Hallo allerseits,
meine Erfahrungen:
Je nachdem, wen ich fragte, wurde mir Verschiedenes gesagt: einerseits sollte ich in eine Rehaklinik, andererseits wär spezielle Therapie der Gleichgewichtsstörungen nicht unbedingt nötig, da sich das System nach meiner erfolgreich verlaufenen OP selbst durch möglichst viel Alltagstätigkeiten und Gehtraining wiederherstellen würde.
Trotzdem hab ich mir noch zusätzlich ambulante Therapie "gegönnt", auch wegen meiner Nackenverspannungen:
In der Therapie bekomme ich einige Übungen zum Gleichgewicht gezeigt. Ein guter Tipp für mich war, Übungen mit geschlossenen Augen zu versuchen, da das visuelle System im Alltag viel kompensiert (was ja gut ist, aber mir ist schon aufgefallen, dass ich im Dunklen/bei schlechtem Licht viel mehr schwanke).
Also trainiere ich jetzt auch mehr oder weniger konsequent

zu Hause, zusätzlich zu den normalen Aktivitäten, schaden tut's sicher nicht.
Zusätzlich bekomme ich Massagen für die Nacken-/Schultermuskulatur (ohnehin eine Schwachstelle von mir) und bin schon viel beweglicher, was mir jetzt beim Autofahren zugute kommt - ohne Über-die-Schulter- schauen-können hätte ich mich nicht getraut.
Insgesamt ist die Therapie für mich eine angenehme und sinnvolle Sache, aber ich glaube trotzdem, dass sie - zumindest bei meinem Verlauf - nicht zwingend notwendig wäre.
Aber ich kann natürlich nicht sagen, was ohne Therapie bzw. mit Rehaklinik möglich ist/gewesen wäre.
Viele Grüße
Susanne