Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Stirnastparese nach Aneurysmus-OP
BeitragVerfasst: 02.04.2012, 20:35 
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Hallo an alle Forumsteilnehmer,
vor 6,5 Monaten hatte ich eine Hirnblutung wegen eines Aneurysmas, das operiert wurde. Seitdem habe ich links eine Fazialisparese: die linke Stirn ist nicht zu bewegen (kann ich nicht runzeln) und das Lid des linken Auges hängt leicht. Die linke Augenbraue ist zu tief. Ich mache logopädische Übungen und werde physiotherapeutisch (hauptsächlich Massage der Wunde) am Kopf behandelt. Es hat sich aber noch kaum geändert. Weiß jemand, was ich noch tun kann. Helfen vielleicht Osteopathie und Akupunktur und wer kann mir Fachleute hierfür in Köln empfehlen?
Auch wenn es sich bei mir nicht um ein akustikneurinom handelte, möchte ich Euch das fragen, weil ich hier im Forum zu dem Thema Fazialisparese einiges gefunden habe.
Über Antworten freue ich mich sehr und danke.
Kultna


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BeitragVerfasst: 03.04.2012, 11:40 
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liebe Kultna,

Du weißt ja..es dauert sehr lange bis Nerven regenerieren...bei Dir wird es wohl auch länger dauern, bis sich die richtigen Verknüpfungen aktivieren aber Du arbeitest dran ! :wink:
Osteopathie und Akupunktur können generell bei Fazialisparese helfen...da kann ich Dir aber keinen Tipp in Köln geben...ich habe sie nur für Karlsruhe... :wink:
bei mir hat die Osteopathie sehr viel geholfen...die Akupunktur hat auch ansatzweise was gezeigt aber ich mußte wegen Kopfschmerzen aufhören...war noch zu empfindlich...und reagiere eh heftig auf Akupunktur..
ich wünsche Dir noch alles gute...viel Geduld, Zuversicht und positive Energie !! :D
das schaffst Du !!
liebe Grüße
vane

Du weißt ja, daß Du Dein Stirn mit Eis oder elektrischer Zahbürste reizen kannst...? das hilft für ein "Aufwachen"... :wink:

_________________
OP Mainz Aug.09, AN 22 mm, Schwindelattacke weg nach OP, Fazialisparese (nach 3,5 Mon. weitgehend zurückgebildet), Synkinesien (Mund-Auge),trockenes Auge, Ohr bei 70 dB+verzerrtes Signal, Grundgeräusch weg in stiller Umgebung, Kopf- und Gesichtschmerzen


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BeitragVerfasst: 03.04.2012, 18:23 
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Liebe(r) Vane,
danke für Deine Rückmeldung. Ja, ich tu was dran, aber manchmal verliere ich auch die Lust dazu. Mit Eis habe ich bis jetzt immer nur 2 und jetzt 1 Mal in der Woche bei der Logopädin gemacht. Ich habe aber mit einem Massagegerät jeden Tag zweimal massiert. Mit dem Eis werde ich es jetzt auch zuhause machen. Karlruhe ist mir nun etwas zu weit, um Osteopathie zu machen, auch wenn ich an Ostern meine Schwester dort in der Nähe besuche.
Ich werde jetzt erst mal in Köln eine(n) Osteopathen suchen.
Dir alles Gute und schöne Ostern
kultna :)


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BeitragVerfasst: 21.08.2012, 15:55 
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Liebe Foristen, speziell vielleicht Ärzte und andere, die sich auskennen,

ich hatte im Sept.2011 einen Ruptur (Aufbrechen) eines ausgesackten Blutgefäßes mit anschließender Operation (Clipping des Aneurysmas); von da kommen die Verletzungen im Kopf.

Da mein Neurochirurge mir in den Erklärungen zu unklar und allgemein bleibt, frage ich hier einmal.
Ich habe wieder ein MRT des Schädels gehabt mit DWI-Sequenz. Glücklicherweise ist eine noch verhandene epidurale Flüssigkeitsansammlung viel kleiner geworden. Zu dem Gebiet dieser Ansammlung steht aber weiterhin folgendes:
"verdickte Dura mit Signalabsenkungen in allen Sequenzen entsprechend der in der CT nachweisbaren Verkalkung. In der Diffusionswichtung zeigt die Flüssigkeitsansammlung eine Signalanhebung, die ADC-Map zeigt ein intermediäres inhomogenes Signal. Nach Kontrastmittelgabe randständiges kräftiges Enhancement mit flacher zentraler Aussparung."
Der neurochirurgische Arzt meinte es "könnte" auf eine Entzündung hindeuten, bei mir läge aber wohl keine vor, weil es ja keine weiteren Anzeichen gibt und es mir gut geht.
Wenn jemand Näheres dazu sagen kann, freue ich mich über Antworten. Was bedeuten die Signalabsenkungen und die Signalanhebung; was das kräftige Enhancement?
Danke für Antworten.
LG kultna


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