Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Re: OP oder Bestrahlung
BeitragVerfasst: 04.12.2013, 19:10 
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Hallo Fluffy84 ,

tja warum schreiben so wenige?
Es gibt immer Personen die der eigenen Geschichte noch eins drauf setzen.
Da auch ich Nichtmediziner bin, ist es schwer einen Rat zu geben.
Vielleicht einen anderen Neurochirurg befragen?
So oder so bleibst du mit der Entscheidung allein.
Ich meine ,das Ding muß raus.

Gruß Manu

_________________
1948, m. AN links von 4x4,5x3cm OP 07/2009 in Unikl. Düsseldorf durch Dr. Hänggi. Bestrahlung Resttumor im Gamma Knife Krefeld 11/2009.
einseitig taub,starkerTinnitus links


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 Betreff des Beitrags: Re: OP oder Bestrahlung
BeitragVerfasst: 06.12.2013, 18:30 
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Registriert: 14.08.2007, 19:35
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Liebe Fluffy84,

ich denke, daß Du keine Tips brauchst, wie Du im Forum (und auf den Themenseiten der Homepage!) stöbern kannst. Da findest Du etliche Antworten auf Deine Fragen. Mit welchen Du Dich identifizierst, das ist Deine Qual, das ist so.

Mich wundern solche Argumentatiionen "Nebenwirkungen (einer OP) zu groß".
Es gibt auch "Nebenwirkungen"oder genauer gesagt Wirkungen des Wartens !

Auch über so etwas wie "wenn es noch einen oder zwei mm wächst" wundere ich mich. Welche Erfahrungen oder Mutmaßungen über das Wachstumsverhalten eines ANs stecken dahinter ???

An Deiner Stelle würde ich mit der gleichen Logik und Entscheidungfreudigkeit über das AN nachdenken wie Du das über das Gliom getan hast. Und die war doch gut, oder?

Beste Grüße
ANFux

_________________
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)


Zuletzt geändert von ANFux am 11.12.2013, 18:33, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: OP oder Bestrahlung
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 12:26 
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Registriert: 22.11.2013, 08:12
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Geburtsjahr: 1984
Ich glaube,da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt.
Bislang war ich immer die jenige,die zu nächst,wenn möglich,noch nichts machen wollte,wenn nicht zwingend notwendig.den weg haben die Ärzte begleitet und auch gesagt,dass es noch vertrebar ist.natürlich wurde ich über alles,was passieren kann,wenn man zu spät etwas tut,informiert. Nur ich fühlte mich nicht bereit,schon wieder eine Therapie zu machen.
Und so kam es zu der Aussage,dass bei weiterem Wachstum was getan werden muss.und ich mich nich mehr drücken kann.

Und wenn man eben keine Symptome hat und nach einer op schon wahrscheinlich ist,dass man dann doch was hat.... Sind für mich die nebenwirkungen doch abschreckend.

Zumal ich diese Erfahrung bereits machen dürfte. Vor der op habe ich das gliom nicht bemerkt,anschließend bekam ich epileptische Anfälle. Das war schon hart,auch wenn sie jetzt weg sind.

Naja mit der Entscheidung bin ich allein und gucke mal weiter.im März ist wieder Kontrolle,dann werde ich sehen,ob ich eine Entscheidung treffen kann oder vielleicht muss.

Viele grüße

_________________
Diagnose Oligodendrogliom, rechts frontal, und AN links, 1,2 mm *0,8 mm 12/2011, 06/12 interstitielle Brachytherapie bzgl des Olis, AN per Cyberknife 05/15 bestrahlt,letztes MRT 04/16 Wachstum


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 Betreff des Beitrags: Re: OP oder Bestrahlung
BeitragVerfasst: 16.03.2014, 11:42 
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Registriert: 10.07.2013, 11:39
Beiträge: 5
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Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1947
Liebes Forum,
höchste Zeit, endlich meinen Bericht zu schreiben.
Am 17.10.13 bin ich von Herrn Prof. Sepehrnia, und Team, Klinikum Bielefeld, operiert worden. Das AN (links) war 22x18x16 mm groß und wurde suboccipital vollständig entfernt. Es hatte bereits am Gesichtsnerv "angedockt", außerdem war ein Gefäß am Felsenbein festgewachsen. Dennoch verlief alles gut, es kam lediglich zu einer "Irritation" des Gesichtsnervs und dadurch zu einer leichten Parese. Hör- und Gleichgewichtsnerv waren bereits irreversibel geschädigt. Nach der OP hatte ich eine Woche lang stark erhöhten Blutdruck, einhergehend mit kaum beherrschbaren Kopfschmerzen. Die Parese ist inzwischen weitgehend ausgestanden, lediglich die Tränensekretion ist noch nicht ganz in Ordnung aber auf gutem Wege.
In drei Wochen ist die Kontroll-MRT in Bielefeld, ich bin sehr zuversichtlich. Für mich ist klar, bei Herrn Prof. Sepehrnia würde ich mich jederzeit wieder unters Messer legen. Er ist nicht nur ein hervorragender Operateur mit großem Engagement und viel Freude am Gelingen, er ist auch Mensch geblieben.
Danke an ANFUX und das Forum, Ihr habt mir sehr geholfen.
Liebe Grüße
KROM


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