Hallo hortense,
ich kann Deine Ängste und Sorgen nachvollziehen, mir ging es vor 3 Jahren genauso. Auch ich hatte mich damals für Tübingen entschieden, zum einen wegen der relativen Nähe, eher aber weil ich mich bei Prof. Tatagiba sehr gut aufgehoben fühlte.
Das hat sich dann auch bestätigt, OP und Heilung verliefen super. Nach 7 Tagen durfte ich aus dem Krankenhaus und war ein paar Tage später noch 7 Tage in Konstanz zur Reha in der Schmider-Klinik.
Beim Thema Arbeitsunfähigkeit bin ich sicher nicht ganz repräsentativ, da ich es als Freiberufler gewohnt bin, zu arbeiten wenn es nur irgendwie geht. Dürfte aber Deiner Situation ungefähr entsprechen.

Wirklich arbeitsunfähig war ich nur ca. 10 Tage, in der Reha habe ich schon wieder Fachbücher gelesen und programmiert. Zum damaligen Kunden ins Büro bin ich nach 4 Wochen. Die meisten Kollegen dachten, ich war im Urlaub....
Es ist allerdings unheimlich wichtig, sich Zeit für sich zu nehmen, sich auszuruhen, wieder zu Kräften zu kommen. Ich bin sehr viel spazieren gegangen, um die im Krankenhaus verlorene Kondition wiederzuerlangen und den Gleichgewichtssinn zu trainieren. Ich habe doch einige Zeit mit wankendem Gang und zitternden Augen (Nystagmus) kämpfen müssen. Hier war die Reha in Konstanz nachträglich gesehen sehr hilfreich weil ich durch die Entfernung von zu Hause gezwungen war, zur Ruhe zu kommen. Insofern kann ich Dir eine stationäre Reha nur empfehlen, eine ambulante Reha kann Dir nicht die selbe Ruhe bieten.
Auch ich wünsche Dir alles Gute. In Tübingen bist Du gut aufgehoben. Auch wenn im Februar die Aussicht aus dem Krankenzimmer manchmal betrüblich ist (hab's ja live erlebt...): immer an Dich selbst glauben. Nach der OP geht es nur noch bergauf.
LG,
tbiel