Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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BeitragVerfasst: 27.10.2011, 01:46 
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Lieber ANFux, vielen Dank für die nette Begrüßung!

Liebe Forumsmitglieder, ich bin ein neues Mitglied und möchte meine Geschichte kurz vorstellen: Meine Diagnose AN bekam ich vor 3 Monaten. Ein noch kleines, 5x7 mm messendes AN, das bei mir ziemlichen Schwindel, permanentes Druckgefühl und Ohrgeräusche verursacht. Ich habe mich ziemlich schnell für eine OP entschieden, denn meiner Arbeit als Präsenzkraft in einem Altenheim kann ich mit diesem Schwindel nicht nachgehen. Ich bin deshalb seit dem 20. Juli krank geschrieben.

Auch die Entscheidung für die MHH fiel schnell, da ich in Hannover wohne und mir bisher auch keine wirklich negativen Berichte über AN- OP´s dort bekannt sind. Bei der 1. Vorstellung dort kam dann auch die erste Ernüchterung ob der extrem langen Wartezeiten in der HNO- Klinik für eine OP. Also habe ich mich auch in der Neurochirurgie vorgestellt und war erleichtert: Am 19. Oktober sollte ich zur OP in der MHH erscheinen. Leider ist dieser Termin schon 2x von der MHH verschoben worden, nun soll der "Check in" am 31. Oktober sein. Was mich etwas verwirrt hat ist die Tatsache, dass die OP von Dr. Nakamura vorgenommen wird, nicht von Prof. Krauss. Der Eindruck von Dr. Nakamura stimmt übrigens mit dem Eindruck der gesamten Institution MHH überein. Ziemlich unpersönlich, ich werde dort eher ein Fall oder eine Patientennummer sein. Allerdings wusste ich das vorher und denke, dass ich damit gut umgehen kann. Meine Fragen wurden alle beantwortet, nur hatte ich den Eindruck, dass er mich wegen meiner guten Hörtestergebnisse lieber erst in einigen Jahren operiert hätte.

Ich war mir also ziemlich sicher, dass diese schnellen Entscheidungen für mich richtig sind. Und nun kommen wegen der 2 Terminverschiebungen doch erste Zweifel an meiner Klinikwahl. Zumal ab dem 7. November ein Ärztestreik droht. Was mich aber wirklich interessiert: Welche Erfahrungen gibt es denn mit Dr. Nakamura als AN- Operateur, gibt es überhaupt welche? Lt. Sekretariat von Prof. Krauss soll er schon seit längerer Zeit diese OP´s durchführen.

Ansonsten wollte ich unbedingt noch bemerken, wie froh ich bin, diese Seite hier entdeckt zu haben. Meine ganzen wirklich wichtigen Informationen und Antworten habe ich hier gefunden, dafür vielen herzlichen Dank!

Liebe Grüße, Andrea64.


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BeitragVerfasst: 27.10.2011, 10:48 
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Hallo Andrea,
ich bin ein Patient von Prof. Krauss und der Neurochirurgie in Hannover.
Ich kann jetzt nicht für Dr. Nakamura sprechen, aber für die Neurochirurgie. Mein erster Eindruck von der MHH war der, dass ich mich wie in einer Einkaufspassage vorkam.
Aber wenn du erstmal auf der Station bist, kehrt Ruhe ein. Da ist eine ganz andere Welt. Viel persönlicher und ruhiger.
Also ich kann nur gutes von der OP und dem ganzen Team der Neurochirurgie berichten.
Erst vorgestern war ich wieder zur Kontrolluntersuchung beim Prof. Volles Wartezimmer, wildes Gewußel. Aber da muss man über den Dingen stehen.
Das menschliche Empfinden spielt zwar auch eine Rolle, aber vertraue auf die Kunst der Ärzte. Die Klinik hat einen guten Ruf zu verteidigen.
Gruss Peter = mtbleibi

_________________
Peter, 57, 2005 AN OP in Hannover, MHH-Neurochirurgie, Prof. Krauss. Nie bereut. Leichter Hörverlust, akzeptabler Tinnitus.


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BeitragVerfasst: 28.10.2011, 13:11 
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Registriert: 25.10.2011, 23:45
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Hallo Mitbleibi,
vielen Dank für deine Antwort. Bisher war ich immer als Besucher oder ambul. Patient in der MHH. Meine Nichte hat dort gearbeitet und war als Mitarbeiterin begeistert.
So kann ich also sagen: Eure Beiträge haben meine Zweifel wieder zerstreut. Und der Anruf aus dem Sekretariat von Prof. Krauss heute, dass mein Termin für Montag (voraussichtl. Die. die OP) diesmal bestätigt wird. Es geht also endlich weiter. Vielen Dank für´s Mut machen!

Andrea64


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BeitragVerfasst: 15.01.2012, 09:38 
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Registriert: 09.01.2012, 22:33
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Hallo an alle,

Danke für den Willkommensgruß
Ich lese das Forum schon einige Zeit, habe mich aber nicht getraut, mich anzumelden bzw. zu schreiben :oops:

Zur meiner Geschichte :
Seit 2000 /2002 vier Hörstürze, MRT unauffällig;
2007 Hörverlust, MRT erkennt AN rechts, habe mich entschieden zu " wait and see".

Seit 2011 ist das AN gewachsen auf 12,0 mm x 20,0 mm.

Habe es weiter erfolgreich verdrängt bis November2011, Beschwerden nehmen zu ( Kopfschmerz, Schwindel, Ohrgeräusche).

Nun habe ich mir zwei Kliniken angesehen: Düsseldorf und MHH, die Endscheidung fiel auf MHH.

Da ich Kassenpatient bin, weiß ich nicht, ob ich mir die Chef- Zulage leisten kann.
Kann mir einer evtl. etwas zu den anderen 2 Operierenden sagen, mir persöhnlich war Chef Dr. Krauss sehr sympatisch, aber ich kenne die anderen Ärzte nicht und da ich, wie alle, totale Angst vor der OP habe, macht mich dieses auch noch verrückt.

Wäre schön wenn mir einer weiter helfen kann,
Danke
Goofy


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BeitragVerfasst: 15.01.2012, 17:10 
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Registriert: 14.08.2007, 19:35
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Liebe Goofy,

danke für Deinen Beitrag. Wir wollen im Forum helfen und dabei auch lernen. Deshalb sind die Daten eines Falles auch so interessant. Mir fehlen einige in Deiner Verlaufsschilderung:

Wie groß war das AN bei seiner Entdeckung?
Wo lag es bzw. wo liegt es?
Gab es nach 2000 bzw. 2002 weitere Kontroll-MRT oder erst wieder 2007?
Du schreibst "Hörverlust". Heißt das "taub" oder eine Hörminderung? Wenn Letzteres - wie stark ist diese?
Gab es nach 2007 Kontroll-MRT? Wenn ja - mit welchen Ergebnissen?
Wo warst Du zur Diagnose und Therapieempfehlung "wait and see"?
Was waren Deine Überlegungen, als Du Dich dafür entschieden hast?

Ob das Operieren durch den Chefarzt gesondert, als Zulage, bezahlt werden muß, würde ich immer mit dem Sekretariat dieses Arztes klären. Die Auskünfte von AN-Betroffenen hier im Forum dazu sind unverbindlich.

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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BeitragVerfasst: 01.02.2012, 01:04 
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Registriert: 15.10.2010, 23:34
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Geburtsjahr: 1969
Hallo Goofy,

ich war gerade heute bei Prof. Krauss in der MHH, weil ich aktuell ein Problem mit meinem "Mann im Ohr" habe (Schwindel) und mich nun operieren lassen will.
Es war ein lockeres Gespräch, bei dem auch die Bezahlung für die OP durch den Chef zur Sprache kam. Er fragte mich, ob ich (als Kassenpatientin) eine private Zusatzversicherung habe, und als ich verneinte, meinte er, dass es mit einer Zuzahlung getan wäre. Die Höhe wurde aber nicht genannt, weil ich nicht unbedingt vom Prof. operiert werden muss. Für mich wäre es auch ok, wenn einer der beiden anderen Ärzte mich operiern würde, da sie auch viel Erfahrung mit dieser Art von Tumorentfernung haben, wie mir Prof. Krauss versicherte.
Ich muss jetzt noch eine Nacht drüber schlafen und werde mich morgen entscheiden, ob ich in die MHH gehe, oder mich im Klinikum Nordstadt Hannover operieren lasse. Mal sehen, was mein Bauch sagt :mrgreen:
Ins Nordstadt-Krankenhaus könnte ich am Montag gehen... und in der MHH wären ab März Termine möglich...
Ich hoffe nur, das mein Schwindel nicht schlimmer wird.

Viele Grüße von elephant88

_________________
W 1969, Bürohockerin, AN links (1,7x0,8cm, vorwiegend intrameatal, extrameatal vorgewölbt) festgestellt am 20.09.2010, am 22.3.2012 in der MHH erfolgreich entfernt :) zurück bleibt links ein Rauschen und vermindertes Hörvermögen, kleines Hörgerät hilft


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