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ANGirl
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 13.07.2010, 13:44 |
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Guten Tag, hat Jemand Erfahrung mit Schweizer KPT - Krankenkasse (für Akustikusneurinom-Operation in Deutschland durch Prof.Dr. Tatagiba in Tübingen? OP war am 14.Juli 2009. Danke! ANGirl ( rb100@bluewin.ch)
_________________ OP bei Dr. Tatagiba 14. Juli 2009 (nach Probleme mit Bestrahlung in CH) Tumour, Zyst Total Entfernt. KPT Krankenkasse bezahlt nicht (obwohl sie haben erst ja gesagt)
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Biene
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 17.05.2011, 10:26 |
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Hallo ihr Lieben alle... Nun habe ich es definitiv schwarz auf weiss - die Krankenkasse "Groupe Mutuel" muss an meine OP in Tübingen nichts zahlen - gemäss Urteil Versicherungsgericht, 3. Kammer - vom 22. Februar 2011 / VBE.2010.37 Man verweist auf einen ähnlichen Fall, Urteil Bundesgericht vom 14. Oktober 2010 - der ebefalls abgewiesen wurde. Also - der Gerechtigkeit und dem gesunden Menschenverstand wurde wieder eine Absage erteilt  . Schade, ich hätte gerne etwas für euch jungen Leute getan, dafür, dass man unsere seltene Erkrankung ernst nimmt... Ich habe nun den Fall abgehakt und schaue nach vorne. Allen viele Grüsse - und weiterhin gute Besserung von Biene
_________________ Biene, weibl. Jg 52, AN rechts, 30 mm T4(intra-/extrameatral) Jan. 08 entdeckt, OP 27. März 08 in Tübingen, Prof. Tatagiba. Ganzer Tumor entfernt, rechts (fast) taub, trockenes Auge+Nase, Synkinesien Auge-Mund,Auge-Stirn, leichte Fazialsparese, Tinnitus.
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ANFux
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 17.05.2011, 11:07 |
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Liebe Biene,
vielen Dank für Deine Information. Vielen Dank aber vor allem für Dein jahrelanges Bemühen!
Man fragt sich, was diese Bürokraten noch umstimmen könnte? Vermutlich nur eigenes Betroffensein - aber das möchte man keinem wünschen. Bleibt also nur das Hoffen auf den "steten Tropfen...."
Kurze Frage noch: Auch keine Zahlung des in der Schweiz üblichen Satzes?
Beste Grüße ANFux
_________________ 1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl. der IGAN.
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ebi
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 18.05.2011, 21:36 |
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Registriert: 02.03.2009, 21:54 Beiträge: 12 Wohnort: Thalwil - CH
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hallo biene
leider höre ich von euch nichts neues. auch ich bin mit meinem anwalt am sozialversicherungsgericht. der entscheid ist noch aussstehend. noch hoffe ich. melde mich wieder sobald ein entscheid bekannt ist.
liebe grüsse ebi
_________________ Ebi: 45, m, 2007 (Fehl-)diagnose Otosklerose, Jan. 2009 ca. 27mm grosses AN. Hörminderung 60%. Erfolgreiche OP in Tübingen bei Prof. M. Tatagiba am 21.04.09 (vollständige Resektion, Hörverlust re. 100%)
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Biene
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 30.05.2011, 15:02 |
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Hallo lieber ANFux, hallo liebe Betroffene Es ist tatsächlich so, dass ich auf allen Kosten der OP - und wohl auch auf vielen der "Nachsorge" hocken bleibe... Obwohl wir eine Zusatzversicherung - und die Alternativmedizin bei der Groupe Mutuel haben, will man mir nicht einmal die dringendsten Therapien zahlen. Mein Lymphsystem ist noch nicht in Ordnung - das halbe Gesicht meistens permanent geschwollen, für die Lymphdrainage brauche ich ein Attest vom Hausarzt, für die Craniosacraltherapie ein Gutachten der anerkannten Therapeutin - das reicht nun auch nicht mehr - nun muss der Hausarzt auch noch ein Gutachten schreiben. Und wahrscheinlich alles nur darum, dass die liebe Groupe Mutuel Kosten sparen kann " wenn die Therapie nur dem Wohlbefinden dient - und nicht mit Krankheit oer Mutterschaft verbunden ist. (Ich frage mich nur, ob ein walnussgrosser Hirntumor keine Krankheit ist  ) - und das auch noch in ihren "News" publiziert.!!! Für all die blöden Gutachten geben sie gerne Geld aus - aber nicht für die Betroffenen. Ich habe einfach nur eine riesiggrosse Wut im Bauch - Hauptsache für die obere Chefetage der Krankenkassen reicht das Geld - die zahlenden Versicherten sind doch denen schnurzegal. Es wäre schön, es gäbe aus eueren Reihen auch Widerstand. Liebe Grüsse an alle Betroffenen - und die allerbesten Genesungswünsche eure Biene 
_________________ Biene, weibl. Jg 52, AN rechts, 30 mm T4(intra-/extrameatral) Jan. 08 entdeckt, OP 27. März 08 in Tübingen, Prof. Tatagiba. Ganzer Tumor entfernt, rechts (fast) taub, trockenes Auge+Nase, Synkinesien Auge-Mund,Auge-Stirn, leichte Fazialsparese, Tinnitus.
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ANGirl
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 26.06.2011, 07:24 |
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Registriert: 05.05.2009, 19:43 Beiträge: 2 Wohnort: Interlaken - CH
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Liebe Biene, ANFux, et al.
Das Gericht scheint meinen Fall zu zitieren. I habe auch selber bezahlt in Tübingen, ein Anwalt bezahlt (ohne erfolg) und selber gekämpft (und bezahlt) das Bundesgericht.
Ich finde das Unrecht das sie meine Fall zitieren und nicht die 3 andere Fälle (dass ich kenne) wo die Krankenkasse hat teilweise zurückbezahlt.
Vielleicht sollte man nochmals diese Fälle über die Medien publik machen, da bei Operationen in Ausland erwiesenermassen für die Versicherungen sehr grosser Kosten eingespart würden.
Liebe Grüsse ANGirl
_________________ OP bei Dr. Tatagiba 14. Juli 2009 (nach Probleme mit Bestrahlung in CH) Tumour, Zyst Total Entfernt. KPT Krankenkasse bezahlt nicht (obwohl sie haben erst ja gesagt)
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Biene
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 26.06.2011, 16:30 |
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Registriert: 28.02.2008, 18:31 Beiträge: 35 Wohnort: Büblikon - CH
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Hallo liebes ANGirl Danke für die Antwort. Ja, es stimmt schon, wir sollten uns zusammentun und unserer Krankheit und unserem "Ansinnen" und unseren Problemen ein Gesicht geben. Wir sollten beim Versicherungsgericht vorstellig werden, damit sie uns sehen. Uns, über die sie diese Entscheide gefällt haben  . Die Faust im Sack hat noch niemendem genützt. Vielleicht könnten wir ja doch gemeinsam etwas bewirken - und den Krankenkassen wirklich helfen Kosten zu sparen - aber an der richtigen Stelle!!! Und zwar so, dass wir als Prämienzahler und unschuldig Betroffene eines seltenen Tumors auch unsere Kosten erstattet bekommen - bzw. unser Recht auf bestmögliche Behandlung haben, wenn das hier in der Schweiz nicht möglich ist, dann eben im Ausland. Dir und allen Betroffenen gute Genesungswünsche, liebe Grüsse von Biene
_________________ Biene, weibl. Jg 52, AN rechts, 30 mm T4(intra-/extrameatral) Jan. 08 entdeckt, OP 27. März 08 in Tübingen, Prof. Tatagiba. Ganzer Tumor entfernt, rechts (fast) taub, trockenes Auge+Nase, Synkinesien Auge-Mund,Auge-Stirn, leichte Fazialsparese, Tinnitus.
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vane
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 09.07.2011, 07:10 |
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Registriert: 13.11.2009, 09:26 Beiträge: 226 Wohnort: Karlsruhe - D
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Hallo Biene, vielleicht hast Du das ja schon gemacht..aber ein Satz ist mir jetzt in deinem Bericht ins Auge gesprungen: wenn die Therapie nur dem Wohlbefinden dient ...Lymphdrainage ist ja nicht fürs Wohlbefinden da !! Bei mir war die Schwellung auch sehr oft mit Schmerzen verbunden !! hat gezogen...ist angespannt gewesen...und schmerzte irgendwie so lauernd...Mein Neurologe hat mir ja auch die Lymphdrainage verschrieben, indem er gesagt hat: na ja, dann sehen Sie ein paar Tage ein bißchen besser aus !! (ich hatte sie ja bekommen wollen bzw. seine Meinung dazu haben wollen..)...na ja...es war irgendwie nicht sein Tag  aber mir ging es gar nicht um das Aussehen sondern um das Wegnehmen von dieser angespannten Backe und diesem kleineren Auge mit einer "Wurst" drunter!  also gut...ich hoffe, inzwischen konntest Du endlich Recht bekommen und Deiner Versicherung nachweisen und verständlich machen, daß eine Lymphdrainage sehr wohl nichts mit Wohlbefinden zu tun hat und eine direkte Konsequenz der OP ist (wegen daraus enstandener Fazialisparese..Du hattest doch auch eine ? tut mir leid, habe das gerade nicht mehr im Kopf...). Die Craniosacraltherapie ist da auch sehr wichtig... Ich wünsche Dir weiterhin alles gute. Diese Versicherungsgeschichten sind ja immer wieder aufregend, obwohl man doch seine Energie für die Genesung braucht und nicht für einen Kampf um Sachen , die eigentlich einem zustehen !! echt ärgerlich.... schöne Grüße vane
_________________ OP Mainz Aug.09, AN 22 mm, Schwindelattacke weg nach OP, Fazialisparese (nach 3,5 Mon. weitgehend zurückgebildet), Synkinesien (Mund-Auge),trockenes Auge, Ohr bei 70 dB+verzerrtes Signal, Grundgeräusch weg in stiller Umgebung, Kopf- und Gesichtschmerzen
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Cuno
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Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Schweizer Krankenkassen (2) Verfasst: 05.09.2011, 14:37 |
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Registriert: 24.09.2009, 09:58 Beiträge: 15 Wohnort: Cham
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Geburtsjahr: 1959
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Hallo zusammen
Ich möchte es nicht unterlassen, ein zumindest teilweise positives Beispiel zu erwähnen. Unsere Krankenkasse (SWICA) hat für die Operation meiner Frau bei Prof. Tatagiba in Tübingen eine pauschale Zahlung mit Leistungen sowohl aus der Grundversicherung als auch der halbprivaten Spitalzusatzversicherung gemacht. Schlussendlich mussten wir noch für rund einen Drittel der Operationskosten selbst aufkommen. Allerdings hätte es ohne die halbprivate Spitalzusatzversicherung deutlich schlechter ausgesehen. Die Reha in der Schweiz wurde komplett von der Krankenkasse bezahlt. Wer die Details wissen möchte, soll mir eine private Meldung schicken.
Ich kann dazu sagen, dass das Geld sehr gut in die Gesundheit meiner Frau investiert war und wir es keinen Moment bereut haben, dass wir die Operation in Tübingen durchführen liessen.
Cuno
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