Eine Woche nach der OP (vom 15.07.2008) wechselte ich von Tübingen in die Rheinburg-Klinik nach Walzenhausen (Appenzell/Schweiz) zur Reha. So kurz nach der Operation und nach der über zweistündigen Reise war ich müde und geschafft. Das strenge Reha-Programm, welches zu Beginn auf diese Umstände etwas wenig Rücksicht nahm, brachte mich in den ersten drei Tagen an den Rand der Erschöpfung. Danach half es mir aber, mich wieder fit zu bekommen.
Die Reha hatte ich vor allem auch aus Sicherheitsgründen geplant, falls durch die Operation eine Gesichtslähmung eingetreten wäre. Nach eineinhalb Wochen brach ich die Reha ab, weil ich für die Folgen der OP (Schwindel etc.) bei mir für eine solche stationäre Massnahme keine Notwendigkeit mehr sah.
In der Rückschau hätte man in den ersten drei Tagen der Reha lediglich passive Massnahmen planen (Massagen u. Ä.) und erst dann langsam auf Leistungssteigerung umstellen sollen. Grundsätzlich kann ich es aber sehr empfehlen, sich umgehend in eine stationäre Reha zu begeben um möglichst unterbruchslos und schnell wieder auf die Beine zu kommen. Auch fand ich gut, für die Zeit der ersten, intensiven Erholungszeit (nahezu) unerreichbar zu sein.
Die Rheinburg-Klinik Walzenhausen kann ich für die AKN-Reha sehr empfehlen.
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