Hallo,
nachfolgend meine Chroniken (Stand bis 26.10.10) – Fortsetzungen folgen jeweils bei Neuigkeiten.
Habe für jeden Tipp/Anregung ein „offenes Ohr“
Symptome/Verlauf/Feststellung:Seit Teenager-Zeit Probleme mit Allergien und Sinusitis – ab 22 Jahre chronischer Verlauf mit insgesamt 3 OPs. Die letzte in 2003 im Krankenhaus Straubing durch PD Dr. Rainer Keerl (perfekter Operateur was diese Beschwerden anbelangt!). Danach 2 Jahre beschwerdefrei, jedoch durch häufige Flugreisen dann seit 2005 wieder chronische Beschwerden. Keine weitere OP geplant, Behandlung mit Cortison.
Seit August 2010 Probleme mit plötzlich auftretendem Pfeifton in den Ohren (gut, gepfiffen hatte es früher schon öfters, weil gelernter Musiker mit z.T. lauten Konzerten…), verbunden mit unmittelbar darauf folgender „Schwerhörigkeit“ von hohen Frequenzen. Alles hört sich dabei sehr dumpf und weit weg an. Dazu Schwindelattacken die jetzt permanent vorhanden sind und mir teilweise sogar Übelkeit beschweren. In Ruhe erträglich, beim Gehen etc. zum Teil ein Schwanken als würde ich (Nichttrinker) 1 Bier zu viel haben. Es fühlt sich an wie beim Segeln…also Schwankschwindel.
Dazu nunmehr permanent der hohe Pfeifton und ein – für mich jedenfalls – viel schlimmerer tiefer Ton. Der pulsiert so richtig im Nackenbereich und hört sich an wie ein Rotor eines Hubschraubers weit entfernt, bzw. wie ein Generator. Auf alle Fälle fürchterlich, vor allem bei Ruhe/Stille = sehr schlechter Schlaf.
Vom HNO bekam ich Infusionen und Cortison – Erfolg NULL.
Mein Hausarzt aber (hat bei Prof. Dr. Hagen in Würzburg u.a. studiert) wollte sich damit nicht zufrieden geben und diagnostizierte ein AN rechts, welches am 18.10.10 per MRT festgestellt wurde. (Gr. Ca. 5,8 x 3 mm, ein Winzling also!). Lage intrameatal. Hörvermögen ist noch gut (hohe Frequenzen aber mit deutlichem Abfall, bin aber definitiv nicht schwerhörig)
Gleichzeitig wurde ein MRT der HWS und BWS gemacht, da ich z.T. ein Kribbeln in den Fingerspitzen habe. Vor 16 Jahren hatte ich einen Prolaps. Dieser ist jetzt jedoch ausgeschlossen worden. Es sind nur mäßiggradige Abnutzungserscheinungen der HWS vorhanden. Schaut also so aus, als würden die Beschwerden tatsächlich vom AN herrühren.
Seit „Notiz nehmen der Symptome, also August“ fühle ich mich deutlich schlechter. Das plötzliche Pfeifen mit dem dumpfen Hören kommt seither unregelmäßig, aber in immer kürzer werdenden Abständen.
Ich bin seit 10 Tagen krankgeschrieben und bekomme Schwindelmedikamente – bislang aber ohne positive Wirkung.
Mein Plan:Ich habe die beiden Ärzte meines Vertrauens (HNO und Hausarzt) konsultiert. Beide meinen „Wait and scan“, wobei aber beide im Falle einer OP durch die persönliche Bekanntheit WÜRZBURG empfohlen haben.
Ich habe Anfang November zwei Gespräche, a) in der UNI-Klinik Erlangen bei Prof. Dr. Iro und b) in Würzburg bei Prof. Dr. Hagen. Mal schaun was diese als Empfehlung aussprechen.
Mein Hausarzt hat noch einen weiteren Operateur genannt: Prof. Dr. Dr. Franz-Xaver Brunner / Augsburg. Des Weiteren will ich noch meinen Physiotherapeuten und einen Orthopäden/Neurologen konsultieren, weil ich immer noch nicht ganz glauben kann, dass so ein Mini-Ding tatsächlich für meinen Zustand verantwortlich ist.
Meine Fragen:1. Gesetztenfalls es ist kein AN, sondern nur ein Lipom/Hämangiom, wird dann so etwas auch operiert, weil ja Beschwerden da sind? Wer hatte diesbezüglich eine evtl. „falsche Diagnose“ und wie ging es weiter?
2. Wer kennt Prof. Dr. Dr. Brunner, bzw. hat Erfahrungen mit Augsburg?
3. Wer hatte von der Größe her ein ähnliches AN und wer ließ es operieren? Mit welcher Methode wurde es operiert? Wie waren die „negativen“ Auswirkungen? Blieb Hörvermögen?
4. Wer ließ ein AN dieser Größe lediglich bestrahlen?
5. Wem wurde vom Versorgungsamt eine Behinderung durch die OP, bzw. durch Folgen daraus bescheinigt? Ich frage deshalb, weil ich bereits 30% Grad der Behinderung habe, durch die schweren Allergien und HNO-Operationen.
Tja, ich kann nur allen danken, die sich so viel Text antun und gar darauf antworten. Aber es geht mir nicht anders wie vermutlich jedem, der vom „Alien“ befallen wird.
Ach ja, ich arbeite als EDV-ler, habe also geregelten Stress. Hoffentlich habe ich nicht zu viel Schmarrn geschrieben…
LeFay