IG Akustikusneurinom (IGAN)

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Forum Akustikusneurinom

Aktuelle Zeit: 21.05.2012, 20:03




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BeitragVerfasst: 07.12.2011, 20:14 
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Hallo liebe Forummitglieder.

Ich habe da mal wieder eine Frage. Mein Vater hat sein Akustikusneurinom 2010 in Dresden bestrahlen lassen. Eine OP wurde ihm aufgrund der ungünstigen Lage nicht empfohlen. Die Bestrahlung hat er gut vertragen und mit dem abschließenden MRT waren alle zufrieden. Nun hat er seit einigen Wochen Probleme mit seinem Facialisnerv. Er sagt, dass es ihm manchmal so das Gesicht auf der Seite verzieht so wie wenn man eine Grimasse zieht.

Kann der Nerv durch die Bestrahlung in Mitleidenschaft gezogen worden sein oder bedeutet das, dass das AN. gewachsen ist oder was kann sonst die Ursache sein?

Er hatte in letzter Zeit auch viel Stress und Sorgen. Kann das auch Auswirkungen haben? Was empfehlt ihr? Habt ihr einen Tip für mich?

Liebe Grüße heipa

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Betroffener: Jg.44, m, AN rechts 8x8mm,starke Hörminderung seit ca 2 J., kein Schwindel


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BeitragVerfasst: 07.12.2011, 22:07 
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Liebe heipa,

es ist sehr gut möglich, dass der Streß die Symptome mit ausgelöst hat.

Ich denke aber eher, dass es mit dem AN zu tun hat.
Entweder ist das Gewebe vom AN nach der Bestrahlung so angeschwollen, dass es nun auf den Facialisnerv drückt oder
das AN wächst wieder.

Deine Vermutungen sind da schon ganz richtig.

Dein Vater sollte so schnell wie möglich einen Termin beim Arzt machen. Desweiteren sollte ein aktuelles MRT gemacht werden.
Nur so könnt Ihr Sicherheit bekommen, was los ist.

Ich wünsche Euch alles Gute. :)

Liebe Grüße Nili 2010

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1967,w.AN li.1,9x2,3x1,5cm, OP 08.10.10,in Braunschweig von Prof. Sollmann operiert.Bereits auf dem Ohr taub,Tinnitus,Facialisparese li.gut rückläufig.Starke Kopfschmerzen, Okzipitalisneuralgie und Synkinesien entwickelt, Trigeminusschädigung.


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BeitragVerfasst: 28.12.2011, 19:38 
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Liebe heipa,

Nili 2010 hat gut beschrieben, was Ihr tun solltet: Arztbesuch und Kontroll-MRT, was übrigens in den ersten Jahren nach einer Bestrahlung mindestens jährlich erfolgen sollte!

Es ist normal, daß das AN nach einer Bestrahlung noch Monate danach anschwillt. Der Tumor ist also ohnehin noch da, und er ist jetzt sogar noch größer. D.h., daß akute Beschwerden, die vor der Bestrahlung vorhanden waren, wie bspw. Schwindel oder Hörminderung i.a. nicht verschwunden sind. Und das bedeutet ferner, daß neue Beschwerden auftauchen können - allein wegen der Noch-Existenz des Tumors und auch wegen der (meist nur zeitweisen) Größenzunahme.

Die Effekte sind bei den Strahlungsversionen Einmalbestrahlung oder Fraktionierte Bestrahlung unterschiedlich.
Das hätte man Euch aber erläutern müssen. Schwache Beratung.

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl. der IGAN.


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BeitragVerfasst: 02.01.2012, 14:20 
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Lieber ANFux,
Mein Vater war inzwischen bei seinem HNO-Arzt und der meinte die Beschwerden hätten nichts mit dem AN zu tun sondern wären stressbedingt bzw. anderen Ursprungs. Dies hat er mittels Ultraschall herausgefunden. ( ?! ) Sein MRT hat mein Vater am 25.01. Ich hoffe nur das die Beschwerden nicht schlimmer werden und das die Bestrahlung die richtige Wahl war. Aber aufgrund der Lage des AN wurde von einer OP ja abgeraten. Nun ja. wir werden sehen. Euch allen ein gesundes neues Jahr und alles gute. Liebe Grüße heipa

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BeitragVerfasst: 21.02.2012, 16:08 
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Hallo liebe Forummitglieder. Ich war heute nun mit meinem Vater zum jährlichen Kontrolltermin in der Uniklinik Dresden. Laut MRT ist das AN etwas kleiner geworden. Die Beschwerden mit dem Facialisnerv haben deutlich zugenommen. Mindestens 1x in der 1/4 Std. zieht es das Auge zusammen und den Mundwinkel Richtung Ohr. Laut behandelndem Arzt können die Beschwerden nicht in Zusammenhang mit dem AN und der Bestrahlung gesehen werden, da das bestrahlte Areal zu weit entfernt wäre und die Bestrahlung ja gezielt auf das betroffene Areal gerichtet würde. Da standen wir ziemlich ratlos da und ganz ehrlich: so richtig 100%ig überzeugt bin ich nicht. Könnt ihr uns noch einen Rat bzw. Tipp geben, wo wir uns noch Hilfe suchen könnten. Von Dresden brauchen wir da nix erwarten. Wir haben auch erst wieder einen Termin in 1 Jahr bekommen. Kann uns da ein Neurologe helfen? Steht es vielleicht doch im Zusammenhang mit dem AN? Liebe Grüße Heipa :?:

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BeitragVerfasst: 21.02.2012, 17:32 
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Liebe heipa,

das ist ja alles nicht so schön. :cry:

An ein... kann nicht mit zusammen hängen mit der Bestrahlung...
mag ich nicht so recht glauben.

Wie ich selber erfahren musste kann vieles sein, wo keiner mit rechnet oder daran glaubt.

Einen Neurologen aufzusuchen halte ich für sehr wichtig.
Ihr müsst unbedingt der Sache weiter nachgehen.
Es gibt eine Ursache dafür, sie muss nur gefunden werden. :)

Bleib weiter am Ball und unterstütze deinen Vater bei der Suche nach der Ursache.

Es braucht halt manchmal etwas Zeit und viel Geduld, aber das lohnt sich ganz bestimmt. :)

Ich wünsche dir und deinem Vater viel Glück und gute Besserung.

Liebe Grüße Nili 2010

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1967,w.AN li.1,9x2,3x1,5cm, OP 08.10.10,in Braunschweig von Prof. Sollmann operiert.Bereits auf dem Ohr taub,Tinnitus,Facialisparese li.gut rückläufig.Starke Kopfschmerzen, Okzipitalisneuralgie und Synkinesien entwickelt, Trigeminusschädigung.


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