Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

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 Betreff des Beitrags: Akustikusneurinom beim Kind
BeitragVerfasst: 25.02.2014, 23:19 
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Registriert: 25.02.2014, 19:16
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Ich schreibe hier als Hilfesuchende Mutter und bin auf der Suche nach Antworten. Wir haben einen 10 jährigen Sohn,der seit langer Zeit über Tinnitus und Kopfschmerzen und Schwindel klagt.Letztes Jahr im August sind wir zum HNO gegangen dort wurde der erste Hörtest gemacht der nicht gut war, dann musste ein Spezieller Hörtest gemacht werden , der mit den Schalleitungen meine ich, aufjedenfall war da ein ganz schlechtes Ergebnisse. Wo die beim HNO ganz komisch wurden. Der Arzt meinte er würde es besser finden wenn wir Florian in der Phoniatrie vorstellen würden,er möchte da nichts falsch machen, aber er hat da schon so komisch gesprochen und ich kannte ihn so nicht. Wir hatten leider erst jetzt am 6.2 den Termin in der Klinik, ganz viele Hörtests , Gespräch über die Beschwerden die immer noch bestehen und nicht besser werden sondern schlimmer. Er hatte in der zwischen Zeit, auch eine Entzündung im Ohr gehabt, nun gut zu dem was in der Klinik war. Die Ergebnisse waren wieder schlecht, Besonders in der Hochtonfrequenz, Schallempfindungsschwerhörigkeit . Die Ärztin hat auch wieder so kommiscj gesprochen, wegen seinem Tinnitus,Schwindel und Empfindungsstoerung im Gesicht.Jetzt soll in 14Tagen ein BERA und MRT in Tiefensedierung gemacht werden, das Wort Akutikusneurinom ist auch gefallen,gibt es das auch bei Kindern??? Es macht einen Angst wenn do Ärzte so komisch sind, es wäre schon darüber mehr zu erfahren ob so was auch bei Kindern auftritt.Danke !!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustikusneurinom beim Kind
BeitragVerfasst: 26.02.2014, 02:26 
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Registriert: 03.07.2009, 23:15
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Geburtsjahr: 1962
Liebe Mamaflo,

die Angst und Verunsicherung ist verständlich, da die Ärzte eine
eindeutige Diagnose bisher nicht stellen konnten.

Ein Akustikusneurinom tritt bei Kindern äußerst selten auf,
erkannt werden kann es zweifelsfrei mittels MRT
(Magnetresonanztherapie) - da diese Untersuchung
bereits anberaumt ist, ist ein Spekulieren über statistische
Wahrscheinlichkeiten wenig hilfreich. Alles Wichtige zum
Thema Akustikusneurinom findest Du auf den Infoseiten -
ob und wieweit Du von diesem Informationsangebot
vorab Gebrauch machen willst, kannst Du selbst entscheiden.

Zu den typischen Symptomen gehören einseitiger (!) Hörverlust,
da ein wachsender Tumor den Hörnerv eines Ohres beschädigen
kann. Die Hörtests sollten hierüber bereits Aufschluss geben,
ob ein signifikanter Hörverlust auf einer Seite gemessen werden konnte.

Es ist gut und wichtig, dass die Untersuchung in alle Richtungen geht -
denn es geht auch darum, den Verdacht auszuschließen.
Auch ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und nicht alle theoretischen
Szenarien gedanklich durchzuspielen - Kinder sind sehr sensibel und
spüren die Sorge der Eltern, ohne Unterschied ob auf den speziellen
Fall bezogen begründet oder nicht. Eigene Ängste unterdrücken zu
wollen klappt da nicht - manche Rückkopplung verstärkt u.U. das
Empfinden von Schmerzen bzw. die Empfindlichkeit gegenüber Beschwerden.

Tinnitus, Kopfschmerzen und Schwindel sind Symptome , die ganz
unterschiedliche Ursachen haben (können). Auch eine Entzündung
im Ohr (Innenohr) kann dazu führen, an ein AN wird man dabei nicht
denken.

Für den nächsten Untersuchungstermin ist es hilfreich, den bisherigen
Verlauf der Beschwerden zu dokumentieren. Wann waren erste
Einschränkungen festzustellen, was veränderte sich, was wurde
getestet/gemessen. Die Befunde und Ergebnisse solltet Ihr vollständig
zusammenstellen. Darüberhinaus Beobachtungen notieren,
wie der Verlauf seit Anfang Februar war
(Verbesserungen/Verschlechterungen, Besonderheiten)

Gegen die "Angst, wenn Ärzte so komisch sind" helfen am besten
gezielte Fragen und ein vorbereitetes Gespräch - nicht jede
Beobachtung begründet einen Verdacht. Ein gutes Vertrauensverhältnis
bauen Arzt und Patient (Eltern) gemeinsam auf.

Alles Gute für die weiteren Untersuchungen und Ergebnisse !

Herzliche Grüße
snowdog

_________________
snowdog (Moderator seit 4.12) Jg.62,m,verh.,2 Söhne,
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.


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