Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Re: AN-OP in Berlin ?
BeitragVerfasst: 02.05.2011, 09:57 
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Lieber sven67,

ich hoffe, Du hast einige Namen gefunden - von Bloching über Mooskopp bis Kaminsky (das sind jetzt nur Namen, keine offensiven Empfehlungen von mir - das mache ich nicht). An dieser Stelle betone ich aber, daß Du nicht an Berlin gebunden bist. Den Wohnort oder nächstgelegenen Ort als erstes Kriterium zu wählen, ist nicht die beste Variante.

Daß Dein AN ein Jahr lang nicht gewachsen ist, ist erst mal tröstlich, weil dann keine Entscheidung unter Hast gefällt werden muß.
Die Aussage "Das ist eben so" ist wieder fast ein "Klassiker". Nur hilft sie Dir nicht.
Natürlich sind das Symptome, die bei einem Akustikusneurinom auftreten können, aber bei der (noch) geringen Größe muß man sie ernst nehmen. Zumal es das Gesicht betrifft. Das läßt, wenn andere Ursachen auszuschließen sind, auf eine knifflige Lage schließen. Das Hören ist ungetrübt, aber evtl. liegt eine Fazialisstörung vor. Das muß geklärt werden. Dann wäre nämlich auch trotz geringer Größe Handeln angesagt. Das Aufkommen von Schwindel zeigt, daß das AN nun "drückt". Der Druck äußert sich bei Dir zunächst im Vestibularisnerv. Der aber ist eng mit dem Hörnerv verbandelt, so daß Wirkungen dort nicht lange mehr ausbleiben müssen.

Der letzte Beitrag von samurai über Kopfschmerzen (Rubrik Lebensqualität....), die offensichtlich von Zahnfüllungen herrührten, läßt sogar an so eine Ursache denken, die zumindest ausgeschlossen werden müßte.

Die bist ein Warte-Patient. Dazu gehört aufmerksames Beobachten. Und Reagieren, wenn sich etwas tut. Das machst Du richtig.

Übrigens hast Du nichts über die Lage des AN geschrieben.

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


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 Betreff des Beitrags: Re: AN-OP in Berlin ?
BeitragVerfasst: 04.05.2011, 08:59 
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Lieber ANFux,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Bei mir wurde das AN "links im inneren Gehörgang mit Assoziation zum 8. Hirnnerven" diagnostiziert. Der Ausgangspunkt waren die subjektiven Hörbeschwerden die seit ca. 1 Jahr unverändert sind ( ich höre "wie durch Watte" bzw. als hätte ich nach dem Duschen Wasser im Ohr ). In diversen Hörtest wurde lediglich eine eingeschränkte Hochtonwahrnehmung festgestellt ( der Chefarzt im Vivantes nannte es "Altersschwerhörigkeit" ). Da diese Beschwerden dauerhaft sind, gewöhne ich mich langsam daran; nur die neuen Symptome ( Schwindel, "Ziehen im Gesicht" und Zahnreißen ) bereiten mir nun wieder Sorgen.
Sollte ich mir nun eine weitere Meinung einholen oder rätst Du mir zu weiterem Abwarten.
Ich bedanke mich nochmals für Deine Unterstützung !

Sven67


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 Betreff des Beitrags: Re: AN-OP in Berlin ?
BeitragVerfasst: 04.05.2011, 15:23 
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Lieber sven67,

eine zweite Meinung ist immer gut, es sei den, es hat bei der ersten Kommunikation gleich gefunkt und es blieben keine Zweifel und Bedenken.
Als Wartepatient brauchst Du einen verläßlichen Partner als Arzt, dessen Philosophie Du verstehts und akzeptierst.

Ich gebe mal in Auszügen wieder, was Prof. Bloching aus der HELIOS-Klinik mir am 27.12.2010 per Mail geschrieben hat:

In 2010 haben sich in Berlin 52 neue Patienten mit einem Vestibularisschwannom in meiner Sprechstunde vorgestellt. Ich selber habe hiervon 12 Patienten operiert, 5 Patienten gemeinsam mit unserem Neurochirurgen behandelt und 6 Patienten zu unserem Strahlentherapeuten überwiesen. Die anderen Patienten werden in meiner Sprechstunde "überwacht". Weiterhin habe ich verschiedene Patienten mit Fazialisschädigung.

Ich versuche in Berlin ein Schwerpunktkrankenhaus für ACN - Patienten zu bilden, da wir sowohl eine HNO, ein Hörzentrum für Cochlea - Implant und BAHA, eine hochmoderne Strahlentherapie und sehr gute Neurochirugie haben.


Beste Grüße
ANFux

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