Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

......im Fokus der Interessengemeinschaft Akustikusneurinom IGAN.
Informationen, Beratung, Erfahrungsaustausch, Hilfe zur Selbsthilfe..

Forschung zum Akustikusneurinom

Die Interessengemeinschaft Akustikusneurinom IGAN unterstützt und finanziert Forschungsprojekte zur Thematik Akustikusneurinom (Vestibularisschwannom).

Damit sollen Beiträge geleistet werden für die

  • Verbesserung heutiger Therapien,
  • für den Erhalt der Funktion der Hirnnerven bei der Therapie und
  • für eine hohe Lebensqualität nach der Therapie.

NEU

Der PI3K/AKT/mTOR Signalweg spielt eine wichtige Rolle in der Genese der Vestibularisschwannome sowie im Hinblick auf zukünftige Pharmakotherapie.

» Forschungsbericht DE

mit freundlicher Unterstützung der Guido Fluri Stiftung

Prospektive und randomisierte Multicenter-Studie zur Verbesserung der Funktion des Nervus facialis und des Nervus vestibulochochlearis nach der Resektion von Akustikusneurinomen durch die prophylaktische Gabevasoaktiver Medikamente

Bei einer Akustikusneurinom-Operation kommt es zwangsläufig zu Einwirkungen mechanischer und anderer Art auf die Nerven, an deren Häuten sich der Tumor gebildet hat. Das kann zu zeitweisen, aber auch zu bleibenden Schäden am Gesichts- und Hörnerv führen. Die Vermeidung solcher Schäden ist neben der vollständigen Entfernung des Tumors das wichtigste Ziel einer AN-OP.

Unter Leitung der Neurochirurgischen Universitätsklinik Halle/Saale (Direktor: Professor Strauss, Mitglied des Medizinischen Beirates der IGAN) werden nun in einer Studie an insgesamt sechs Kliniken (Erlangen, Göttingen, Halle, Tübingen, Ulm/Günzburg und Würzburg) AN-Betroffene prophylaktisch medikamentös behandelt, um den Funktionserhalt und eine Regeneration dieser beiden wichtigen Hirnnerven zu verbessern. 

Bereits im August 2008 war im UK Tübingen die Unterstützung von Forschungsarbeiten zur Regeneration des Hörnerven mit der Guido Fluri Stiftung vereinbart worden.

» Besuch der IGAN im UKT Tübingen, 8. August 2008

Am 1. September 2009 vereinbarten Herr Prof. Tatagiba von der Universität Tübingen und Herr Fluri, daß weitere Mittel zur histologischen Untersuchung eingesetzt werden sollen.

Es geht darum, Tumore, die bestrahlt worden waren und später operiert wurden, histologisch zu untersuchen. Es soll geklärt werden, ob und inwieweit sich diese Tumoren durch die Bestrahlung genetisch verändert haben. Dazu werden Tumorproben untersucht, die in den vergangenen Monaten gesammelt/eingefroren worden sind.

Herr Fluri wird sein finanzielles Engagement für Forschungsvorhaben weiter aufstocken.

15.9.2009

Schwerpunkte (Kurz-/ Mittelfristig):


Erhalt der Hirnnerven bei Akustikusneurinom- Operation. Minimierung postoperativer Beschwerden und verbesserter Verlauf solcher Beschwerden


Neue Medikamente können während und nach dem operativen Eingriff zur Stimulierung der Nerven eingesetzt werden. Die IGAN prüft eine Beteiligung an diesem Forschungsprojekt.


Lebensqualität nach Akustikusneurinom - Operation. Die IGAN wird hier Kapital zur Verfügung stellen und mit einem Wissenschaftler neue Möglichkeiten erforschen.

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