“ sind für den Beantworter meist nicht so günstig. Alles hängt irgendwie zusammen, und ohne ausreichende Informationen kann niemand eine rundum gute Auskunft geben.
Vielleicht solltest Du doch (noch) mal die Hinweise zum Forum lesen (als Link auf den Rand der Seite).

Dein Vater ist 66 Jahre alt. Das ist bei jeder Therapieentscheidung zu beachten. Bereits massive Hörprobleme machen (falls nur ein Ohr betroffen ist?) den translabyrinthären OP-Zugang „attraktiv“. Sollten beide Seiten betroffen sein, sieht das ganz anders aus!?

Ist ein einseitiger Hörverlust eine nicht hinnehmbare Beeinträchtigung (z.B. wegen des Berufs oder Hobbies) ? Oder ist das größte, unbedingt zu vermeidende Schreckgespenst eine Fazialisparese?
Warum erwartet Ihr nicht nur den Erhalt des Hörvermögens, sondern (evtl.) sogar eine Verbesserung desselben?

8 x 8 mm sind keine beängstigenden Ausmaße. Rein von der Größe des ANs sind OP und Bestrahlung möglich. Der OP-Zugang ?.... s.o.

Über Erfahrungen mit der Akustikusneurinom-Therapie im Städtischen Krankenhaus Dresden Neustadt kann ich nichts sagen. Aber es gibt in Dresden eine dafür bekannte Adresse: Klinikum für Neurochirurgie der TU Dresden am Universitätsklinikum / Frau Prof. Schackert.
Neben den Fallzahlen für AN-OPs spricht für diese Adresse auch die Tatsache, dass dort auch die fraktionierte stereotaktische Strahlentherapie angeboten wird und auch eine Beratung dazu möglich ist. Das ist in Euerer Situation wichtig. Nicht allein wegen der Alternative Bestrahlung, sondern auch wegen der wenig belastenden Bestrahlungsvariante. (Siehe dazu mehr auf der IGAN-Homepage unter Therapie.)

Mehr kann ich Euch nicht mitteilen, aber vielleicht hilft es ein Stück weiter.
Beste Grüße
ANFux.

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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BeitragVerfasst: 02.05.2010, 09:36 
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Registriert: 22.04.2010, 10:32
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Geburtsjahr: 1944
Lieber ANFux,

erst mal vielen Dank für die Beantwortung meiner doch nicht so kurzen Frage.

Die Hörminderung ist auf beiden Ohren, aber auf dem rechten betroffen Ohr deutlich stärker. Er trägt seit 1 reichlichen Jahr auf beiden Ohren ein Hörgerät.

Die Erwartung bzw. Hoffnung, das Gehör wieder zu verbessern, resultierte einfach aus Unwissenheit über das Ganze. Mein Vater verdrängt die Situation weitestgehend ganz und spricht nicht drüber.

Ich bin froh, wenn er überhaupt irgendwie mit der Situation klar kommt. Deine Tips werden uns sicher weiter helfen.

Liebe Grüße
heipa

_________________
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Betroffener: Jg.44, m, AN rechts 8x8mm,starke Hörminderung seit ca 2 J., kein Schwindel


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