Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Erfolgreiche AN-OP in Tübingen
BeitragVerfasst: 05.12.2013, 14:33 
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Nach langer Zeit der Therapie in Form von "watch and see" habe ich mich für einen Termin in Tübingen entschieden. Das Gespräch hatte ich bei Professor Tatagiba. Ich fühlte mich gut beraten und hatte einen positiven Gesamteindruck von der ganzen Klinik. Dass Professor Roser die Klinik zum Ende des Jahres verläßt bestärkte meinen Entschluss für eine OP. Die OP durch Prof. Roser ist jetzt für den 17.12. angesetzt. Eingeplant wurde ein Klinikaufenthalt von einer Woche, so dass die Entlassung am 23.12. stattfindet. Jetzt hoffe ich das alles gut geht und ich Weihnachten wie gewohnt mit Familie, Baum und Geschenken feiern kann. Von Prof. Roser als Operateur bin ich überzeugt und habe bereits viele Infos über gut gelaufene OP's hier im Forum lesen können.

Gruß an alle,
Isabell

Vielleicht ist ja jemand zur gleichen Zeit in Tübingen wie ich oder ist erst vor kurzem durch Prof. Roser operiert worden: freue mich über eine Nachricht!

_________________
1977, weiblich, Meningeom im inneren Gerhörgang (WHO-Grad I), OP in Tübingen (17.12.2013) durch Prof. Roser, Fazialisparese + Schwerhörigkeit rechtsseitig, leichte Gleichgewichtsstörungen, Reha in Bad Driburg (07.01.-11.02.2014)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tübingen
BeitragVerfasst: 06.12.2013, 21:18 
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Liebe Isabell,

Du hast das Gespräch mit Prof. Tatagiba gehabt und wirst von Prof. Roser operiert.

Wie ist da der Zusammenhang? Bist Du privat oder gesetzlich versichert?

Deinen "positiven Gesamteindruck von der ganzen Klinik" kann ich nur bestätigen.

Grüße
Regina49

_________________
Diagnose 04/13: extrakranielles Neurinom, ca. 2,6 cm im max. Durchmesser, (fast) keine klinischen Symptome,
unterschiedlichste Therapieempfehlungen, Entscheidung für TÜ & jährl. Verlaufskontrolle, seither kein Wachstum, Wiedervorst. in TÜ 12/17


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 Betreff des Beitrags: Re: Tübingen
BeitragVerfasst: 07.12.2013, 11:57 
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Liebe Regina,
da ich gesetzlich versichert bin habe ich mich für Prof. Roser entschieden. War hauptsächlich eine finanzielle Frage. Am Montag vor der OP gibt es aber noch ein Gespräch mit Prof. Roser.

Gruß Isabell

_________________
1977, weiblich, Meningeom im inneren Gerhörgang (WHO-Grad I), OP in Tübingen (17.12.2013) durch Prof. Roser, Fazialisparese + Schwerhörigkeit rechtsseitig, leichte Gleichgewichtsstörungen, Reha in Bad Driburg (07.01.-11.02.2014)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tübingen
BeitragVerfasst: 15.12.2013, 13:34 
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Hallo Isabell,
ich bin am 22.11.2013 von Prof. Roser und PD Dr. Ebner operiert worden. Beide haben einen sehr guten Job gemach. Auch nach der OP kamen beide immer wieder und haben sich nach meinem Befinden erkundigt. Ich bin mit dem gesamten Team (Operateure und Pflegepersonal der Station 24) äußerst zufrieden.
Du bist dort in den besten Händen.
Ich wünsche Dir für deine OP am Dienstag alles Gute. Sehe die Sache positiv.
Wenn der Tomor entfernt ist, kann es nur noch besser werden.

Viele Grüße
Ralf58

_________________
1958, m. Hörsturz Feb.11, Hörsturz Jan.12, Hörsturz Juni 13, MRT Befund AN links (T3a) 14x10x9mm³ extrmeatal mit kleinem intrameatalem Tumoranteil. OP in Tübingen am 22.11.13 vollst. periphere Fazialisparese links, li fast taub Tinnitus und Dauerschwindel


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BeitragVerfasst: 05.03.2014, 13:56 
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Nachdem durch meine HNO-Ärztin eine AKN festgestellt worden war habe ich die Variante "Abwarten und Beobachten" gewählt. Leider wurde aufgrund von MRT Bildern ein Wachstum des Tumors ausgemacht, so dass ich eine Entscheidung treffen musste. Nach mehreren Gespräche mit verschiedenen Ärzten habe ich mich schlussendlich für eine OP durch einen Neurochirurgen entschieden. Meine Wahl fiel auf Prof. Roser von der Uniklinik Tübingen.

Am Montag den 16.12.13 wurde ich stationär aufgenommen. Es wurden noch einige Untersuchungen durchgeführt und mehrere Gespräche geführt. (EKG, CT, "Ohrentest", Anästhesie) Von der Neurochirurgie war alles sehr gut organisiert. Leider musste ich in der medizinischen Klinik fünf Stunden auf eine Untersuchung warten, was ich unverschämt fand. Ich war angemeldet mit Termin, hatte noch nichts gegessen und Prof. Roser war bereits mehrfach auf Station war um alles für die OP am nächsten Tag zu besprechen. Ein ziemliches Chaos. Letztendlich war alles überstanden und der Termin für die OP war fix.

Eine genaue Uhrzeit konnte man mir nicht sagen, da vor mir noch eine weitere Patientin opereriert wurde. Warten kann nervig sein. Irgendwann war es dann so weit und ich wurde in den OP geschoben. Die Beruhigungstablette gabs kurz vorher, wäre aber nicht mehr nötig gewesen.

Nach einer mehrstündigen OP bin ich auf der Intensivstation aufgewacht. Einen dicken Verband um Kopf, drei Monitoren die mich überwachten, Infusionen über ca. sieben Schläuche und einen Katheter, ständige Übelkeit, Schwindel und mehrfaches Erbrechen sind das einzige woran ich mich erinnere.

Die OP ist gut verlaufen. Der Tumor konnte komplett beseitigt werden, der Gleichgewichtsnerv blieb erhalten und der Hörnerv konnte vom Tumor befreit werden. Lediglich der Gesichtsnerv wurde während der OP gedrückt, so dass ich momentan eine periphere Fazialisparese rechtsseitig habe.

Tags drauf wurde ich auf Normalstation (Station 27) verlegt. Ich bekam ein sehr schönes 2-Bett-Zimmer mit Blick ins Grüne. Das Bad im Zimmer war mit Dusche, sauber und sehr modern. Langsam aber stetig ging es bergauf. Der Schwindel ließ nach und ich habe nicht mehr so oft brechen müssen. Bereits am zweiten Tag nach der OP kam eine Physiotherapeutin. Gemeinsam hat sie mir Übungen gemacht um möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen. Im Zimmer durfte ich mich ab sofort alleine bewegen, ein Gang auf den Flur besser noch in Begleitung. Zudem hat sie mir ein Heft mit weiteren Übungen gegen meine Fazialisparese gegeben. Das Heft kann ich jedem nur ans Herz legen. Ich mache täglich meine Übungen damit und es sind genau die selben die in der Reha die Logopädin mit mir gemacht hat.

Am Samstag, also fünf Tage nach der OP kam der Verband ab. Sonntag gab es ein kurzes Gespräch mit dem Arzt, einen vorab Entlassbrief und ich durfte die Klinik am 23.12. verlassen.

Mit der Wahl Tübingen bin ich vollauf zufrieden gewesen. Ich habe mich durch das Pflegepersonal und die Ärzte ständig absolut top betreut gefühlt. Die Schwestern und Pfleger waren aufmerksam und freundlich wie ich es selten erlebt habe! Auch der Rest wie Zimmerausstattung und Atmosphäre waren sehr gut.

Heute (23.02.2014): Der Hörnerv hat sich trotz Erhalt und Befreiung vom Tumor leider nicht regeneriert, so dass ich rechtsseitig fast taub bin. An meiner Fazialisparese arbeite ich weiterhin täglich und hoffe auf baldige Besserung. In der Klinik wurde mir ein Zeitraum von drei bis sechs Monaten genannt. Da muss ich wohl noch Geduld haben. In der Uniklinik Ddorf habe ich einen Gleichgewichtstest machen lassen (man bekommt eine schwarze Brille auf und es wird einem warmes Wasser ins Ohr geleitet) der gezeigt hat, dass auf der rechten Seite der Gleichgewichtsnerv nicht mehr intakt ist. Hier bleibt zu klären ob der Nerv bereits vor der OP bereits beschädigt war oder durch die OP.

Ein weiteres MRT ist für April geplant. Mit den Bildern gehts im Mai nach Tübingen zur Nach-untersuchung/-besprechung. Ich hoffe dass sich kein Rezidiv gebildet hat und ich die Geschichte für mich abhaken kann.

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1977, weiblich, Meningeom im inneren Gerhörgang (WHO-Grad I), OP in Tübingen (17.12.2013) durch Prof. Roser, Fazialisparese + Schwerhörigkeit rechtsseitig, leichte Gleichgewichtsstörungen, Reha in Bad Driburg (07.01.-11.02.2014)


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgreiche AN-OP in Tübingen
BeitragVerfasst: 30.04.2014, 12:40 
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Wohnort: Bochum
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Geburtsjahr: 1986
Hallo an alle,

ich wurde am 20. März 2014 in Tübingen vom Prof. Tatagiba am AKN (T4a) operiert.

Ich bin auch richtig froh, das ich mich für Tübingen entschieden habe, mit allem war ich dort sehr zufrieden, angefangen von der herzlichen, lieben Art der Pflegern bis hin zu den Ärzten.
Nach einer 9 stündigen Op bin ich ebenfalls auf der Intensivstation wach geworden und hatte mit Schwindel und Übelkeit zukämpfen. Die Übelkeit hielt einige Tage an aber war auszuhalten, meistens nur morgens. Der Hörnerv war schon vor der Op geschädigt , so dass ich nicht mehr damit telefonieren konnte. Demnach war der nach der Op nicht viel besser, bin nun komplett taub auf dem Ohr.

Der Krankenhausaufenthalt war auch nur eine Woche, die ersten paar Tage hätte ich nicht daran gedacht, dass ich in einer Woche wieder so weit fit bin, dass ich raus komm. Aber nach 4Tagen, ging es steil Bergauf :-)

Im Krankenhaus hab ich auch sofort das Heft erhalten mit den Übungen, da ich auch eine Gesichtslähmung zurück behalten habe, die sich aber wohl auch in 4-6 Monate zurück gehen wird.

Nach dem Krankenhaus durfte ich sofort weiter in die Anschluss-Reha, dort wurde das selbstständige und sichere Laufen immer besser. Nun bin ich gerade eine Woche zuhause und erhalte hier nun weiter Krankengym. Die Narbe heilt gut und in 2 Monaten werden neue MRT Bilder gemacht und damit geht es dann wieder runter nach Tübingen für die Nachkontrolle.

Da bin ich mal gespannt, wie viel noch vom Tumor drin geblieben ist.

Liebe Grüße

_________________
03/2012 Wahrnehmung der Hörminderung
05/2012 Beginn vom Drehschwindel
02/2014 HNO-Arzt gewechselt und nochmals Vorstellung wegen Hörminderung, sofort alle Test gemacht und sofort Überweisung ins MRT gegeben -> Ergebnis AKN T4a
03/2014 Op in Tübingen


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