Hallo zusammen,
seit meiner AN-OP in Münster sind nun schon über 2 Monate vergangen. Gleichgewichtssinn hat sich mittlerweile sehr verbessert. Radfahren und Autofahren stellt jetzt kein Problem mehr da. Allerdings habe ich noch eine leichte Faszialisparese, welche sich allerdings seit der OP stellenweise deutlich gebesserte. Besonders die Beweglichkeit der linken Backe und das Breitziehen des Mundes ist fast so wie vor der OP. Allerdings stagniert die Entwicklung beim Lidschluss und bei senkrechte Bewegung der Ober- und Unterlippe. Ich weiß ich brauch dafür noch etwas Geduld.

Während meiner Reha habe ich unter Anleitung eines Logopäden mimische Übungen erlernt und führe diese 2 bis 3-mal täglich durch. Während des vierwöchigen Reha-Aufenthaltes passte der Therapeut das Übungsprogramm von Zeit zu Zeit den Gegebenheiten an. Da ich die Reha ambulant im Essener Krupp-Krankenhaus machte, vereinbarte ich mit dem gleichen Logopäden, quasi als Fortführung der Therapie, zwei mal die Woche weitere Sitzungen.
Also ging ich nach der Reha zu meinem HNO-Arzt und fragte nach einem Rezept. Allerdings sah er die Sache anders als der Logopäde. Seiner Meinung nach würden weitere Sitzungen nicht effektiv sein. Ich solle die Übungen, so wie ich diese gezeigt bekam, weiterführen. Das würde genügen. Für mich hat die Sache allerdings einen faden Beigeschmack. Ich persönliche finde es sinnvoller, wenn der weitere Verlauf wenigstens in größeren Abständen therapeutisch begleitet wird. So kann ich die Übungen den entsprechenden Gegebenheiten anpassen.
Nun zu meiner Frage: Hat jemand ähnlich Erfahrungen mit der Vergabe von Rezepten gemacht? Macht ihr eure Übungen ohne weitere Anleitung, bis die Symptome verschwunden sind oder bezahlt ihr den Logopäden aus eigener Tasche? Wie habt ihr das gelöst?
Viele Grüße,
Ubsl