Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Probleme Jahre nach der AN-Therapie
BeitragVerfasst: 23.03.2017, 16:09 
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die nachfolgenden Beiträge sind aus dem Thema "Neues Knochenleitimplantat Bonebridge"
im Forenbereich "Tinnitus und Hörhilfen" abgetrennt und in ein
neues Thema verschoben worden.

snowdog, 23.3.17



Danke für deine prompte Rückmeldung, beutbo!
Das ist die größte Sorge meines Mannes, dass ich mit Hilfe des Gerätes meine, dass sich alle Schwierigkeiten in Luft auflösen und ich wieder in alte Verhaltensmuster zurück falle und meine funktionieren zu müssen....
Dass die bonebridge auf deinen Tinnitus Auswirkungen hat, ist ja prima. Egal wie klein diese Fortschritte auch sein mögen. Mein hno meinte, dass er nicht davon ausgeht, dass sich bei mir der Tinnitus ändert, aber dass es mir zumindest im Alltag gut helfen könnte.

Da ich ja total neu bin, hab ich noch eine andere Frage: Wie geht ihr alle denn mit dieser Situation um? Im Moment hab ich das Gefühl, ich bin die einzige, die nicht klar kommt.... Könnte so viel heulen ....
Und wie sieht es mit Berufstätigkeit aus? Seid ihr alle nach der op ganz normal zurück in den Job?

Danke euch!
Gini

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Gini, Jg.80, w, verh., 2 kids, AN li Durchmesser 2,5cm, OP über osteoklastische Trepanation im BWK Ulm im Dez 2010, seither li taub, Facialisparese rückläufig - li Seite fühlt sich trotzdem oft "blöd" an, Kopfschmerzen, Depression


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BeitragVerfasst: 23.03.2017, 19:57 
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Hallo Gini, siehe meine Geschichte in der Rubrik:
Foren-Übersicht » Hirntumor Akustikusneurinom » Entscheidung Operation oder nicht? ab 3.07.09

Ich hatte 2 mal eine Wiedereingliederung probiert, bekam dabei Depressionen und wurde dann 2010 als Erwerbsunfähig eingestuft. Ich erhalte eine Erwerbsminderungsrente. Ich habe gute Tage aber sehr oft auch schlechte Tage an denen ich fast gar nichts machen kann.

L.G. beutbo

_________________
beutbo m/J.62 AN links. diakn. Juni 06 13,0 x 4,67mm (Größe vor der OP: 13,7 x 6,13mm); Translabyrinthären OP 8/09 in der Kopfklinik Heidelberg (HNO) REHA 7 Wochen Bosenbergkliniken. Erwerbsminderungsrente


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BeitragVerfasst: 23.03.2017, 20:43 
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Gini hat geschrieben:
...
Im Moment hab ich das Gefühl, ich bin die einzige, die nicht klar kommt....

Hallo Gini!

Nein, DU bist nicht die einzige.

Ich bin nicht so der Weiner, aber die Situation ist für mich oft so, dass ich keinen Bock mehr habe wegen der Einohrigkeit und wegen der Gangunsicherheit.
Ich komme nicht damit klar.

Dann gucke ich ins Forum und ...
Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Schöne Grüße
elf

_________________
1944,m, AN 21 x16 x 13mm, T3,
CyberKnife 06.06.2016.
MRT Nov.2016: therapieinduzierte Schwellung des AN, regressive Veränderungen,
Taubheit rechts, Gangunsicherheit, BiCros-Versorgung(Phonak).MRT 01.06.2017: Weiter geschrumpft verglichen mit Nov. 2016.


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BeitragVerfasst: 23.03.2017, 20:54 
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Danke, ihr zwei!
Dann hab ich ja genau die richtige Entscheidung getroffen mit der Anmeldung hier.
Bisher hab ich das alles einfach ignoriert. Meine Tochter war 2 1/2 Jahre alt als ich die Diagnose bekam, mein Sohn 4 Monate. Für mich gab es nach der OP nur funktionieren und zwar so schnell und so gut als möglich. Meine Grenzen hab ich mehr als überschritten ohne es zu merken. Und letzten Sommer hat mich das alles ganz plötzlich heimgesucht. Und seither geht kaum mehr was. Meinen Beruf werde ich zugunsten der Kinder und für mich definitiv erstmal nicht mehr ausüben. Und dann muss ich tatsächlich sehen, ob ich mit dem einen Ohr überhaupt wieder in der Schule arbeiten kann.

Danke für euren Zuspruch - ich werde sicher sehr viel hier anzutreffen sein und freue mich auf Kontakte mit anderen AN-Betroffenen.

LG, Gini

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Gini, Jg.80, w, verh., 2 kids, AN li Durchmesser 2,5cm, OP über osteoklastische Trepanation im BWK Ulm im Dez 2010, seither li taub, Facialisparese rückläufig - li Seite fühlt sich trotzdem oft "blöd" an, Kopfschmerzen, Depression


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BeitragVerfasst: 02.06.2017, 18:31 
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Hallo Gini,

Bei mir ist die op schon fast 1 1/2 Jahre her und ich nehme seit über einem Jahr schon Antidepressiva .
Es dauert einige Zeit, bis man das passende gefunden hat, aber die Mühe hat sich gelohnt und ich habe vor 3 Wochen wieder voll, nach 2 Monaten Hamburger Modell, angefangen zu arbeiten.
Ich brauche zwar mehr Pausen als vorher , aber es geht.
Es ist wichtig das man sich viel Zeit nimmt um seinen Weg in das 'normale' leben wieder zu finden.
Ich wünsche dir noch alles gute ,

Gruß

_________________
m, 47 J., Diagnose AN am 10.12.15, OP 19.01.16 in Kiel


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BeitragVerfasst: 14.06.2017, 23:27 
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Vielen Dank, Carsten!
Es hilft mir schon sehr zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meinen Schwierigkeiten. Gerade das Thema 'Depression' nach AN scheint ja doch weiter verbreitet als gedacht... Gibt es dazu eigentlich Studien?

LG, Gini

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Gini, Jg.80, w, verh., 2 kids, AN li Durchmesser 2,5cm, OP über osteoklastische Trepanation im BWK Ulm im Dez 2010, seither li taub, Facialisparese rückläufig - li Seite fühlt sich trotzdem oft "blöd" an, Kopfschmerzen, Depression


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