Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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BeitragVerfasst: 24.02.2014, 21:36 
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Guten Abend an alle,

nach langer, zu langer zeit melde ich mich wieder im Forum. Habe OP und Reha gut überstanden, nach vier Monaten wieder angefangen zu arbeiten. Schwindel tritt so gut wie gar nicht mehr auf, Gleichgewichtsprobleme dafür im dunklen nach wie vor. Aber damit kann ich leben.
Gegen die verhärtete Nackenmuskulatur bekomme ich relativ regelmäßig Physiotherapie (Arzt muss sich immer neue Diagnosen für das Rezept einfallen lassen) :lol:

Das größte Problem sind die Kopfschmerzen, waren für lange zeit nach der OP verschwunden, habe schon aus allen Jacken und aus allen Schubladen auf der Arbeit und zu Hause die Novalgintabletten zusammen gesammelt und weg gepackt.

Seit gut 1,5 Jahren werden die Abstände immer kürzer, also muss die verborgene Schachtel mit den damals gesammelten Tabletten wieder auf gemacht werden.

Mein Arzt meint das es Phantomschmerzen sind, da die Nerven durchtrennt wurden und nun die Nervenenden nicht wissen wo sie andocken sollen. (vereinfacht ausgedrückt)

Er meinte es gibt eine Studie wo eine regelmäßige Einnahme von Gabapentin sehr gute Erfolge verzeichnet.

Wer hat davon schon einmal was gehört bzw. wie sind die Erfahrungen?

Steffen

_________________
46 J., 1.Hörsturz 05/02, 2. Hörsturz 11/10, 3. Hörsturz 10/11, Diagnose 01/2011, AN 6x6x7mm intrameatal li, OP 31.01.2012 in Erfurt durch Prof. Eßer, Prof. Freigang und Prof. Rosahl, keine FP, li fast taub (mit Hörgerät aber ok), starker Tinnitus


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BeitragVerfasst: 25.02.2014, 22:59 
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Registriert: 10.04.2013, 14:47
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Hallo Steffen,

Meine OP ist jetzt ca. 10 Monate her. Das erste halbe Jahr gab es zum Teil unglaubliche (Dauer-) Kopfschmerzen, die dann plötzlich endeten. Für mich natürlich ein guter Grund, endlich und langersehnt wieder mit Sport anzufangen. Es dauerte nur 2, 3 Tage bis der Schmerz temporär wieder da war. Heute habe ich Kopfschmerzen bei Stress, der komplette Nacken- und Schulterbereich verspannt sich ungewöhnlich schnell und heftig, oder nach längerem Ruhen bzw. Schlafen.

Ich habe mit einer Osteopathin sehr gute Erfahrungen gemacht: Einerseits hatte sie für mich zutreffende Erklärungen für die wiederbekommenden Kopfschmerzen (beim Sport über Schulterhöhe trainiert, Probleme des Blutkreislaufes etc.), anderseits schafft sie es, die Schmerzen durch ihre Behandlung schnell abklingen zu lassen ("Handauflegen" gegen Kopfschmerzen hätte ich früher verteufelt). Ich bin gelernter Ingenieur und technikaffin, habe aber glücklicherweise lernen dürfen, nicht nur noch das zu glauben, was ich sehe und anfassen kann.

Schulmedizinisch für Dich keine Hilfe, sorry, aber da gab es für mich keinen Rat. Vielleicht kannst Du Dir den köstlichen Gesichtsausdruck des Neurochirurgen vorstellen, als er im weiteren Verlauf von mir hören musste, dass eine Osteophatin... ;)

Hast Du mal an Osteophatie gedacht oder zumindest daran, die Physiotherapie-Praxis zu wechseln?

Alles Gute und beste Grüsse

HerrBlau

_________________
3 Hörstürze, Tinnitus, steter Hörverlust links (seit 99) - AN 15x21x19 mm - OP Kremer HH - amb. Reha UKE HH - 2x Liquorpolster nach OP

Heute: Tinnitus, tlws. Hörverlust links, Narbenkeloid


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BeitragVerfasst: 17.03.2014, 23:44 
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Geburtsjahr: 1976
Hallo Steffen, hallo HerrBlau,

also das mit diesen Kopfschmerzen kenne ich auch. Die ersten Wochen nach der OP war es teilweise sehr heftig, allerdings immer nur stundenweise.
Das mit den durchtrennten Nerven macht für mich Sinn. Ich habe das auch schon öfters gelesen. Es handelt sich um den Nervus occipitalis major. Dieser innerviert u.a. sensibel den Bereich des Hinterkopfs bis zum Ohr.
Ich habe immer wieder Probleme mit dem gespaltenen Nackenmuskel (s. anderer Thread). Meiner Meinung nach ist dies die Quelle für die manchmal auftretenden Kopf- und Nackenschmerzen.
Was die Osteopathie angeht: warum nicht, wenn es hilft. Das ist ja wohl entscheidend.
Grüße, skipper

_________________
skipper, m*1976, AN li. 32x24x26mm, Hörsturz 03/13, MRT 04/13, OP retromastoidal 05/13 in Stuttgart (Prof. Hopf), Liquorfistel, keine Facialisparese, Hörnerv erhalten aber li. nur tiefe Töne


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BeitragVerfasst: 18.03.2014, 13:28 
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Registriert: 04.07.2013, 09:45
Beiträge: 43
Wohnort: Ginsheim-Gustavsburg
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Geburtsjahr: 1968
Hallo Steffen,

mein OP liegt noch nicht so lange zurück. Hatte nach der Reha auch Dauerkopfschmerzen. Was mir immer ganz gut geholfen hat ist "Euminz".
Jetzt habe ich nur noch in Streßsituationen Kopfschmerzen. Schmerzmittel brauche ich aber zum Glück keine.

Hoffentlich bleibt das so.

Liebe Grüße
Jule

_________________
AN links 1,4 x 1,2 x 1,5, Diagnose 06/13, OP in Mainz 15.10.2013, kein AN sondern Menigiom Schwindel, Tinnitus, leichte Hörminderung


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