Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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BeitragVerfasst: 10.03.2015, 19:33 
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Hallo zusammen,
ich möchte an dieser Stelle über einen hervorragenden Operateur in Hamburg berichten.
Kurz zur Vorgeschichte :Alter 53 Jahre, Hörsturz und Tinnitus links im Frühjahr 2011,
seit Mitte 2014 deutliche Verschlechterung der Hörleistung und ständiges dumpfes Druckgefühl im Kopf, nach HNO Untersuchung wurde ein CT durchgeführt, Ergebnis AN intrameatal teils extrameatal
Längsdurchmesser 15 mm.
Auf Empfehlung des HNO zunächst Vorstellung bei einem leitenden HNO Chirug an einer großen
Hamburger Klinik. Empfehlung OP durch den Gehörgang und anschließend links taub , hier hatte ich
kein gutes Gefühl und auf eigene Initiative und mit Hilfe dieses Forums bin ich auf Prof. Dr. Kremer
(leitender Neorchirug Asklepios Klinik HH Nord) aufmerksam geworden.
Vorgespräch bei Dr. Kremer am 19.12.2014, stationäre Voruntersuchung am 23.01.2015,
OP am 30.01.2015.
Intensiv zur Beobachtung 24 Std , nach 10 Tagen Krankenhaus Entlassung nach Hause.
Ergebnis : Tumor vollständig entfernt, Gehör links erhalten , Gesichtsnerv nicht beeinträchtigt,
Probleme nur beim Gleichgewicht und Schwindelgefühl, Reha nicht notwendig.
Meine Empfehlung für alle Betroffenen : Sucht euch den Operateur eures Vertrauens, unbedingt
eine 2 Meinung einholen !
Prof. Dr. Kremer und das Team der Station H 72 kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen .
Schon beim ersten Gespräch wußte ich, der ist der Richtige !!


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BeitragVerfasst: 13.03.2015, 16:27 
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Lieber thorsten,

mich interessiert, ob bei Dir wirklich nur eine CT gemacht wurde.

Dein Beitrag ist für mich deshalb interessant, weil die von vielen so geheiligten Fallzahlen ausweisen, daß an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf (denn um die handelt es sich doch sicher bei der von Dir erwähnten "großen" Klinik - oder?) fünf mal so viele ANs operiert wurden wie in der von Dir gelobten Asklepios-Klinik in Hamburg Nord.

Die Menge der Operationen, also die Fallzahl, ist eine wichtige Größe, aber nicht die allein aussagefähige. Ohne Erfahrung gelingen meist bzw. nicht häufig bzw. nicht stabil sehr gute Ergebnisse. Aber die sog. Fallzahl allein sagt nicht alles über einen Operateur.
Also, wie Du auch empfiehlst: Zweitmeinung einholen, das Gespräch suchen, darauf gut vorbereiten.

Gute Besserung wünscht
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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BeitragVerfasst: 19.03.2015, 15:25 
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Hallo Anfux,

ich wurde, wie ich bereits berichtete, am 15.02.2011 ebenfalls von Prof. Kremer operiert. Nach der OP wurden CT sowie MRT veranlasst.

Herr Prof. Dr. Kremer ist (oder war im Zeitpunkt meiner OP) in Hamburg in Sachen Neurochirurgieforschung und Erfahrung führend und arbeitete natürlich schon damals mit dem UKE zusammen. Zum Zeitpunkt meiner OP hatte Herr Prof. Kremer bereits eine Vielzahl derartiger OP erfolgreich durchgeführt und er wurde mir auch von meinem HNO-Arzt als DER Spezialist empfohlen.

Es mag sein, dass viele Hamburger das UKE aus ihrer subjektiven Sicht und "traditioneller Verbundenheit" bevorzugen, weil dieses Krankenhaus sich auch auf viele andere Bereiche erfolgreich spezialisiert hat und deshalb bereits "einen Namen" hat. Das Klinikum Nord wirkt hingegen im Vergleich mit dem UKE sehr klein (ist eine umgebaute ehemalige Kaserne) - mit der guten Qualität der dortigen Neuchirurgie hat dies aber nichts zu tun.

Ich kann jedenfalls Prof. Kremer und sein sehr kompetentes Team (Stand 2011) ebenfalls nur weiterempfehlen.

Lieben Gruß
Dezi

Nachtrag: Bezüglich der OP-Fallzahlen muss man natürlich berücksichtigen, dass das UK Eppendorf im Vergleich natürlich wohl viel mehr Ärzte in der Neurochirurgie hat als das Klinikum Nord. Herr Prof Kremer operierte allein...

_________________
Jg.63,m.,verh.,1 Kd.,ANre 19mm x 21mm x 8mm, OP15.02.11 AK Heidberg (Hamburg) Prof. Dr. Kremer, Gehör re minimal verblieben,Postop. Meningitis, Krankenhausaufenth. 5 Wochen,nach 3 1/2 Jahren nur noch sehr geringe Gangunsicherheiten


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BeitragVerfasst: 20.03.2015, 09:49 
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Hallo AN Fux,
meine negative Erfahrung bei der Erstberatung war nicht im UKE sondern im AK Altona.
Um deine Frage bezüglich CT zu beantworten : 1 CT und Diagnose AN am 7.11.14 .
Kontroll CT Asklepios Prof. Dr. Kremer jeweils vor und nach der OP.
Viele Grüße
Thorsten


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BeitragVerfasst: 20.03.2015, 18:36 
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Lieber thorsten, lieber Dezi, liebe Leser,

ich möchte noch ein paar Zeilen schreiben, um jeden Verdacht vorzubeugen, ich wolle hier gegen irgendeine Klinik oder einen Arzt Stimmung machen.

Da thorsten von "einer großen Hamburger Klinik" schrieb, dachte ich an das Uniklinikum Hamburg Eppendorf, denn das ist die größte in Hamburg.
Meine Bemerkungen zur Bedeutung der Fallzahlen sollen nicht dieses Merkmal zur Einschätzung von ärztlichem Können negieren, sondern nur relativieren.
Und am Können von Prof. Kremer auf dem Gebiet Schädelbasischirurgie sollte auch nicht gerüttelt werden.

Hier die Fallzahlen zu D33 (gutartige Hirntumoren, Hirnnerventumoren - nicht nur ANs) aus dem Jahr 2013 für vier Hamburger Kliniken, die mehr als drei o.g. OPs durchführten:
Uniklinikum Hamburg-Eppendorf: 152, davon 127 Neurochirurgie;
Asklepios-Klinik Hamburg Nord: 28, davon 27 Neurochirurgie;
Asklepios-Klinik Hamburg Altona: 14, davon 13 Neurochirurgie;
Asklepios-Klinik St. Georg Hamburg: 4.

Noch einmal die Frage an thorsten, ob bei Dir wirklich nur CT und keine MRT gemacht wurden? Das ist für mich unvorstellbar, den CT werden für die OP-Planung gebraucht, aber nicht für den Nachweis der Existenz, Größe, Form und Resektion eines weichen Tumors... ?

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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BeitragVerfasst: 24.03.2015, 09:04 
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Hallo ANFux
zunächstmal Sorry für meine unqualifizierte Berichterstattung, mir war der Unterschied zwischen
CT und MRT nicht bewusst.
Nach Durchsicht der Krankenakte kann ich dir bestätigen das alle Untersuchungen mit MRT als
bildgebendes Verfahren durchgeführt wurden.
Viele Grüße
Thorsten


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BeitragVerfasst: 17.04.2015, 12:59 
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Hallo,

auch ich möchte hier meinen Beitrag zur Asklepiosklinik Heidberg und Prof. Kremer und seinem Team geben!

Bei mir wurde Aufgrund von starkem Schwankschwindel am 02.01.2015 ein MRT gemacht. Es wurde ein großes AKN intra- und extrameatal festgestellt. Nun erklärten sich auch viele Symptome, wie einseitiger Tinnitus (seit 2007) und ebenso der einseitige Hörverlust, der dazu führte, das ich im Sommer 2014 ein Hörgerät bekam.

Dank des Forums konnte ich mich schnell und umfassend informieren. Hierfür: Herzlichen Dank an alle Mitglieder.

Mir war schnell klar, das Teil kann nicht drin bleiben - also entschied ich mich zu einem Gespräch bei Prof. Kremer (am 07.01.2015, ich hatte nicht damit gerechnet so schnell einen Termin zu erhalten).

Das Gespräch war gut und Prof. Kremer hat sich viel Zeit genommen. Aufgrund der Größe, war eine Operation unvermeidlich, der Tumor hatte schon Hirnstammkontakt. Ich bekam einen OP-Termin für den 16.02.2015.

Danach bin ich mit meinem Mann noch in Tübingen bei Prof. Tatagiba gewesen. Die Notwendigkeit einer OP wurde hier bestätigt, auch da eine rundum gute Betreuung. Die Entscheidung, wo ich die OP durchführen lassen würde, fiel mir nicht leicht. Es gab für beide Kliniken viele gute Gründe.

Letztendlich habe ich mich für die OP in der Asklepiosklinik entschieden und bin darüber sehr glücklich!

Das gesamte Team der Klinik und ist sehr, sehr nett und ich habe mich immer sehr gut betreut gefühlt.

Die OP ist gut verlaufen. 5 Tage Intensiv wegen Schluckbeschwerden, ansonsten bin ich rechts Taub (war zu erwarten, da es schon deutliche Beeinträchtigungen vor OP gab) keine Probleme mit dem Gesichtsnerv - ich war sehr erleichtert und das Teil ist raus!!!

Ich war dann für vier Wochen in der AHB in Damp und ich muss sagen, auch hier auf der Neurostation wunderbares Personal und die Anwendungen haben mir sehr geholfen mit dem Gleichgewicht wieder klar zu kommen und ein wenig an Kraft zu gewinnen.

Nun bin ich seit knapp drei Wochen zuhaus. Ich habe noch Probleme mit dem Schwindel, Gleichgewicht und wirklich belastbar bin ich auch noch nicht, aber es ist ja auch noch nocht so lange her. Für das taube Ohr denke ich jetzt über eine Cross Over Versorgung nach und hoffe, dass ich hierfür mein Hörgerät verwenden kann. Ich werde davon berichten, sobald ich mit dem Gerät versorgt bin. :lol:

Gruß Murzel63

_________________
1963, AKN festgestellt am 02.01.2015, OP am 16.02.2015, Prof. Dr. Paul Kremer, Asklepiosklinik Heidberg, 27x27x5 mm intra- und extrameatal, keine Fazialisparese, leichte Schluckstörung, re. Taub


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