MarkusHB hat geschrieben:
... abwarten ist nichts für mich. Ich möchte Gewissheit haben und mich operieren lassen solang das AN noch klein ist.
Lieber MarkusHB,
Du hast Deine Entscheidung getroffen - Glückwunsch dazu. Die Zweifel, Ängste und und Sorgen bis dahin gehören dazu, das macht jeder durch - aber ein erster Abschnitt im Kampf gegen den Zwerg im Kopf hast Du damit bereits erfolgreich überstanden.
Du hast Deinen Termin in absehbarer Zeit, wenn Deine Beschwerden nicht schlimmer werden, beginne am besten gleich mit dem "Schonungsprogramm" - das bedeutet vor der OP, nicht übermässig alle erdenklichen Probleme vorher zu wälzen und alle Fragen zu ergründen. Gehe von einer guten Prognose aus (AK früh erkannt, schnelle Entscheidungsfindung, zeitiger OP-Termin) - da haben andere Betroffene denkbar ungünstigere "Startrampen".
Mir hat diese Denke geholfen, darauf zu setzen, nach der OP möglichst vollständig Richtung Normalität steuern zu können. Weder wait and see, noch Bestrahlung schienen mir dies zu ermöglichen. Und ich spürte eine Erleichterung nach der Operation, mit dem Aufwachen geht das Leben weiter - das wichtigste und die Kraft aus der Erkenntnis, weiterkämpfen zu können.
Zitat:
Was mich etwas verunsichert ist, was kommt danach. Ich hab viel gelesen, das man sich am besten schon vorher über Reha erkundigt. Macht die Klinik nicht auch Vorschläge, was und wo man die Reha machen kann?
Paulchen hat das wichtigste bereits geschrieben, mir wurde bereits im Krankenhaus ein Antrag zur Bewilligung einer AHB ausgehändigt, eine Woche nach der Entlassung trat ich die 3-wöchige Reha in Bad Orb an. Das wurde vom Ärzteteam forciert, im Nachhinein hätte ich einen größeren zeitlichen Abstand bevorzugt.
Wenn es Dich beruhigt, befolge die Info-Tipps zu den Rehakliniken.(internet) Aber mach Dich nicht verrückt, das danach ist der nächste Abschnitt. Er läuft nicht davon und Du verpasst nichts.
Ich drücke Dir die Daumen und wünsche alles Gute. Das klappt schon !
lg
snowdog