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 Betreff des Beitrags: Reha zu Hause oder in der Klinik? Erfahrungen gefragt!
BeitragVerfasst: 20.11.2007, 12:06 
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Reha zu Hause oder in der Klinik? Erfahrungen gefragt!

„Es führen viele Wege nach Rom“. Das stimmt – aber einige führen auch nicht dorthin!
Das trifft auch auf die Rehabilitation nach einer OP zu.

Eine „Reha“ hat ja zwei große Ziele. Zunächst einmal gilt es, die unmittelbaren Belastungen durch die OP loszuwerden. Das ist kurzfristig anzustreben und auch zu schaffen. Dann gilt es, rundum das alte Niveau bei Leistungsvermögen und Wohlfühlen weitestgehend wiederherzustellen. Das ist ein mittelfristig zu erreichendes Ziel, ist aber manchmal nur langfristig erreichbar.

Daraus ist schon ablesbar, was bei der Reha wichtig ist: Zielstrebigkeit, Ausdauer und Geduld – bei fachmännischer Anleitung selbstverständlich.

Es ist sicher für viele interessant, die Erfahrungen auszutauschen, die einzelne mit der Rehabilitation nach einer AN-OP gemacht haben. Ich ermuntere deshalb hiermit alle, die eine AN-OP und eine Reha-Phase hinter sich haben, ihre Erfahrungen hier darzulegen.

Wer hat die Reha zu Hause gemacht (ambulant)? Wenn ja – das gesamte Programm oder nur eine erste oder zweite Phase?
Wer war zur Reha in einer Klinik (stationär)? Wenn ja – wer hat diese empfohlen – oder: wie/wo hat er sich diese Klinik gesucht?

Worauf lagen die Schwerpunkte der Reha-Maßnahmen ? (Dafür sollten auch die Probleme und Defizite geschildert werden, die es zu korrigieren bzw. zu beseitigen galt.)
Was wurde konkret getan, welche Programme wurden angewendet?

Wie war die Wirkung der Maßnahmen, wie der Effekt, kurz- und langfristig?
Gab es Maßnahmen, die wirkungslos oder sogar kontraproduktiv waren?

Wer hat das zur Kur Erlernte zu Hause fortgeführt, wie konsequent, wie lange, mit welchen Erfahrungen?

Waren in der Reha-Einrichtung gleichzeitig mehrere AN-Betroffene zur Kur?
Wurde in der Reha-Einrichtung auch psychologische Unterstützung angeboten?
Verfügte die Einrichtung über alle Fachbereiche, die ggf. notwendig sind (Orthopädie, Neurologie, Logopädie, ...)?

Wie fällt das Gesamturteil aus?
Würdet Ihr alles wieder genauso machen – was würdet Ihr anders machen?

Ich hoffe auf viele Berichte. Egal, wie sie ausfallen - den Betroffenen, die noch eine Reha vor sich haben, werden sie sicher eine Hilfe sein.

Beste Grüße von
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl. der IGAN.


Zuletzt geändert von ANFux am 29.11.2008, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.01.2008, 18:57 
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Hallo allerseits,

meine Erfahrungen:
Je nachdem, wen ich fragte, wurde mir Verschiedenes gesagt: einerseits sollte ich in eine Rehaklinik, andererseits wär spezielle Therapie der Gleichgewichtsstörungen nicht unbedingt nötig, da sich das System nach meiner erfolgreich verlaufenen OP selbst durch möglichst viel Alltagstätigkeiten und Gehtraining wiederherstellen würde.

Trotzdem hab ich mir noch zusätzlich ambulante Therapie "gegönnt", auch wegen meiner Nackenverspannungen:
In der Therapie bekomme ich einige Übungen zum Gleichgewicht gezeigt. Ein guter Tipp für mich war, Übungen mit geschlossenen Augen zu versuchen, da das visuelle System im Alltag viel kompensiert (was ja gut ist, aber mir ist schon aufgefallen, dass ich im Dunklen/bei schlechtem Licht viel mehr schwanke).
Also trainiere ich jetzt auch mehr oder weniger konsequent :wink: zu Hause, zusätzlich zu den normalen Aktivitäten, schaden tut's sicher nicht.

Zusätzlich bekomme ich Massagen für die Nacken-/Schultermuskulatur (ohnehin eine Schwachstelle von mir) und bin schon viel beweglicher, was mir jetzt beim Autofahren zugute kommt - ohne Über-die-Schulter- schauen-können hätte ich mich nicht getraut.

Insgesamt ist die Therapie für mich eine angenehme und sinnvolle Sache, aber ich glaube trotzdem, dass sie - zumindest bei meinem Verlauf - nicht zwingend notwendig wäre.
Aber ich kann natürlich nicht sagen, was ohne Therapie bzw. mit Rehaklinik möglich ist/gewesen wäre.

Viele Grüße

Susanne


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