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ANFux
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Verfasst: 10.03.2011, 12:33 |
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Registriert: 14.08.2007, 19:35 Beiträge: 746 Wohnort: Leipzig - D
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Geburtsjahr: 1939
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Umfrage zum Erhalt des Vestibularisnervs
Liebe Forumsleser,
es ist das erste Mal, dass wir im Forum der IGAN eine Umfrage starten. Den Grund, die Ausgangslage, hat unser Forumsmitglied an sehr anschaulich in dem folgenden Beitrag geschildert.
Im Forum gibt es mittlerweile in der Rubrik „Schwindel nach OP“ zwei Themen, die sich mit dieser Problematik des extremen Schwindels befassen: „Extremer Schwindel nach tw. Entfernung des Gleichgewichtsnervs“ und „Schwindel und Sehstörungen lange nach OP – Austausch erbeten“. Dort sind interessante Schilderungen und Erfahrungen zu lesen, wie sich Schwindel nach einer Operation äußern kann und wie die einzelnen dem begegnen.
Etwas enttäuschend war die schwache Resonanz auf die Bitte von an, es mögen sich die melden, die lange nach der OP (also mindest nach einem Jahr!) noch unter starkem Schwindel leiden und bei denen beide Äste des Gleichgewichtsnervs bei der OP durchtrennt wurden, oder nur ein Ast oder kein Ast durchtrennt worden war.
Genau darum geht es bei der Umfrage. Wir wollen keine ausführlichen Schilderungen über Schwindelerlebnisse und deren Therapie. Dafür sind die beiden o.g. Themen eröffnet. Jeder kann auch ein neues Thema dazu eröffnen. Hier geht es um eine sachlich kurze Erfassung derjenigen, für die Folgendes zutrifft:
1. Sehr lange nach der OP (gemeint ist hier mindestens ein Jahr) noch starker Schwindel – dauerhaft oder periodisch. 2. Wenn ja: Bei der OP wurden beide Äste des Vestibularisnervs durchtrennt / nur ein Ast durchtrennt / kein Ast durchtrennt. Oder: 1. Kein dauerhafter Schwindel lange nach der OP und 2. Aus dem OP-Bericht ist aber bekannt, dass ein Ast nicht durchtrennt wurde.
Die Angaben zum Gleichgewichtsnerv stehen im OP-Bericht, den jeder Patient bei seinem Operateur anfordern kann und sollte.
Ich wiederhole die Bitte von an, dass sich möglichst viele an der Umfrage beteiligen. Hier wird ein Thema diskutiert, das für AN-Betroffene und Ärzte gleichermaßen wichtig ist. Das ist kein Verdächtigen, Beschuldigen oder Schnüffeln, sondern sachliche, verantwortungsbewusste und schon ein Stück wissenschaftliche Analysetätigkeit im Interesse der Medizin und zum Nutzen der Patienten. Wir möchten mit den Ärzten eine Diskussion führen über Erhalt oder Durchtrennung des Gleichgewichtsnervs und über die Therapie von Schwindel in Folge einer AN-OP.
ANFux, Moderator
PS: Ich fände es gut, wenn sich auch wally, manucux, BRemus, snowdog und claude noch einmal hier äußern.
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Hallo an alle,
über zwei Jahre nach der operativen Entfernung meines ANs sind Schwindel und Probleme beim Sehen nach wie vor sehr störend und belastend (ich habe darüber u.a. bereits am 24.9.2010 sowie 14.u.15.11.2010 in der Rubrik Schwindel geschrieben). Mein Gleichgewicht kann ich ganz gut halten, aber der Schwindel ist mir geblieben und damit einhergehend die Sehstörungen und vegetative Begleiterscheinungen wie Übelkeit.
Kurz zusammengefasst mein Befinden und ärztliche Meinungen dazu:
OP 01/2009 durch Prof. Tatagiba. Bis heute - trotz intensiver Gleichgewichtsübungen - erheblichen Schwindel und Sehstörungen. Ich weiß, dass ich damit ein seltener Fall bin, aber kein Einzelfall.
Prof. Tatagiba ist der Meinung, dass der Schwindel wahrscheinlich aus einem introperativ erhaltenen Ast des Nervus vestibularis (superior oder inferior) resultiert. Dies kann dafür verantwortlich sein, dass der Schwindel bei (einigen?) dieser Patienten postoperativ nur unzureichend kompensiert werden kann. Erwähnt wurde, dass es in Frankreich eine Gruppe von Ärzten gäbe, die den Nerv grundsätzlich komplett durchtrennen, da sie denken, dass der Patient davon mehr profitiert. Prof. Tatagiba empfiehlt mir das operative Durchtrennen des verbliebenen Nervenastes (Vestibularisneurektomie). Also quasi nochmals die „gleiche OP, nur ohne Tumor“.
Alternativ käme eine chemische Läsion (Schädigung) des Gleichgewichtsnerven (m.W. mittels Gentamicin-Gabe) durch einen HNO-Arzt in Frage.
Alles ohne Gewähr auf Schwindelfreiheit danach, dafür mit einigen Risiken.
Der Chefarzt der Neurologie im SRH Klinikum Karlsbad, Prof. Fetter, vertritt folgende Meinung: Eine weitere Deafferentierung (Ausschalten) wird die Symptomatik nicht verbessern. Er riet mir entschieden sowohl von OP als auch von Gentamicin-Lösung ab. Medikamentöse symptomatische Schwindeltherapie gibt es für meinem Fall auch nicht.
Angesichts dieser Ärzteaussagen ist guter Rat teuer, fällt mir eine Entscheidung für eine erneute OP oder für eine chemische Nervausschaltung nicht leicht.
In Abstimmung mit dem Moderator ANFux richte ich deshalb hier nochmals einen Aufruf an alle Forumsleser und bitte alle zu prüfen, ob bei ihnen Folgendes zutrifft:
Wer hat auch ein Jahr nach der OP und danach noch dauerhaft oder periodisch starken Schwindel? Wenn ja: Und wie sieht der OP-Bericht aus - ist bei Euch der Gleichgewichtsnerv komplett durchtrennt oder wurde ein Nervenast (superior und inferior) erhalten?
Wer definitiv weiß, dass ein Ast des Gleichgewichtsnervs (Vestibularis) nicht durchtrennt wurde, den bitte ich auch um eine Meldung, unabhängig davon, ob er Schwindel hat oder nicht.
Danke vielmals für Eure Unterstützung! Eure an
Bitte Euere kurze Antwort hier anfügen, auch wenn Ihr in einem anderen Thema Euch schon zum Schwindel geäußert habt.
_________________ 1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl. der IGAN.
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claude
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Verfasst: 18.03.2011, 11:59 |
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Registriert: 21.06.2010, 10:30 Beiträge: 36 Wohnort: Dortmund
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1972
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Viel Erfolg für die Umfrage! Hier meine Daten: 1. Nervus vestibularis inferior und superior rechts durchtrennt. 2. 8 Monate nach AN-OP selten periodischen Lagerungsschwindel (Auslöser im rechten hinteren Bogengang, VEMP zeigt leichte Erregbarkeit des Sacculus rechts); ansonsten schwindelfrei bis auf Unsicherheiten im Dunkeln. In meinem OP-Bericht finden sich keine Angaben zum Vestibularisnerven. Gestern habe ich persönlich mit Prof. Mann darüber gesprochen. Er bestätigte noch mal das, was er mir nach der OP berichtet hatte: Beide Ansätze durchtrennt! Auch die Erklärung für den Lagerungsschwindel bleibt unverändert: Es sind ein paar Fasern des Nervus vestibularis inferior übrig geblieben, die noch aktiv sind. Die Langzeitbeobachtung fehlt. Ich berichte, falls sich was ändert. claude
_________________ 1972, w., 16x10x8 mm AN re in-+extr.meatal, OP in Mainz am 16.07.2010, kompl. entfernt, Hörminderung, Tinnitus, Fazialisparese, trockenes Auge + Nase, Kopfschmerz links!, Synkinesien seit 28. Wo. nach OP (Auge/Stirn-Mund), Gleichgewicht wieder da!
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vane
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Verfasst: 26.01.2012, 14:59 |
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Registriert: 13.11.2009, 10:26 Beiträge: 273 Wohnort: Karlsruhe - D
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1974
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hallo an, also hier nochmal mein Beitrag...ich hatte die Umfrage an der Stelle nicht gesehen sondern nur direkt Deine Nachricht am 29.12.11 beantwortet...falsche Stelle ! In meinem OP-Bericht steht ausdrücklich: Vestibularis superior mit dem Tumor entfernt Erhalt des nervus cochlearis (Hörnerv), Nervus facialis (Gesichtsnerv) und Nervus vestibularis inferior (Gleichgewichtsnerv "inferior" ). Also ist bei mir noch ein Strang erhalten. Das Gleichgewicht ist aber die Sache, die am besten zurückgekommen ist. Unsicherheit im Dunkeln gibt es natürlich weiterhin und bei Müdigkeit...aber insgesamt gibt es bei mir vom Schwindel her keine Probleme (das war ja mein Hauptproblem vor der OP). OP ist schon 2,5 Jahre her... schöne grüße vane
_________________ OP Mainz Aug.09, AN 22 mm, Schwindelattacke weg nach OP, Fazialisparese (nach 3,5 Mon. weitgehend zurückgebildet), Synkinesien (Mund-Auge),trockenes Auge, Ohr bei 70 dB+verzerrtes Signal, Grundgeräusch weg in stiller Umgebung, Kopf- und Gesichtschmerzen
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mexicoan
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Verfasst: 27.01.2012, 12:53 |
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Registriert: 28.01.2011, 14:53 Beiträge: 8 Wohnort: Koblenz
Land: D
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Geburtsjahr: 1955
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Hallo, habe zwar erst in 7 Wochen mein "Jahresgedächtnis", aber habe die gleichen Probleme. Nervus vestibularis inferior und superior wurden mit Tumor entfernt, immer noch Schwindel, Gleichgewichtsstörungen / Gangunsicherheit, bei Dunkelheit ganz extrem. Nase li. läuft beim Essen und li. Auge macht Probleme, habe zusätzlich keinen Geschmack auf der li. Zungenhälfte. Über weitere postoperative Beschwerden, werde im März hierzu ausführlich berichten. LG mexicoan
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snowdog
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Verfasst: 24.02.2012, 11:16 |
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Registriert: 03.07.2009, 23:15 Beiträge: 82 Wohnort: Hessen - D
Land: D
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1962
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Hallo zusammen,
da im OP-Bericht keine Angaben zu finden sind, habe ich im Rahmen der Kontrolluntersuchung explizit den Operateur darauf angesprochen: Nein, der Vestibularisnerv sei definitiv nicht durchtrennt worden und dies sei auch keine Option während des Eingriffs gewesen...
Tatsächlich stelle ich zunehmend schwindelbedingte Beschwerden lange nach der OP fest - möglich, dass die dominierenden Kopfschmerzen diese bisher völlig überlagert haben. So hat die erfreuliche Besserung des Kopfschmerzverlaufs die Passivität beendet, gleichzeitig aber neue Einschränkungen offenbart. Schwindel nach schnellen, unkontrollierten Bewegungen, aber auch nach Aufregung, Stress, Lärm, Anstrengung - mit der Folge diffuser Beschwerden. Mal von kurzer Dauer, vorübergehend wie beim Durchschnaufen, mal länger anhaltend auch im Ruhezustand ("Matschbirne"...)
Ein Schwindeltest beim HNO (Januar) ergab "typische" Messungen auf der operierten Seite - ohne dass dies näher erläutert werden konnte. Pupillenbewegungen, Latenzen, Kalt/Warmwasserspülung im Ohr - das alles sind links und rechts völlig unterschiedliche Werte. Gezieltes Training und Übung wäre das beste, was man machen könnte - ob damit eine bessere Kompensation ermöglicht wird oder der noch vorhandene, offensichtlich eingeschränkt oder nachhaltig irritierte Nerv eine Besserung widerfährt, sei offen.
Also: Im 4. Jahr nach der Operation Schwindel, subjektiv stärkere Beeinträchtigung als im 2. Jahr danach. Gleichgewichtsnerv bei der OP nicht durchtrennt.
Beste Grüße snowdog
_________________ snowdog - Jg. 62, m, verh., 2 Söhne, AN rechts 5 x 8 mm, neuro-chirurg. suboccipital AN-OP in Offenbach Apr.08, postoperativ Liquorfistel, keine Fazialisparese, einseitig taub, chronische Kopfschmerzen, jährliches Kontroll-MRT für die ersten 5 J.
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ANFux
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Verfasst: 24.02.2012, 12:20 |
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Registriert: 14.08.2007, 19:35 Beiträge: 746 Wohnort: Leipzig - D
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Geburtsjahr: 1939
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Lieber snowdog,
ich wage kaum zu fragen, weil Du sehr gewissenhaft bist - also dennoch: Sind wirklich beide Äste erhaltengeblieben?
Gruß ANFux
_________________ 1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl. der IGAN.
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snowdog
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Verfasst: 26.02.2012, 20:42 |
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Registriert: 03.07.2009, 23:15 Beiträge: 82 Wohnort: Hessen - D
Land: D
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1962
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Hallo ANFux, wortwörtlich heißt es im OP-Bericht: "Darstellen der Hirnnerven... Nach Auffräsen des inneren Gehörgangs vorsichtige Darstellung der Nervenverläufe der mittleren Hirnnervengruppe... Die Nervenstrukturen können vollständig erhalten werden, soweit erkennbar kann der Tumor vollständig exstirpiert werden." Zuletzt auf Nachfrage bestätigt im Januar 2012 Nach allem was berichtet wurde, also offensichtlich keine Selbstverständlichkeit im Verlauf und Ergebnis einer erfolgreichen AN-Operation. Beste Grüße snowdog
_________________ snowdog - Jg. 62, m, verh., 2 Söhne, AN rechts 5 x 8 mm, neuro-chirurg. suboccipital AN-OP in Offenbach Apr.08, postoperativ Liquorfistel, keine Fazialisparese, einseitig taub, chronische Kopfschmerzen, jährliches Kontroll-MRT für die ersten 5 J.
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Ulli61
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Verfasst: 27.02.2012, 17:46 |
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Registriert: 17.05.2011, 12:27 Beiträge: 15 Wohnort: Linau
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1961
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Hallo,
ich war heute in der MHH zur Kontrolluntersuchung und habe nach der Durchtrennung des Vestibularisnervs gefragt. Die Antwort war: "dort saß der Tumor, also ist er entfernt". Schwindel und Gleichgewicht halten sich im Alltagsgeschehen in Grenzen, schwierig wird es bei schnellen Drehungen und im Dunkeln. Dann kommt es immer noch zu Gangunsichrheiten (Schlangenlinien). Auch auf dem Kantstein balancieren klappt trotz Üben noch nicht.
liebe Grüße Ulli61
_________________ Gj 1961, AN bekannt seit Feb. 2010, OP 18.02.2011 in MHH durch Prof. Lenarz, 21x16mm, kompletter Hörerhalt, Faciliasparese verschw., Trigeminusverl. starke Kopf- und Gesichtssvhmerzen
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krebi
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Verfasst: 24.04.2012, 16:19 |
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Registriert: 23.04.2012, 15:15 Beiträge: 3 Wohnort: Berlin
Land: D
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1964
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Hallo liebe Forumsmitglieder,
OP liegt bei mir jetzt 13 Monate zurück. Ein Nervenast wurde durchtrennt. Sehr schnell nach der OP annähernd beschwerdefrei: gutes Hörvermögen, kein Schwindel, Gleichgewicht gut. Allerdings nach 8 Monaten wieder Beeinträchtigungen: In Schüben sich immer verstärkte Hyperakusis, Benommenheitsschwindel, "Wackelbilder" beim Laufen und Autofahren, Gleichgewicht selber ist allerdings recht gut. Lt. Auskunft der Ärzte gehört das auch zum Kompensationsprozess bzw. sind Vernarbungserscheinungen an den Nerven eine mögliche Ursache. Für mich bleibt die Frage: Wieso ging es mir ein gutes halbes Jahr nach der OP relativ gut und wieso erfolgt jetzt ein Abstieg ?
krebi
_________________ krebi,männl., Jg. 1964, AN links 1x,05 cm, diagn. 12/2010, OP 03/2011 Dr. Kaminsky / Gertrauden Berlin, keine Fascialparese, Hören zu 80 % erhalten, 1 Gleichgewichtsast durchtrennt
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an
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Verfasst: 05.05.2012, 15:24 |
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Registriert: 16.06.2008, 15:18 Beiträge: 62 Wohnort: Baden-W. - D
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1965
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Hallo Krebi,
das tut mir leid, dass du nach änfänglich guter Erholung und Kompensation nun wieder zunehmend Probleme hast!
Deine Beschreibung passt auf meine Symptome...Du schreibst:...Benommenheitsschwindel, "Wackelbilder" beim Laufen und Autofahren, Gleichgewicht selber ist allerdings recht gut.
Dass wir für diesen Schwabbelkopf nicht wenigstens einen Namen haben...vielleicht ein blöder Wunsch, aber solange das Kind keinen Namen hat, existiert es in der Literatur oder bei Ärzten in der Regel nicht. Und da nur das Gleichgewicht messbar ist und dieses ja bei uns relativ gut funktioniert, macht die Vermittlung des - je nach Ausprägung unter Umständen auch sehr großen - Leidensdruckes erhebliche Schwierigkeiten.
Die "Wackelbilder" sind übrigens die Ursache eines gestörten Vestibulookulären Reflexes, und werden auch als Oszillopsien bezeichnet.
Ich hoffe sehr, dass Dein Zustand sich wieder verbessert!
Alles Gute an
_________________ Jahrgang 1965;weibl.AN ca.1x1x1cm. OP 01/2009 Tübingen/Prof. Tatagiba. Ein Vestibularisast erhalten. Starke Hörminderung links. Tinnitus. Hyperakusis. Facialisparese nur noch leicht. Anhaltender Schwindel u. Sehstörungen. Migräne(schon vor OP).
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kandis
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Verfasst: 06.05.2012, 09:41 |
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Registriert: 26.08.2011, 19:33 Beiträge: 35 Wohnort: Offenbach/M.
Land: D
Geschlecht: w
Geburtsjahr: 1959
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Hallo krebi, hallo an und alle,
meine OP liegt nun ca 7 mon. zurück. Habe mit ähnlichen Symtomen zu tun (obwohl es mir zwischenzeitlich schon besser ging). Mir ist nun oft schwindlig mal mehr mal weniger es reichen manchmal schon kleine Erschütterungen wie laufen. Hatte in der letzten Woche stark damit zu kämpfen geht oft bis zur Übelkeit und manchmal tun dann sogar die Augen weh.
Nun lese ich aber immer wieder, das man Probleme mit Schwindel eher die Personen betrifft, wo man den Gleichgewichtsnerv erhalten hat. Bei mir wurden laut OP Bericht beide Äste mit entfernt.
Viele Grüße kandis
_________________ Diagnose 24.08.11, AKN/ re, 2,5*2,3*2,1 cm mit Kompression u. Verlagerung des Hirnstamms. OP.18.10.11 Mainz Facialparese House III (fast zurückgebildet), re taub mit tinnitus, Auge schliesst nicht vollst., Kopfschmerzen, Gangunsicherheit.
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