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Fehlende Daten erschweren die Beratung
Lieber thomask,
Du hattest ja ein rekordverdächtig großes Akustikusneurinom (ca. 3,5x5,0x? cm). Du hattest es nicht geschrieben, aber es war fast klar, das dieses AN nicht vollständig herausgelöst wurde. Jetzt ist ein Wiederwachsne festgestellt worden. Das muß beobachtet werden - durch Dich hinsichtlich spürbarer Symptome und durch ein streng einzuhaltendes MRT-Kontrollnetz.
In einer VN fragst Du mich:
Falls die Bestrahlung noch gemacht werden muss, gibt es da wirklich "Unterschiede" bezüglich der Nebenwirkungen/Strahlenbelastung? Ich habe gelesen, das beste sei das Europäisches Cyberknife Zentrum München-Großhadern.
Ich verweise Dich hierzu auf die Themenseiten der IGAN-Homepage. Dort habe ich versucht, die Unterschiede zwischen den Bestrahlungsarten darzustellen. Die Genauigkeit ist bei allen quasi identisch, aber die -Verträglichkeit ist unterschiedlich wegen der unterschiedlichen Dosis je Bestrahlung. Aber: Mehr siehe dort.
Was die Frage betrifft, ob überhaupt jetzt (schon) an eine Bestrahlung gedacht werden soll, dafür fehlen leider einige Daten. Dazu zählt Dein Alter, dazu zählt auch Dein Beruf bzw. Deine Tätigkeit. (Das schreibe ich hier noch einmal allen Lesern: Diese Daten des persönlichen Profiles befriedigen nicht meine persönliche Neugier, sondern sind wichtig für eine fundierte Beratung. Dazu zählt übrigens auch das Geschlecht, das manche auch dezent verschweigen.)
Ein Wachsen des Akustikusneurinoms ohne spürbare Symptome ist - da Dein Hörvermögen auf der betroffenen Seite ohnehin bereits verloren ist - nicht unbedingt ein Grund für ein sofortiges Reagieren. Aber: Auch das ist wieder altersabhängig. Siehe oben.....
Beste Grüße
ANFux
_________________ 1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl. der IGAN.
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