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BeitragVerfasst: 09.10.2016, 18:18 
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Registriert: 14.08.2007, 19:35
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Liebe CMIP,

Du hast die Aussage von Prof. Sepehrnia nicht richtig widergegeben.
Er hat geschrieben:

Prof. Sepehrnia Ansatz erschien mir hier etwas aggressiver als der von Prof. Tatagiba. Er sagte mir, dass das Ziel eine Totalresektion sei und das Risiko einer Schädigung des Gesichtsnervs bei einer Zweit-OP bei ca. 15-20 Prozent läge. Wenn der Gesichtsnerv geschädigt werden würde, könnte man entweder in derselben OP oder später eine Transplantation vornehmen. Damit würde man sehr wahrscheinlich eine Symmetrie des Gesichts erreichen, die Mimik wäre aber nicht mit der vor der OP vergleichbar.

Er hat nicht geschrieben, daß er bei einer Schädigung des Gesichtsnerves bei der ersten OP sofort eine Nervtransplantation vornehmen würde, sondern daß bei einer Zweit-OP zu 15-20 % eine Nervschädigung eintreten kann. Und dann (!) könnte man eine Transplantation erwägen und diese sofort oder später durchführen. Solche Transplantationen sind übrigens auch noch Monate nach einer OP möglich.

Beste Grüß
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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BeitragVerfasst: 09.10.2016, 18:37 
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Lieber ANFux,

Das muss ich kurz richtig stellen. Geschrieben habe ich das. Und mit Zweit-OP meinte ich meine nächste OP, die für mich die zweite ist, nach der ersten vor 4 Jahren. Er hat mir tatsächlich gesagt, dass er in der OP schauen würde, ob die Funktion des Gesichtsnervs erhalten werden könne und falls nicht, er in derselben OP eine Transplantation des Nervs vornehmen würde, falls nach den Gegebenheiten möglich. Wieder einen Resttumor zu belassen, käme für ihn hingegen nicht in Frage.
Ist ein anderer Ansatz, der durchaus nachzuvollziehen ist, aber für mich im Moment nicht der Richtige.

Beste Grüsse
Christina

_________________
CMIP *1980
AN links 3,7x3,3x2,9cm
02/12 OP Unispital Zürich
Resttumor ca. 20x20x7mm, links taub
06/16 Rezidiv ca. 20x20x11,6mm
11/16 Re-OP in Tübingen durch Prof. Tatagiba
Haupttumor entfernt, kleiner Rest in Gehörgang, keine Parese


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BeitragVerfasst: 28.12.2016, 19:14 
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Geburtsjahr: 1980
Hallo zusammen,

Nachdem ich meine OP am 29.11. hinter mich gebracht hab (war vorher erkältet, daher konnte sie nicht am 8.11. stattfinden, wie eigentlich geplant), wollte ich hier noch kurz ein Update geben. Zum Verlauf der OP schreibe ich noch etwas im Thema "Kliniken / Operateure", hier nur kurz zum Thema Kostenübernahme durch meine Schweizer Krankenkasse (CSS).

Wie in meine vorherigen Beiträgen beschrieben, wurde im Juni bei mir ein Rezidiv festgestellt und mein behandelnder Arzt am Unispital Zürich empfahl mir die Bestrahlung. Ich habe mich dann umfassend infomiert und mich letztendlich für eine OP in Tübingen durch Prof. Tatagiba entschieden. Während des Entscheidungsprozesses war ich immer wieder in Kontakt mit meinem Arzt am Unispital und habe mit ihm auch meine Überlegungen bzgl. Tübingen besprochen. Er hat mich in meiner Entscheidung unterstützt und mir ein Schreiben für die Krankenkasse geschickt, in dem er die OP in Tübingen durch Prof. Tatagiba empfohlen hat. Ich vermute, dass dieses Schreiben letztlich ausschlaggebend dafür war, dass mein Antrag vom Bundesamt für Gesundheit genehmigt wurde und die Krankenkasse mir wenige Tage vor dem ursprünglich geplanten Termin die Zusage für die allgemeinen Kosten der Behandlung geschickt hat. Auf Nachfrage in Tübingen habe ich erfahren, dass die privaten Kosten ca. die Hälfte des angesetzten Betrags von 37'000 Euro ausmachen. Da ich eine Zusatzversicherung habe, habe dann nochmal bei der Krankenkasse angerufen und mit dem Anruf vermutlich 18'000 Euro gespart... Die Zusage für die privaten Kosten kam wenige Tage später.
Ich bin sehr froh, dass das geklappt hat und rechne es meinem Arzt hoch an, dass er mich so unterstützt hat, das würde sicher nicht jeder machen! Es ist wohl immer eine Einzelfallentscheidung und es müssen schon spezielle Gründe vorliegen, damit die Krankenkasse die Kosten überhaupt übernehmen darf, da es gesetzlich nicht vorgesehen ist.

Falls jemand noch Fragen hat, könnte Ihr mir gerne schreiben!

Viele Grüsse
CMIP

_________________
CMIP *1980
AN links 3,7x3,3x2,9cm
02/12 OP Unispital Zürich
Resttumor ca. 20x20x7mm, links taub
06/16 Rezidiv ca. 20x20x11,6mm
11/16 Re-OP in Tübingen durch Prof. Tatagiba
Haupttumor entfernt, kleiner Rest in Gehörgang, keine Parese


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